Der 20. Weltjugendtag ist vorbei, der Papst ist abgereist. Schon einige Stunden danach haben die Besucher Bonn und Düsseldorf verlassen. Auch Köln ist nun wieder eine fast pilgerfreie Zone.
Scheinbar ist es mir auf diesem Weltjugendtag nicht vergönnt, auch nur ein einziges Mal auszuschlafen. Um fünf Uhr haben mich Pilger geweckt, die auf dem Weg zum Marienfeld waren.
Eigentlich habe ich Feierabend, aber ich sitze im Pressezentrum fest! Alle Kölner Rhein-Brücken sind gesperrt. Also nutze ich die Zeit und erzähle, wie die Essensausgabe an eine halbe Million Pilger funktioniert.
Superstar Benedikt ist in der Stadt. Hunderttausende Jugendliche säumen den Weg, nur um vielleicht einen Blick auf das vorbeifahrende Oberhaupt der katholischen Kirche zu erhaschen.
Heute ist es endlich soweit: Papst Benedikt XVI. besucht den Weltjugendtag. Gegen Mittag ist er in Köln gelandet. Hoffentlich gibt es nach dem Begrüßungs-Gottesdienst nicht wieder ein Verkehrs-Chaos.
Endlich habe ich das erste echte Känguru gesehen! Es ist uns fast vors Auto gesprungen, aber zum Glück ist nichts passiert. Das Luder hat einfach die Straße überquert, ohne nach links und rechts zu sehen.
In der ganzen Stadt herrscht Ausnahmezustand. Überall sieht man Pilger-Gruppen, die gemeinsam singen, tanzen und lachen. Einige genervte Kölner wollen dem Weltjugendtags-Rummel entfliehen.
Ich bin jetzt schon sieben Tage als freiwilige Helferin beim Weltjugendtag in Köln und habe mich inzwischen gut eingelebt. Heute geht es mit den Eröffnungs-Gottesdiensten so richtig los.
Hier kommt mein erstes Lebenszeichen aus "Down Under", wie die Australier ihr Land nennen. Hierher zu gelangen war ganz schön anstrengend, kann ich euch sagen. Der erste Flieger flog ohne mich ab.
Am Dienstag beginnt der 20. Weltjugendtag. 800.000 Jugendliche aus aller Welt werden zu diesem Anlass nach Köln reisen, um den neuen Papst zu sehen - darunter auch unsere neue Reporterin Julia.
Anna aus Leverkusen hat sich auf den Weg nach Australien gemacht. Fürs Helle Köpfchen berichtet sie nun regelmäßig von ihren Erlebnissen aus dem Land der Bumerangs, Aborigines und Kängurus.
100 Kinder haben sich drei Tage lang wie Könige fühlen dürfen. Die Telekom hat sie zum „Kinderkongress“ nach Berlin eingeladen. Dort haben sie gezeigt, wie sie sich die Zukunft vorstellen.
Weil in Hightechlabors fast nur männliche Studenten anzutreffen sind, wollen die Unis künftig mehr junge Frauen in typische "Männer-Studiengänge" locken. Das Helle Köpfchen war beim Girls' Day dabei.
Die Sommerferien sind da. Jetzt wird es höchste Zeit, sich Gedanken zu machen, wohin es gehen soll. Denn wer zu spät kommt, dem bleibt nur Urlaub auf "Balkonien" oder "Gardinien".