Hallo
Ich finde, beurteilen können es nur die, die das Abitur gerade machen oder es bereits fertig haben bzw . Lehrkräfte, die das alles umsetzen müssen,was verlangt wird.
Was will mir denn jemand erzählen,der gerade in der 4,5,6,7,8.9. Klasse ist ?
Der weiss doch noch gar nicht, welche Aufgaben, Anforderungen ,welcher Wissenszuwachs auf einen im Abitur zukommt . - Das ist jetzt nicht böse gemeint.
Ich persönlich finde es nicht schlimm,wenn aus den 13 Jahren nun 12 gemacht werden.
Die 11. Klasse ist ohnehin nur Orientierungsstufe. Die Bildungsminister sollten sich jedoch zusammen setzen und überlegen, was die Schüler unbedingt im allgemeinen Abitur behandeln müssen und was wegfallen kann. Also an bestimmten Stellen die Rahmenpläne abspecken oder anders gestalten.
Man kann auch überlegen , ob man nicht verstärkt Fachabitur anbieten könnte
( spezielle Richtungen) warum muss jemand Musik haben, der aber eigentlich nur Chemie studieren will, dafür könnte er mehr Chemie haben als Beispiel.
Es machen auch nicht alle das Abitur, es gibt auch zahlreiche Schüler,die nur Realschule, Hauptschule oder gar keinen Abschluss haben..Wenn sie alle Glück haben, dann arbeiten sie bereits 3 Jahre, während andere in der Schule noch sitzen und nur lernen.Diese sehen es aus einer ganz anderen Perspektive.
Ich finde, dass unser Bildungssystem anders funktionieren müsste.
Was passiert denn wenn jemand Dauerschwänzer ist? Gar nichts. Ok, er fliegt vom Gymi und darf an einer anderen Schule weiter schwänzen..
In anderen Staaten sind viele Sachen anders geregelt und seltsamerweise geht das auch.
zB. Frankreich
Da geht man 9 Jahre zur Schule und macht dann sein Abitur , entsprechend seiner Fachrichtung oder seine Lehre.Und nach 12 Jahren ist alles in Sack und Tüten.
es gibt auch einen wirtschaftlichen Aspekt:
a) wenn man 13 Jahre zur Schule geht, dann arbeitet man 1 Jahr weniger bis zur Rente
b) wenn man seine Studienzeit nicht einhält sondern zum Dauerstudenten wird , kann man noch diverse Arbeitsjahre abrechnen
Bei uns hat man übrigens auch von 7.20 bis max. 16.45 Schule. ( max. 10 Stunden für Abiturienten)
Samstags werden die Klausuren geschrieben sonst ist frei.
Ich bin bereits am studieren, aber wir mussten auch Hausaufgaben machen und manchmal nicht wenige. Ich hab zuweilen schon bis nach Mitternacht gesessen. Es kommt darauf an, wie man sich seine Freizeit organisiert. Manchmal hilft auch Arbeitsteilung.
Es gibt aber noch einen Nachteil, den man vielleicht in der 4,5,6,7,8,9.. Klasse noch nicht sieht:
Wenn man weniger Stunden hat, also 1 ganzes Jahr wegfällt , dann sind auch zu viele Lehrer da. Da wird es auch Einschnitte geben, Versetzungen, Entlassungen womöglich.
1) Fakt ist, dass unser Bildungssystem nciht das Beste ist verglichen mit anderen Staaten.
2)ein anderer Punkt:--> Deutschland vergreist - damit benötigt man in wenigen Jahren Arbeitskräfte , es werden in den nächsten Jahren viele in Rente gehen.
woher soll man Arbeiter /Angestellte nehmen,wenn die noch alle bis 19/20/21 Jahren in der Schule hocken?
anschließend noch zig Jahre studieren? (es sei denn , man hält sich an seine 4-6 Jahre)
Die Nachbarstaaten machen es seit Jahren vor, dass es anders geht also zieht Deutschland nach. Die Wirtschaft erfordert es einfach.
MfG
Damian