Das eigentliche Problem rund um die Schule liegt am Schulsystem selbst.
Während Kinder im Grundschulalter noch rein aus Interesse lernen, weil Sie lesen und schreiben können wollen, entwickelt sich das Lernen aus Interesse und Wissensdurst ab ca. der 8/9.Klasse immer mehr zum Lernen um durch Arbeiten zu kommen.
Wie oft bin ich durch einen Vokabeltest gekommen für den ich erst 5 Minuten vor Beginn der Stunde angefangen habe zu lernen?
Wie oft habe ich eine 1 bekommen in einer Arbeit für die ich mir kurz vor der Stunde die wichtigsten Sachen schnell zusammgengegooglet habe?
Und dann erst das Abi. Das hat mit Lernen weil man sich Wissen aneignen möchte rein gar nichts mehr zu tun. Man hämmert sich die Sachen ins Kurzzeitgedächtnis um durch eine Arbeit zu bekommen und das alles damit man am Ende einige Zahlen auf einem Stück Papier stehen hat, was man seinem späteren Arbeitgeber vorlegen darf.
Das mit den Noten ist auch wieder so eine Sache. Wo wird man denn heutzutage mit einem Schnitt unter 3,0 noch genommen?
Dabei juckt es die Betriebe nicht weswegen man diesen Schnitt hat und dass man in dem einen Fach vielleicht nicht so gut ist wie in dem anderen.
Aber na ja, das ist eine reine Grunsatzdiskussion.
Lg Tim