Thema: Sollten "Killerspiele" verboten werden?

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*Andreas* (44) aus Mainz

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#1

Zurzeit wird in der Politik heftig darüber diskutiert, ob so genannte "Killerspiele" wie "Counter Strike" (CS) verboten werden sollten. Was denkst du darüber? Von einigen Amokläufern weiß man, dass sie in ihrer Freizeit oft gewaltverherrlichende Computer-Games gespielt haben. Sind Ego-Shooter dafür verantwortlich, dass junge Menschen zu Gewalttätern werden? Oder sind andere Faktoren dabei viel entscheidender, wie Familie, Umfeld und soziale Kontakte? Wie stark beeinflussen solche Spiele die Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen? Kennst auch du solche Spiele? Wie wirksam wäre ein "Killerspiel-Verbot"? Was wäre deiner Meinung nach hilfreich?
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ianspy1 (Gast) (15)

schrieb :

#763

Tja also 400 Std in cs verbracht mitlerweile und bin rughiger als agressiv

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#762

Ich kann eure Abneigung nicht ganz verstehen. Klar kann es für manche zuerst verstörend wirken, aber es gibt keine seriöse Studie die besagt, dass man durch Killerspiele agressiver werden. Nebenbei söllte man es zuerst ausprobieren bevor man sie abstempelt. Denn erst dann kann man verstehen, warum manche sich für die Spiele interresiert.

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schrieb :

#761

Ich bin auch richtig gegen Killerspiele. Ich finde, dass man so etwas nicht spielen sollte, weil an Krieg nichts lustig ist. Früher, als ich in der Grundschule zum ersten Mal davon gehört habe, war ich dagegen, weil ich dachte, man wird davon immer aggressiv und sogar ein Amokläufer, aber das stimmt nicht ganz.

Mein Bruder hat so ein Spiel. Zuerst dachte ich nur, dass es eklig und brutal ist, aber dann als er erzählt hat, dass die Waffen und alles echten Sachen nachgemacht wurden (die Waffen sehen aus wie solche, die es wirklich gibt und heißen so, man sieht Blut). Das finde ich sehr schlimm, dass echter Krieg nachgemacht wird. Sie könnten sich ja Spielwaffen und eine Fantasiewelt ausdenken, dann wäre es nicht so abartig.

(Übrigens, mein Bruder spielt das Spiel gar nicht mehr, er hat es nur mal probiert)

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#760

Es sollte verboten werden

kjomi (Gast) (12)

schrieb :

#759

Zitat von: *Andreas* (41)

Zurzeit wird in der Politik heftig darüber diskutiert, ob so genannte "Killerspiele" wie "Counter Strike" (CS) verboten werden sollten. Was denkst du darüber? Von einigen Amokläufern weiß man, dass sie in ihrer Freizeit oft gewaltverherrlichende Computer-Games gespielt haben. Sind Ego-Shooter dafür verantwortlich, dass junge Menschen zu Gewalttätern werden? Oder sind andere Faktoren dabei viel entscheidender, wie Familie, Umfeld und soziale Kontakte? Wie stark beeinflussen solche Spiele die Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen? Kennst auch du solche Spiele? Wie wirksam wäre ein "Killerspiel-Verbot"? Was wäre deiner Meinung nach hilfreich?

Ich würde es hilfreich finden besser darauf zu achten wer das spielt und nicht wie alt dieser ist, aber ich würde jetzt auch niemals einem 6 jährigen kind sagen das es CS oder CoD spielen darf nur weil ich denke das er/sie es verkraftet sowas zu sehen. ich würde eher sagen das es wichtig ist einzuschätzen ob das ein 12 jähriger ist der das verkraftet, oder nicht. also nicht nach alter sortieren sondern nach geistigem stand. ich glaube auch das es eine gewaltige rolle spielt aus welchem sozialem umfeld das kind kommt und man sollte regelmäßig nachschauen ob das kind zwischen realität und spiel unterscheiden kann. aber man sollte auch eine zeit festlegen (wichtig ist das diese nicht sammelbar ist), wielange das kind spielen darf was man aber, meiner meinung nach dem alter festlegen sollte.

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schrieb :

#758

Nun als erstes ist ja die Frage was man unter "Killerspiele" Versteht

und Wieso man diese Spiele Verbieten Sollte Damit würden doch Spiele Hersteller Verluste Machen

zb Activision oder Electronic Arts

Ein Sogenates Killerspiel an sich macht ja nicht einen Killer aus

Es Kommt auch immer auf die Person An

und es wäre egal ob man es Verbietet oder Nicht Die Menschen würden Es trotzdem Spielen

 

und lina07 wenn du jemand kennst der Solche Spiele spielt und Erst 6 Jahre ist Dann ist dies nicht dein Problem Sondern Das von Den Eltern Den Die haben Dafür zu Sorgen  das sich das kind an die

FSK Freiwillige Selbstkontrolle

USK Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle

PEGI auch Pan European Game Information

So sind Spiel/Filme gekennzeichnet

und Sollte Ein Elternteil Nicht Drauf aufpassen

ist dies ein Verstoß gegen § 14 JuSchG

 

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schrieb :

#757

Zitat von: *Andreas* (41)

Zurzeit wird in der Politik heftig darüber diskutiert, ob so genannte "Killerspiele" wie "Counter Strike" (CS) verboten werden sollten. Was denkst du darüber? Von einigen Amokläufern weiß man, dass sie in ihrer Freizeit oft gewaltverherrlichende Computer-Games gespielt haben. Sind Ego-Shooter dafür verantwortlich, dass junge Menschen zu Gewalttätern werden? Oder sind andere Faktoren dabei viel entscheidender, wie Familie, Umfeld und soziale Kontakte? Wie stark beeinflussen solche Spiele die Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen? Kennst auch du solche Spiele? Wie wirksam wäre ein "Killerspiel-Verbot"? Was wäre deiner Meinung nach hilfreich?

Ich spiele selber solche "Killerspiele" aber könnte im Real Life niemals meinen Hund Schlagen oder einen Menschen töten! Meine Tante hat mich mal wegen einem Comic-Shooter ab 6 Jahren(Team Fortress)als Terrorist bezeichnet was ich absolut nicht verstehen kann, denn ich reagiere auf Beleidigungen kaum Agressiv b.z.w. gar nicht Agressiv.

Ich denke das die ganzen Terroristen,Amokläufer und so, teilweise Psychische Probleme haben und sehr starke Vertrauensprobleme hatten oder wegen menschlichen Versagen eine wichtige Person verloren haben, und sich dafür rächen wollen.

 

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schrieb :

#756

ich kenne jemanden der schon mit 6 soo was spielt zub (Spielname von der Moderation entfernt, weil die Altersempfehlung des Spiels nicht den Regeln vom Hellen Köpfchen entspricht)

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schrieb :

#755

Zitat von: Jojo. (15)

 

Nur weil man Counter Strike oder Call of Duty gespielt hat heißt das nicht das man sofort zum potenziellen Attentäter mutiert. Es stimmt zwar, dass von einigen Tätern bekannt ist das sie diese Spiele gespielt haben allerdings gibt es auch eine Vielzahl von Aspekten die wesentlich schwergewichtiger sind wie eben bspw. familiäres Umfeld oder der Freundeskreis

Da stimme ich dir voll zu, obwohl ich eigentlich gegen Killerspiele bin. Ich finde sie aus moralischen Gründen schlecht und das Argument "besser auf dem Computer Leute töten als in echt", das oft genannt wird, gilt für mich nicht, weil das wieder so klingt, als hätten alle, die Killerspiele spielen, Spaß daran, andere zu töten und man sollte erleichtert sein, wenn sie es nur am Computer machen.

Ich habe tatsächlich nichts gegen ein gewisses Maß an Gewalt in Spielen, für mich persönlich gehen brutale Spiele zwar gar nicht, aber wenn manchen so was Spaß macht... Jemand wird auf mich nicht sympathischer, wenn er so was spielt, aber man muss auch andere Geschmäcker tolerieren.

Ich finde es aber nicht richtig, wenn manche Spiele als Situation einen Krieg oder ähnliches haben.

Außerdem sollte nicht erlaubt sein, dass echte Waffen in Computerspielen nachgebildet sind und sogar genauso heißen. Wenn es keine Verbindungen zum echten Leben gibt und in dem Spiel nicht Krieg gespielt wird, habe ich nichts gegen brutale Spiele. Je fantasiereicher sie sind und je weniger sie mit dem echten Leben zu tun haben, desto eher finde ich es okay. Sie müssen aber dementsprechend ab 18 sein.

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Jojo. (18) aus Tal vom Imarildis

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schrieb :

#754

Die Begründung das "Killer-Spiele" der Auslöser für sämtliche Amokläufe oder sonstige Gewalttaten von jungen Menschen sind, ist meiner Meinung nach lächerlich.

Nur weil man Counter Strike oder Call of Duty gespielt hat heißt das nicht das man sofort zum potenziellen Attentäter mutiert. Es stimmt zwar, dass von einigen Tätern bekannt ist das sie diese Spiele gespielt haben allerdings gibt es auch eine Vielzahl von Aspekten die wesentlich schwergewichtiger sind wie eben bspw. familiäres Umfeld oder der Freundeskreis. Wenn Jugendliche oder junge Erwachsene zum beispiel aus eher "schlechten" Verhältnissen kommen, und in der Schule gemobbt werden oder ähnliches, bieten sie ein leichtes Ziel für Organisationen die solche Anschläge planen, wie man das im Fall des 12 Jahre alten Jungen gesehen hat, der auf einem Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen einen Terroranschlag für die IS ausführen wollte.

Diese Organisationen suchen sich bewusst Leute aus denen sie aufgrund ihrer aktuellen Lebenssituation ein "besseres" Leben anbieten können. Oft suchen diese Leute nähmlich Zugehörigkeit zu einer Gruppe die ein höheres Ansehn oder Ansehn allgemein genießt.

Killer-Spiele haben damit ehrlich gesagt herzlich wenig zu tun. Es kann sein dass sie in gewissem Maß die gewaltbereitschaft erhöhen oder Aggressionen begünstigen, aber nur deswegen gleich alle Spiele die solche Inhalte auch nur im entferntesten vermitteln, zu verbieten ist auch keine Lösung.

Dann dürfte man ja nicht mal mehr Minecraft spielen, da man dort auch gegen andere Spieler und NPC's kämpfen kann/muss.

Anstatt gleich mit Verboten zu drohen etc. sollte man vielleicht Aufklärung betreiben und dafür sorgen das unsere Generation bzw. unsere Gesellschaft im Allgemeinen toleranter wird, aber alles direkt zu verbieten ist in meinen Augen keine Lösung, da das nur dazu führen würde das der Schwarzmarkt aufblüht und die Spiele im DarkNet oder sonst wo verkauft werden.

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