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Geothermie konnte bisher nur wenig Anteile zum Energiemix aus Erneuerbaren Energien beisteuern. Nur lokal begrenztes Potenzial, aufwändige Tiefenbohrungen, komplizierte Technik – all diese Faktoren führten dazu, dass die Erforschung und Entwicklung notwendiger Techniken zur Erdwärmenutzung kaum gefördert wurden.
Geothermie heißt Erdwärme . Gemeint ist damit die Technik, mit der man diese Wärme nutzt. Das Innere der Erde besteht aus flüssigem Magma, und das ist heißer als man sich vorstellen kann! Wie ein Ofen erwärmt es die Erde von innen heraus. Nach außen, also hin zur Erdoberfläche, nimmt die Temperatur immer weiter ab.
Ein Geothermie-Kraftwerk bei Landau in der Pfalz nutzt das heiße Wasser einer unterirdischen Thermalquelle, um daraus umweltfreundlichen Strom zu erzeugen. Außerdem speist das heiße Wasser eine Fernwärmeheizung.
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Das Innere der Erdkugel ist ganz schön heiß. Wie ein gigantischer Heizkörper strahlt die Erde täglich Wärmeenergie ins Weltall ab - und zwar rund 2,5 Mal so viel Energie wie alle Menschen weltweit benötigen. Nicht schlecht, oder? Nach Einschätzung von Experten glüht der Planet noch zwei bis drei Milliarden Jahre so weiter.
Tiefengeothermie-Kraftwerke machen aus der Hitze, die im Inneren der Erde gespeichert ist, Energie. Dafür holen sie aus etwa 3000 Meter Tiefe heißes Wasser – es muss mindestens 120 Grad heiß sein, also kochen. Je heißer das Wasser ist, desto besser. Diese Hitze wird dem Wasser dann entzogen (über ein Gerät namens Wärmetauscher).
Mit Erdwärmekollektoren kann man bereits in zwei Meter Tiefe genug Energie gewinnen, um damit das Eigenheim zu heizen. Alternativ gibt es auch Erdwärmesonden, die in bis zu 100 Meter Tiefe reichen.
Im Inneren der Erde ist es heiß. Sehr heiß sogar – nämlich bis zu 6000 Grad. Und jetzt im Winter frieren wir hier oben auf der Erde. Aber: Ab zehn Metern Tiefe herrscht zu jeder Jahreszeit eine Temperatur von zehn Grad. Doch: Wie bekommt man die Wärme hoch zu uns?
99 Prozent der Erde sind heißer als 1000 Grad. Direkt unter unseren Füßen schlummert ein gewaltiges, nahezu unerschöpfliches Energiepotential. Die Erdwärme, auch Geothermie genannt, kann man nutzen, um Gebäuden zu heizen, Nahwärmenetze zu speisen und sogar um Strom zu erzeugen. Doch bisher spielte Erdwärme als Energiequelle bei uns kaum eine Rolle.
Fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl gehen langsam, aber sicher zu Ende. Nach Berechnungen vieler Experten lässt sich zum Beispiel die derzeitige Erdöl-Förderrate nicht mehr steigern. Gleichzeitig wird der Klimawandel immer deutlicher. Die Meldungen über schmelzende Gletscher, immer häufigere Wetterkapriolen, austrocknende Flüsse sind an der Tagesordnung.
Es klingt nach einem sinnvollen Plan: das CO2 schon im Kraftwerk bei seiner Entstehung abtrennen, abtransportieren und zwischenlagern. CCS - Carbon Dioxide Capture and Storage, Auffangen und Lagern von Kohlendioxid - lautet der Fachbegriff für diese Technik, die bisher in Deutschland nur in Versuchsanlagen zum Einsatz kommt.
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geothermie | erdwärme | geysir
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16.12.2014 18:30:02 von LadyMillion zum Thema Was denkst du über Kernenergie und Atommüll-Transporte? (Helles-Köpfchen-Themen)
  Viele teilen deine Meinung, ich stimme auch teilweise zu. Dennoch können wir uns nicht zurücklehnen und behaupten, dass es halt ohne AKWs nicht geht und wir nichts dagegen tun kö...
29.11.2010 16:05:33 von Umweltfreund zum Thema Was denkst du über Kernenergie und Atommüll-Transporte? (Helles-Köpfchen-Themen)
Ich bin total gegen AKWs. Ich finde es schrecklich, das sogar Tschernobyl nicht genug war, um den Leuten zu beweisen, das nucleare Energie so schlimm ist, das sie es einfach nicht wert sind. Ich weiss...
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