Wie man leider erkennen muss, wenn man sich die letzten Jahrzente/-hunderte/-tausende anschaut reagieren die Menschen meist erst, wenn eine Katastrophe bereits eingetreten ist.
Das selbe ist jetzt schon wieder der Fall und obwohl nun wirklich alles für einen Klimawandel spricht, wie ihn die Welt noch nie so rasant erlebt hat, zweifeln ihn viele Leute an, oder nehmen ihn nicht sonderlich ernst.
Dabei ist das alles schon seit vielen Jahren bekannt. Meine Mutter lernte schon während ihres Studiums etwas über ihn. Das ist so etwa 20 Jahre her.
Was die Eisbären angeht... Schon jetzt steht es schlimm um sie. Noch vor einigen Jahren machten sie sich im Oktober auf den Weg zur Jagd auf dem Eis auf. Heute ist das erst einen Monat später (Ende November) möglich, weil sich erst so spät eine stabile Eisdecke bildet.
Von Hunger getrieben wagen sie sich oft schon zu früh auf das Eis.
Eisbären sterben und währenddessen wird ein riesiges Tammtamm um Knut, Wilbär und Flocke gemacht. Das hat natürlich auch seine Vorteile, weil dann vielleicht der ein oder andere Zoobesucher Geld an ihre Vettern im hohen Norden spendet.
Was absolut unmenschlich ist, ist dass mittellose Menschen ihre eigene Nahrung abbauen müssen, damit diese in Form von Bio-Sprit in Europa und sonstwo landet.
Das Ironische an der Sache ist ja, dass Bio-Sprit so umweltreundlich sein soll.
Was aber ist beispielsweise mit den großen Flächen an tropischem Regenwald in Brasilien, die tagtäglich legalen und leider auch illegalen Konzernen zum Opfer fällt?
So werden auch noch wertvolle Co2-Recyccler verrnichtet.
Man kann sich also streiten, welche Art von Treibstoff die "umweltfeunlichste" ist.
Ob die Menschheit so groß etwas bewegen kann, was die Klimaerwärmung verringert wird sich zeigen, aber es ist in jedem Fall ein Versuch wert. Aber es bringt nicht sehr viel, wenn man in Deutschland Bäume pflanzt, wenn jeden Tag ein Vielfaches davon in Kanada, Russland etc. gerodet wird. Man muss also länderübergreifend in Zusammenarbeit arbeiten. Was beim letzten G8 Gipfel herauskam war aber noch nicht sehr überzeugend.
Um nicht mehr oder weniger tatenlos zuzusehen, wie sich das ganze weiterentwickelt finde ich es eine gute Idee an Organisationen wie den WWF zu spenden. Besser ein wenig vom Taschengeld zusammen kratzen, als nichts zu tun.
Was ich schade finde, ist, dass wir in der Schule nicht über den Klimawandel diskutieren.
Grüße, asiL