
Bei den US Open hat der Schweizer Roger Federer eindrucksvoll bewiesen, dass er absolut zu Recht auf Platz Eins der Tennis-Weltrangliste steht. Mühelos besiegte er einen Gegner nach dem anderen. In einem spannenden Finale konnte er sich schließlich gegen "Altmeister" Andre Agassi mit 6:3, 2:6, 7:6 (7:1) und 6:1 durchsetzen.
(Quelle: Homepage von Roger Federer)Roger Federer war der Favorit im letzten Grand-Slam-Finale des Jahres. Bei den US Open musste Federer dennoch sein bestes Tennis zeigen, um gegen den toll kämpfenden US-Amerikaner Andre Agassi zu siegen. Denn Agassi zeigte am Sonntag ebenfalls nahezu perfektes Tennis.
Der Schweizer hat zwar den ersten Satz gewonnen, doch anschließend kam Agassi immer besser ins Spiel. Der Ehemann von Steffi Graf gewann den zweiten Satz klar mit 6:2 und lag auch im dritten Durchgang schnell mit 4:2 vorne. Doch Roger Federer kämpfte sich mit druckvollen Schlägen zurück ins Spiel und gewann den dritten Satz noch im Tiebreak. Damit war Agassis Widerstand gebrochen.
Eindrucksvolle Serie
Der 24-jährige Weltranglisten-Erste hat nun schon zwei Jahre hintereinander sowohl die US Open als auch das Tennisturnier von Wimbledon gewonnen. Das gelang noch niemandem vor ihm. Überhaupt hat Roger Federer alle sechs Grand-Slam-Finale, die er erreicht hat, auch gewonnen.
Bei den ersten beiden Grand-Slam-Turnieren des Jahres 2005 (Australien Open und French Open) war Federer im Halbfinale an den späteren Siegern gescheitert. Bei den Australien Open war das Marat Safin und bei den French Open Rafael Nadal. Wirklich unschlagbar ist also auch Roger Federer nicht - doch sein Gegner muss schon fast perfektes Tennis spielen, um den Spitzensportler aus der Schweiz zu besiegen. Und selbst das reicht manchmal nicht, wie Andre Agassi bei den US Open einsehen musste.