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papsttum

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Die Geschichte der Kirche und des Papsttums im Spätmittelalter werden von schweren Auseinandersetzungen in der Kirche, aber auch von Anfeindungen von außen geprägt. 1309 siedelte der Papst in die französische Stadt Avignon über. Ab 1378 begann eine große Spaltung der Kirche, die man das "Große Schisma " oder das "Große Abendländische Schisma " nannte.
Die katholische Kirche ist in der letzten Zeit vermehrt in die Kritik geraten. Es wurden immer mehr Fälle von Kindesmissbrauch in katholischen Einrichtungen bekannt. Für Aufsehen sorgte auch der Rücktritt Bischofs Mixa, der Heimkinder geschlagen haben soll. Wieder verstärkt wird über die katholische Haltung zur Sexualität und zur Stellung der Frau diskutiert.
In den Kreuzzügen führten die westeuropäischen Christen ab dem elften Jahrhundert nach Christus einen erbitterten Krieg gegen die "ungläubigen" muslimischen Völker des Orients. Jerusalem und seine Umgebung (heute befindet sich dort Israel) galten den Christen als heilig, weil hier einst Jesus Christus gelebt und gewirkt haben soll.
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Der erbitterte Krieg zwischen den Christen und den Muslimen hielt nach der Eroberung Jerusalems im Jahr 1099 noch fast zwei Jahrhunderte lang an. Es geht nicht nur alleine um die als heilig angesehenen Stätten, sondern auch um Macht und Reichtümer. Die Kreuzfahrer, vor allem die neu gegründeten Ritterorden, versuchten verzweifelt, die eroberten Gebiete und vor allem Jerusalem gegen die Widertstand leistenden muslimischen Kämpfer zu verteidigen.
In der Zeit von 1309 bis 1419 hatten die Päpste ihren Hauptsitz in die südfranzösische Stadt Avignon verlegt. Man spricht deshalb auch von dem avignonesischen Papsttum. Auch der Begriff "Babylonische Gefangenschaft der Kirche" existiert für diese Zeitspanne. Ganz anders in Frankreich. Hier herrschte ein mächtiger König, das Land war sehr viel stärker geeinigt als das Gebiet des römisch-deutschen Reiches.
Seit 1309 nahmen die Päpste ihren Sitz nicht mehr in Rom ein, sondern in der südfranzösischen Stadt Avignon. Man spricht hier vom Papsttum in Avignon oder der Avignonesischen Gefangenschaft der Kirche . Insgesamt herrschten sieben Päpste in Avignon, bis das Papsttum wieder nach Rom verlegt wurde. Erst Papst Gregor XI. kehrte wieder nach Rom zurück, starb allerdings schon kurz nach seiner Rückkehr.
Jan Hus (geb. um 1369 bis 1414) hieß auch Johannes Huss. Er plante Reformen in der Kirche und stellte sich damit gegen das Papsttum. Jan Hus lernte zunächst die Lehren des John Wyclif (geb. 1313 bis 1384) kennen, der ein englischer Philosoph und Kirchenreformer gewesen ist. Wie später Hus selbst, kämpfte Wyclif gegen Missstände in der Kirche und prangerte die Verweltlichung der Kirche auf das Heftigste an.
Das Konzil zu Basel endete mit dem Sieg des Papsttums über die Konzil sbewegung, die Änderungen in der Kirche angestrebt hatte. So gewann das Papsttum innerhalb der Kirche wieder an Macht. Die Kirche verweltlichte im Spätmittelalter immer mehr. Was bedeutete dies? Kirchenmänner ließen sich für die Beichte bezahlen oder konnten sich in wichtige Ämter einkaufen.
Im 1. Jahrhundert nach Christus erfolgte die Wahl des Papstes, des Bischofs von Rom durch den Klerus und das römische Volk. Doch schon bald nahmen reiche Familien, Adelscliquen und weltliche Herrscher erheblich Einfluss auf die Wahl des Kirchenoberhauptes. Von alters her ist die Geschichte des Papsttums immer auch die Geschichte von Macht, Reichtum und Kapitalverbrechen gewesen.
Im Matthäus-Evangelium findet sich die Überlieferung, dass Jesus Petrus, dem ersten Apostel, seine Kirche anvertraut: "Du bist Petrus, auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen." So wird Petrus zum ersten Bischof von Rom. Die katholische Kirche sieht in Petrus den ersten Papst. Die Führungsgewalt, die Jesus auf Petrus übertragen hat, geht seither von einem auf den nächsten Papst über.
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