
In den Gebirgszügen des Hindukusch leben viele Völker, die aber eines gemeinsam haben: sie glauben an den Islam. Die Afghanen mussten in den vergangenen Jahrzehnten viele Kriege durchstehen: 1979 versuchte die Sowjetunion, das Land zu erobern und erst nach jahrelangem Krieg zurückgedrängt. Dann folgte ein Bürgerkrieg, in dem die streng religiösen Taliban die Macht gewannen. Sie unterdrückten vor allem Frauen und Mädchen, aber auch alle Andersdenkenden.
Im Jahr 2001 wurden sie von einer internationalen Armee unter Führung der USA gestürzt. Es gibt seitdem zwar offiziell eine demokratisch gewählte Regierung in der Hauptstadt Kabul. Aber ihre Macht reicht nicht aus, um das gesamte Land zu kontrollieren. Tatsächlich haben vor allem die Stammesfürsten das Sagen. Sie verdienen viel Geld mit dem Anbau von Schlafmohn, aus dem Rohopium und daraus dann Heroin hergestellt wird. Zwei Drittel der weltweiten Menge dieser gefährlichen Droge kommt aus Afghanistan.
Die Menschen in Afghanistan gehören zu den ärmsten auf der Welt und leiden unter Hunger, Kälte und den Kriegsfolgen. Überall liegen noch Landminen. Es ist sehr gefährlich, einen Weg zu verlassen und ein Feld zu bestellen.
| Größe des Landes 652 000 qkm |
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| Hauptstadt Kabul |
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| Einwohner 28,5 Mio. |
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Landessprachen
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