Bereich: Community / Thema: Ist das deutsche Schulsystem ungerecht?
Forumsthema: Ist das deutsche Schulsystem ungerecht?

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Der UN-Sonderberichterstatter Buñoz übt scharfe Kritik am deutschen Schulsystem. Seiner Ansicht nach fördere es die einzelnen Schüler zu wenig und verringere die Chancengleichheit. Durch die frühe Auslese nach vier Jahren Grundschule würden viele Kinder "aussortiert" werden. Vor allem Schüler aus ärmeren Familien, Einwanderer-Kinder und Kinder mit Behinderungen wären stark benachteiligt. Wie denkst du darüber? Findest du das deutsche Schulsystem gut, oder sollte es in einigen Bereichen verbessert werden? Was denkst du über die frühe Aufteilung nach der Grundschulzeit? Wie könnte man Einwanderer-Kinder besser integrieren? Sollte es mehr Gesamtschulen geben? Sollten Lehrer im Umgang mit Kindern und Jugendlichen besser geschult werden? Wie sind deine Erfahrungen?

Hintergrundinfos:
Scharfe Kritik am deutschen Schulsystem
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gelöschter Benutzer

schrieb am 13.04.2010 um 17:20 Uhr:

Bei mir in Berlin wird erst nach 6 Jahren Grundschule getrennt. Außerdem wird ja bald die Sekundarschule eingeführt (Zusammenlegen von Haupt- und Realschule; Möglichkeit auf Abi besteht). Mir gefällt das Berliner Schulsysthem ganz gut.

Linn (13)
Gast

schrieb am 08.04.2010 um 11:02 Uhr:

Also ich finde das deutsche Schulsystem eigentlich ganz OK. Gymnasium, Realschule und Hauptschule finde ich gut !!! Das einzige, was ich zu bemäkeln habe, ist, das sich die Schüler nach der vierten Klasse schon aufteilen. So nach dem Motto: "Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen." Man kann noch überhaupt nicht richtig entscheiden, ob  9-10 Jährige  gut oder schlecht sind.

             Eure Linn :(

Kati (16)
Gast

schrieb am 23.02.2010 um 21:15 Uhr:

"das ganze System ist eine einzige Klassentrennun

­g. ja, diese System ist meiner meinung nach daran Schuld das viele Haupt/realschü­ler so Kein-Bock-auf-­alles haben. weil sie diskrimieniert­ und ausgegrenzt werden."

 Genau das ist der Punk, Sommerkind. Ich bin ebenfalls auf dem Gymnasium und habe bei vielen Hauptschülern die Erfahrung gemacht, dass sie zb das Gymi als "sterberschule" Real als "normale  Schule" und Haupt als "coolste Schule von allen" beschreiben. Natürlich tuen sie das. Auf meinem Gymnasium kann noch so viel geraucht und getrunken werden (was tatsählich der Fall ist) - es wird immer die Sterberschule bleiben. Und der Grund dafür liegt völlig auf der Hand: Tief im Inneren wissen sie, wie sehr sie im Nachteil sind gegenüber jedem Gymnasiasten. Sie fühlen sich diskirminiert, abgewertet, aussortiert und benachteiligt, nur weil sie auf die "Dummen-Schule" gehen. Deswegen reden sie es sich aus, solange sie noch können, solange sie noch nicht im Berufsalltag stecken. Sie machen sich vor, dass alles ganz anders ist, um sich selbst zu schützen, was in diesem Fall völlig menschlich ist, und sehen "lernen" und "gute Noten" als uncool an.
Die meisten Hauptschüler könnten tausendmal besser sein, ja, sie könnten auch Gymnasiumsstoff überwinden, wenn ihnen klar gemacht werden werden würde, DASS sie es können.

Alle beklagen sich über die schlechten Pisaergebnisse, aber ein Beispiel an den erfolgreicheren Nachbarländern will sich keiner nehmen. Inzwischen könnte man das gesamte Kultusministerium in der Hauptschule stecken, und sie würden keinen Abschluss schaffen.

LG

Tiger (17)
Gast

schrieb am 20.02.2010 um 17:18 Uhr:

Deutschland ist doch so EU-anpassungsfreudig:

Ich plädiere für die Abschaffung der Schulpflicht und ihre Ersetzung durch eine Bildungspflicht.

gelöschter Benutzer

schrieb am 06.02.2010 um 12:00 Uhr:

Ich finde es ungerecht!Bei uns auf der Schule sind pro Schuljahr in den letzten 10 Jahen 20.000Schüler sitzten geblieben,weil es so schwer und ungerecht ist dieses Schulsystem!

Florentin (17)
Gast

schrieb am 30.01.2010 um 10:49 Uhr:

Mir graut vor Mappus - zum Glück werde ich dieses Jahr volljährig.
gelöschter Benutzer

schrieb am 03.01.2010 um 11:04 Uhr:

Nö, ich bin eigentlich zufrieden. Aber ein paar unsere Lehrer sind sehr streng. ich finde wenn man alles mit ein bisschen Spaß lernt, geht alles vieeeeeeeeeeeeeeel besser!!

Maddin BääÄm (14)
Gast

schrieb am 09.12.2009 um 20:37 Uhr:

Ich finde, dass das deutsche Schulsystem nicht ganz der Richtigkeit entspricht. Damit meine ich das G8-System. Schon nach dem 4. Schuljahr werden alle Grundschüler getrennt aufgeteilt, und zwar in Gymnasium, Realschule und Hauptschule. Aber was soll das bringen???

Z.B. ist das verkürzte Lernsystem im Gymnasium ziemlich anstrengend für jeden Schüler (mich mit eingeschlossen:P) und der Lernstoff wird ja auch nicht geringer. Dadurch ist es klar, dass viele Jugendliche "runter" auf die Realschule gehen müssen, weil sie mit dem ganzen Stress nicht klar kommen. Doch was ist der Lohn dafür, dass man ein Jahr "spart"?

Das hier: Man kann früher mit dem Abitur beginnen.

Contra dazu ist meiner Meinung nach viel schwerwiegender. Wenn man die Schule nach der 9. Klasse "abschließt" hat man nicht einmal einen Realschulabschluss, trotz der gleichen Stoffdurcharbeitung in einer verkürzten Zeit und man muss, zuerst die 10. Klasse in der Oberschule meistern, um einen Gymnasialabschluss zu bekomen.Also kann man jeden Tag genau planen, nämlich: lernen, lernen und wieder lernen!!!

Das finde ich schon sehr fieß!!!

2. Punkt ist, dass es in Deutschland immer noch die Regel mit den Semestergebühren im Studium gibt. Das zeigt die FAIRNES für alle Deutschen. Etwas ärmere Leute können dadurch laaaange sparen bzw. gar nicht studieren, im Gegensatz zu denen, die sich dies leisten können. Na, ja. Positives ist dazu schon zu sagen: denn es gibt BAföG (oder wie das geschrieben wird :D).

Als 3. will ich festlegen, dass die Studenten wahrscheinlich schon Recht haben, dass sie in einer sehr kurzen Zeit eine Menge an Holz lernen müssen. Wie sich die Demos in Niedersachsen bestätigen.

Na, dann, wars das von meiner Seite aus. Ich hoffe ihr seht das genauso bzw. einiges davon...

gelöschter Benutzer

schrieb am 09.12.2009 um 15:35 Uhr:

ich finde, dass das schulsystem in deutschland eigentlich sehr gerecht ist, nur, der fakt, dass es studiengebühren gibt, nervt mich.

abersonst sehe ich nichts ungerechtes am Schulsystem.

gelöschter Benutzer

schrieb am 03.12.2009 um 13:44 Uhr:

also ich bin 6 monate in eine deutsche schule gegangen(1. klasse).dann sind wir nach italien gezogen und ich musste die schule wechseln.davon, dass ich zugewandert oder neu an der schule war,hat man mich nicht spueren lassen.ich wurde sofort akzeptiert und habe bis jetzt noch nichts an ausgrenzung gemerkt.nun ja, der gegensatz zu deutschland ist--wir haben zwei klassenlehrer(hauptlehrer­ und assistent)der hauptlehrerunterrichtet wie in deutschland auch ganz normal.der assistent/in beobachtet die schueler,die dem unterricht nicht gut folgen koennen und kuemmert sich um diese.(man wuerde das in ,,D,, nennen --nachhilfe mitten im unterricht--.bei uns werden keine armen und reichen kinder aussortiert und zwei behinderte kinder besuchen auch unsere schule.warum ueberhaupt sollten die ausgegrenzt werden? sie fuehlen sich integriert und so akzeptiert, wie sie sind.(viele koennen nichts fuer ihre behinderung.)einige waren frueher ganz normal .genau wie ich und du.also es gaebe noch so einiges dazu zu schreiben,aber dann wuerde ich so sehr vom thema abkommen.viele deutsche sind auch mit schuld daran, das einwanderer-kinder nicht schnell genug die landessprache sprechen lernen.fragt man einen auslaender z.b.,,moechtest du mitkommen,,und er versteht es nicht,dann faengt naemlich das problem schon bei der deutschen person an.dann sagt diese natuerlich ,,du-wollen kommen? wie soll ein auslaender dann die sprache lernen?in deutschland muss viel veraendert werden,doch leider liegt alles immer nur am geld.

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