Mitte des 14. Jahrhunderts stieg das Aztekenreich zur führenden Großmacht in Mittelamerika auf. Wer waren diese sagenumwobenen Völker, wie lebten sie und was wissen wir über ihre beeindruckende Hochkultur?
Das Ende des aztekischen Imperiums kam, als die Spanier den amerikanischen Kontinent eroberten. Durch ihre blinde Zerstörungswut kann die aztekische Kultur heute nur lückenhaft nachvollzogen werden.
Das Reich der Maya war eine der drei großen amerikanischen Hochkulturen in der Zeit vor der spanischen Eroberung. Die Nachfahren der Maya sind auch heute noch zahlreich - besonders in Guatemala.
Die Schriftzeichen und Zahlen der Maya stellten lange ein Rätsel dar und mussten erst einmal entschlüsselt werden. Faszinierend ist auch ihr Kalender, der angeblich im Jahr 2012 endet.
Das Reich der Inka hatte seine Blütezeit zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Zu seinem Gebiet gehörten Teile der heutigen Staaten Kolumbien, Ecuador, Peru, Chile, Bolivien und Argentinien.
Die Brüder Atahualpa und Huascar führten einen Krieg um den Inka-Thron. Der spanische Eroberer Francisco Pizarro nutzte das aus und überfiel mit nur wenigen Hundert Mitstreitern das einst so stolze Reich der Inka.