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Forumsthema: Bedrohung durch den Klimawandel - was tun?!

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Auf dem Weltklimagipfel 2009 in Kopenhagen sollte ein wirksames und für alle gültiges Klimaschutz-Abkommen ausgehandelt werden. Doch das Ziel konnte nicht erreicht werden und Umweltschutzorganisationen sprechen von einer bitteren Enttäuschung. Die Voraussagen zum Klimawandel sind alarmierend. Laut vieler Klimaforscher sind schlimme Folgen für Mensch, Tier und Umwelt nicht mehr abzuwenden, wenn nicht umgehend Maßnahmen ergriffen werden. Kritisiert wird, dass immer wieder wirtschaftliche Interessen Vorrang haben. Kritisch wirken sich die hohen CO2-Abgaben durch Industrie, Autos und Flugzeugverkehr, aber auch der Ausstoß von weiteren Treibhausgasen, aus. Was muss sich ändern? Wie sollte man mit Energie umgehen?

Hintergrundinfos:
Weltklimakonferenz 2009 in Kopenhagen
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Tom (15)
Gast

schrieb am 14.12.2007 um 14:52 Uhr:

@dismami2: Danke, Dismami. Deine vorsichtige Schätzung ist jedoch nur zum Teil zutreffend, da sie sich nur auf die freigesetzten Wassermengen der Arktis bezieht.

Vor ich weiß nicht wie vielen Jahren, bzw. Jahrtausenden gab es eine ähnliche Situation wie heute. Die Temperatur stieg, zwar nicht annährend so rapide wie heute, aber es fand eine Klimaerwährmung statt. Zu dieser Zeit war der Nordamerikanische Kontinent von einem Eispanzer gigantischen  Ausmaßes bedekt. Durch den Temperaturanstieg schmolz das Eis und ergoss sich als Süßwasser in den Atlantischen Ozean, mit schwerwiegenden Folgen: Man muss wissen, dass schon damals der Golfstrom existierte, als also das Tauwasser auf ihn stoß, kam er zum Stillstand. Die Folge war eine Eiszeit. Es ist nicht auszuschlißen, dass wir etwas ähnliches erleben werden. Würde die Temperatur um 2,5°C ansteigen, so einige Wissenschaftler, würden 70% aller auf Erde lebenden Arten aussterben, da kaum Zeit zur Anpassung bleibt. Doch es gibt auch von der Klimaerwährmung profitierende Arten, wie Algen und Quallen. Ob auch die Menschen dazu gehören, wird sich eines Tages zeigen. Das alles sind Spekulationen anhand von jahrtausende alten Beispielen, doch liegen bereits  einige  erschreckende Messungen vor. Ich selbst sehe mich weder als Pessimist, noch als Optimist. Man sollte nicht alles was über die Folgen des Klimawandels spekuliert wird wörtlich nehmen, doch man sollte sich nicht unnötig blind stellen, denn es gibt Fakten: Menschen sind dazu gezwungen, ihre im Wasser versunkene Heimat zu verlassen, in den letzen Jahren stieg die Zahl der Naturkatastrophen rapide an, ganze Artbestände brechen in sich zusammen etc.
dismami2 (16)
Gast

schrieb am 13.12.2007 um 18:57 Uhr:

@zui: wenn ich da eine vernünftige lösung hätte, wäre ich reich ;)

@Tom: gut gesprochen!

das grösste problem an der klimaerwärmung ist, dass sehr viele menschen ihren lebensraum verlieren (z.b indien durch überflutung, wenn der südpol schmilzt).

wohin geht diese 500`000 menschen dann (vorsichtige schätzung. es könnten auch 1`000`000 menschen sein)?

Tom (15)
Gast

schrieb am 09.12.2007 um 18:44 Uhr:

Nur damit das einmal klargestellt ist: Klimaschwankungen gab es schon seit der Entstehung der Erde. Der große Unterschied zur heutigen Erwärmung ist der, dass alles viel langsamer voranschritt. Vor 50 Jahren gab es in Deutschland eine kleine Eiszeit, es war also noch nichts von einem Temperaturanstieg zu spühren. Anders sieht es heute aus: Es ist bereits eine Fläche von Dänemark, Schweden und Norwegen von der Arktis abgetaut. Das führt dazu, dass das Eis noch schneller abtaut. Früher begann das "große Fressen" für die Eisbären bereits Anfang Oktober, heute jedoch können sie erst gegen Ende November die Eisfläche der Hudson Bay im Norden Kanandas zur Jagd betreten, so sterben immer mehr Jungtiere. Für die nächsten 40 Jahre wird ein Rückgang der Bestände um 30 % prognostiziert! Gerade ärmere Menschen bekommen die Erwärmung am stärksten zu spühren. Umsiedlungen werden Vorgenommen, weil ihre oft an Küsten oder auf kleineren Inseln gelegene Heimat im Meer versinkt. Es gibt viele solcher Beispiele. Menschen und Tiere, die ihre Heimant verlieren und das ist erst der Anfang, glauben viele Wissenschaftler. Man kann nur spekulieren, denn so eine rasche Klimaerwährmung gab es noch nie. Das kann man aus Proben von Schlamm am Meeresgrund entnehemen: Jede Veränderung der Farbe und der Beschaffenheit deutet auf eine Veränderung der Umwelt hin. Doch man kann nicht abwarten und auf weitere Ergebnisse warten, denn so fällt man früher oder später "auf die Schnauze", wie es ein deutscher Journalist so trefflich  ausdrückte. Die Natur auf "unserem" Planeten ist eine Gesamtheit und schon eine kleine Veränderung des Systems zieht einiges nach sich. Anstatt unsere städige Gier nach Profit auszuüben, sollten wir auf erneuerbare Energie setzen, denn wenn wir so weiter machen wie bisher, laufen wir sehenden Auges in eine Katastrophe, die wir eigentlich hätten verhindern, oder zumindest gering halten können. Ob diese Klimaerwährmung nun durch den Menschen verursacht oder vorangetrieben wurde ändert nichts daran das wir unser gesamtes Konzept verändern müssen, den früher oder später wird es zu einem Kollaps kommen und dann ist jedes Handeln zu spät.
zui umweltfreund (10)
Gast

schrieb am 09.12.2007 um 11:27 Uhr:

Das stimmt dismami2. Aber wie gesagt wo hin mit dem Atom Müll?
dismami2 (16)
Gast

schrieb am 08.12.2007 um 19:33 Uhr:

@zui umweltfreund & redaktion : wenn man mithilfe von atomenergie strom herstellt (durch kernspaltung) wird kein stoff ausgeschieden, der der umwelt schadet.

 das einzige problem an der atomenergie ist die endlagerung.

 ansonsten ist atomenergie absolut umweltfreundlich.

 

Pat :D :P :D (14)
Gast

schrieb am 05.12.2007 um 17:18 Uhr:

Man kan den energie verbrauch mit sehr kleinen dingen schon verringern zb energiespar lampen oder einfach indem man die heizungen mal bischen runterdreeht das licht ausmacht wen man einen raum verläßt den fernseher ganz ausschält stadt nur auf standby usw
Unbekannt UWF (2)
Gast

schrieb am 27.11.2007 um 18:24 Uhr:

@Redaktion: Ich habe eine super Idee aus Schnee Strom zu gewinnen. Also man stellt auf eine Landschafft ein sehr grosses Sieb und an dem Sieb ist eine grosse Eisen stange die ganz tief in der Erde steckt und so wärme auffängt und den Schnee schmelzen lässt.   Das Wasser wird in einer Röre aufgefangen und landet in einem Topf da drann ist wieder eine Stange die ist aber noch länger das Wasser verdampft und der Wasserdampf geht gegen einen Generator und erzeugt Strom.

LG

UWF

zui umweltfreund (10)
Gast

schrieb am 04.11.2007 um 17:25 Uhr:

Ich hab ne frage an die Redaktion,also gibt es ein wirklich umweltfreundliches Auto?

Redaktion: Hallo Zui, es wird an umweltschonenden Autos geforscht (z.B. mit Wasserstoff-Antrieb), aber man kann auch hier nicht von einem "umweltfreundlichen Auto" sprechen.  Wasserstoff muss zunächst erzeugt werden - wenn dazu Kernenergie verwendet wird, ist das natürlich nicht besonders umweltfreundlich! Man darf auch nicht vergessen, dass bereits bei der Herstellung von Automobilen die Umwelt massiv belastet wird (z.B. durch  Treibhausgase).
gelöschter Benutzer

schrieb am 20.10.2007 um 15:11 Uhr:

@XS; dass man nur noch sparlampen kaufen kann ist also extrem.

aber es ist ganz in ordnung wenn in ein paar millionen städten auf der ganzen welt an einem wochentag keine autos fahren dürfen?

du machst da einen denkfehler, denke ich.

XS (11)
Gast

schrieb am 18.10.2007 um 17:44 Uhr:

Hi Leute

Ich finde das alle nur noch Energiesparlampen haben dürfen ein wenig übertrieben. Es würde reichen wenn kleinere Städte an verschiedenen Tagen ein Verbot gegen Autos auszusprechen z. B. Samstags darf man nur mit aüßerster Erlaubnis in einer bestimmten Stadt rumfahren. Denn wenn sich das Klima weiter hin so rasant ändert schmilzt der Nordpol noch ganz. Das hat leider dann auch folgen für Tiere die gar nichts dafür können.

Ciao

          Eure XS

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