Malaienbär

Seine scharfen Krallen knacken alles

von Kai Hirschmann
Teil 29 von 73
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Der kleinste Großbär ist ein Schleckermaul. Er bricht mit seinen schafen Krallen Bienennester auf und schleckt dann den Honig heraus.

Der Malaienbär ist in seiner Heimat, den Urwälern in Südostasien, vom Aussterben bedroht. (Quelle: Kai Hirschmann (Helles Köpfchen))

Der Malaienbär ist mit 1,50 Meter Länge und 65 Kilogramm Gewicht der kleinste unter den Großbären. Er lebt in den Urwäldern Südostasiens.

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Er ernährt sich natürlich nicht nur von Honig. Seine Krallen knacken sogar steinharte Termitenbauten, aus denen er die Larven herausholt. Auch Vögel, Kleinsäuger oder Wildbienen stehen auf seiner Speisekarte. Außerdem knabbert er zwischendurch allerlei Früchte.

Verbotenes Haustier

Im Frankrurter Zoo wird gerade für einen neuen Bärendschungel gesammelt. Denn das Gehege der Malaienbären muss dringend renoviert werden. (Quelle: Kai Hirschmann (Helles Köpfchen))Leider ist der Malaienbär vom Aussterben bedroht. Er wird gejagt, weil er Früchte von Plantagen der Kleinbauern isst. Obwohl es verboten ist, werden Jungtiere außerdem in ganz Südostasien gerne als Haustiere gehalten.

Wenn sie dann älter werden und nicht mehr so klein und süß sind, werden sie oft Zoos angeboten. Manchmal landen sie aber auch in den Kochtöpfen.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass in Südostasien immer mehr Urwälder abgeholzt werden. Und dann wüteten in den vergangenen Jahren auch noch verheerende Waldbrände. So hat sich der Lebensraum des Malaienbären immer mehr verkleinert.

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