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solon

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Im Jahre 594 v. Chr. wurde Solon zum Gesetzgeber mit außerordentlichen Vollmachten ernannt. Solon stammte aus einer angesehenen Adelsfamilie und schrieb auch Gedichte. In der Zeit von 594 bis 593 v. Chr. war Solon Archon in Athen. Ein Archon war eine Art Beamter . Solon wird oft als erster großer Staatsmann der griechischen und europäischen Geschichte bezeichnet.
Solon hat nicht nur die Bauern aus der Schuldknechtschaft befreit, sondern auch den Aufbau des Staates verändert. Wie du vielleicht weißt, gab es schon seit längerer Zeit in Athen keine Könige mehr. Und wer hat dann regiert? Der Adel führte die Staatsgeschäfte. Es gab einen gewählten Anführer, den bezeichnete man als Archon ten.
Der berühmte Geschichtsschreiber Herodot hat Kleisthenes einmal als den Begründer der attischen Demokratie bezeichnet. Kleisthenes führte die Politik Solon s weiter. Kleisthenes führte den Rat der 500 ein und teilte die Bevölkerung in zehn Phylen auf. Diese Phylen orientierten sich an den verschiedenen Regionen und Landschaften Athens.
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Obwohl mit Solon für die Athener der erste Schritt in Richtung Demokratie, also Volksherrschaft getan war, konnte sich dennoch im Anschluss wieder ein Alleinherrscher durchsetzen. Sein Name war Peisistratos , der ab 546/45 v. Chr. seine Macht in Athen gefestigt hatte. Peististratos herrschte als Tyrann.
Die Söhne des Tyrannen Peisistratos - Hippias und Hipparchos - wurden vom Volk gestürzt. Auf Dauer konnten sich die Tyrannen dann doch nicht durchsetzen. In der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. trat Kleisthenes auf den Plan. Auch Kleisthenes war wie Solon ein Adeliger, der aber das Volk für sich gewinnen konnte.
In unserer Zeit ist es selbstverständlich, dass das Volk herrscht und die meisten modernen Staaten haben als Staatsform eine Demokratie. Aber was ist eine Demokratie? Du musst dir vorstellen, dass es für die meisten Menschen in der Antike außergewöhnlich war, dass das Volk mitentscheiden sollte. Viele Jahrhunderte, Jahrtausende gab es Stammesfürsten oder auch Könige, die entschieden, was gemacht werden sollte.
Mussolini war ein Meister der Selbstinszenierung. Und die gestaltete er für die damalige Zeit sehr avantgardistisch. Wie kein anderer Diktator zuvor bediente er sich der modernen Medien wie Film, Presse und Fotografie. Damit schuf er ein Selbstbild, das nicht nur bis in den letzten Winkel Italiens drang, sondern sich auch im Ausland gut verkaufen ließ.
Die Demokratie hat ihren Ursprung in Griechenland, genauer gesagt in Athen. Stell dir vor, dort haben sich erste Formen der Demokratie schon vor mehr als 2500 Jahren entwickelt. Aber wie ist es dazu gekommen? Die Landschaft ist dort sehr bergig, es gibt zerklüftete Küsten und viele kleine Buchten und Inseln.
Während der so genannten archaischen Zeit wurden zwei Stadtstaaten in Griechenland besonders mächtig, nämlich Athen und Sparta. Doch beide Staaten entwickelten sich in völlig unterschiedliche Richtungen und hätten gegensätzlicher fast nicht sein können. Sparta liegt auf dem Peloponnes , das ist eine Halbinsel im südlichen Teil von Griechenland.
Der Alltag von Frauen sah in Griechenland völlig anders aus als der von Männern. Und hing auch davon ab, in welchem Stadtstaat (Polis) die Frauen lebten. War das Leben der Spartaner zwar hart und oft grausam, so hatten die Frauen in Sparta zum Beispiel mehr Rechte als die Frauen in Athen oder in anderen Stadtstaaten (Poleis).
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