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Eine Berliner Schule hat ihren Schülern verboten, sich in der Pause, auf Ausflügen und auf Klassenfahrten in ausländischen Sprachen zu unterhalten. Denn viele ausländische Kinder sprechen nicht gut Deutsch und haben dadurch Nachteile in der Schule. Was hältst du von der Deutsch-Pflicht? Ist sie sinnvoll oder eine Schikane für alle Schüler, die nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen sind? Was würdest du dazu sagen, wenn in deiner Schule ausländische Sprachen verboten wären? Lies dazu auch den Beitrag "Deutsch-Pflicht auf dem Schulhof", der unten verlinkt ist.
Hintergrundinfos:schrieb am 24.11.2006 um 18:44 Uhr:
Nein, Luisa, du hast in der Diskussion, ob allgemein die Türen für Ausländer nach Deutschland dichtgemacht werden zu unseren Gegenargumenten gesagt, es wären nicht die richtigen. Dein Argument war dass WIR nur uns nur auf eine Minderheit beziehen würden, weil die Flüchtlinge die aus wirklicher Not kommen, nur einen geringen Teil ausmachen. Die Ausländer, die nach Deutschland kommen würden wollten IN DER REGEL unseren "hohen Lebensstandart". Ich habe erklärt, warum es anders ist und die Argumente doch relevant für die Diskussion über Zuwanderu
Zur Deutschpflicht: Egal ob ich jetzt gute Vorschläge habe zur Integration oder auch nicht, ich bin überzeugt davon das die Deutschpflicht eher das Gegenteil bewirkt und nichts bringt. Sinnvoller wären eher Möglichkeiten und Projekte, wo deutsche und ausländische Kinder sich treffen. Es wurden auch Gesamtschulen angesprochen. Dass man allgemein mehr darauf achtet, dass sich in Schulen Kulturen und Nationalitäten vermischen. Integration in die Gesellschaft fängt woanders an. Das Problem ist dass in manchen Bezirken auf bestimmte Schulen fast nur ausländische Kinder gehen, das müsste geändert werden.
schrieb am 24.11.2006 um 15:18 Uhr:
schrieb am 23.11.2006 um 20:19 Uhr:
schrieb am 23.11.2006 um 15:40 Uhr:
Also, ich sage es auch noch mal, Luisa: Die Diskussion fing damit an, dass du kritisiert hast wir würden nicht die richtigen Gegenargumente nennen für die Ansicht von web, dass man die Tore für die Ausländer ganz allgemein dicht machen sollte, die würden sich vom deutschen Staat nur aushalten lassen, der hätte schon genug Milliarden für Ausländer und Ärmere gespendet und keine Kriege zu verantworten. Irgendwann wäre mal Schluss.
Und ich habe versucht dir zu erklären, warum die genannten Argumente eben doch bedeutend sind. Jetzt sprichst du nur noch von einer bestimmten Gruppe Ausländer, die nach Deutschland kommen, ein besseres Leben wollen aber nicht arbeiten und kein deutsch lernen wollen. Aber das ist doch nicht die Mehrheit an Ausländern die hierher kommen. Deine Argumente waren dass sich das der deutsche Staat nicht leisten kann (Zitat) und dass die meisten Auslände
Zur Deutschpflicht: Ja, es wäre schon gut wenn die Ausländer hier deutsch lernen. Nur muss man dabei bedenken dass es für viele (gerade Ältere) schwierig ist und man nichts für die Integration getan hat wenn man ihre Kinder am Schulhof abhört, sie bestraft weil sie ihre Muttersprache sprechen und zum Deutschsprechen zwingt.
schrieb am 22.11.2006 um 18:48 Uhr:
schrieb am 22.11.2006 um 16:18 Uhr:
Also, ich versuche mich diesmal kürzer zu fassen. Ich bin der Meinung dass es in der allgemeinen Ausländerfrage und als Antwort auf eure Argumenten sehr wohl eine Rolle spielt, was wir an Punkten angesprochen haben.
1. Was ich (oder manche anderen) genannt haben waren Beispiele dafür dass auch die Deutschen am Leid anderer Schuld sind (oder waren) und egal wer jetzt einwandert bin ich der Meinung, dass Deutschland allgemein nicht in der Position ist einfach mal zu sagen "Wir lassen die anderen nicht rein damit es uns gut geht".
2. Die Beispiele sollten auch zeigen, dass wir unseren WOHLSTAND unter anderem auch mit Hilfe (oder teilweise sogar auf Kosten) anderer aufgebaut haben bzw. erhalten und das spielt hier in der Diskussion keine unerhebliche Rolle. Auch der Welthandel der Industrieländer und die Auslagerung von Jobs ins Ausland wegen billig-Löhnen zeigen, dass Deutschland (und andere) den Vorteil für sich nutzen und an anderen Ländern bereichern - auch auf Kosten von deren Wirtschaft, die nicht besser werden kann. Auf der anderen Seite aber die Ausländer im eigenen Land nicht zu wollen (weil sie vielleicht auch eine Chance auf ein besseres Leben und unseren Wohlstand wollen) ist dann aber ziemlich egoistisch.
3. Die Geschichte ist wichtig für das heutige Deutschland, denn sie hat dazu beigetragen wie wir heute sind. Alleine hätten die Deutschen das nicht geschafft ihr Land so wieder aufzubauen und das spielt auch eine Rolle in der Ausländer- und Flüchtlingsfrage, ganz allgemein.
4. Es gibt nicht nur einfach die Flüchtlinge die sonst sterben würden wenn sie zurück gehen, und die anderen, die in ihrem Heimatland gut leben könnten aber einfach einen besseren Job in Deutschland suchen. Es gibt auch Menschen die aus schlimmer Trostlosigkeit, hoher Kriminalität, sehr hoher Arbeitslosigkeit fliehen (so das man im eigenen Land es geschafft hat sich irgendwie durchzuschlagen, aber woanders versucht für sich oder die Familie eine Perspektive zu finden und nicht am Rand des Existenz Minimums). Das kann ich gut verstehen und sie deshalb nicht reinlassen zu wollen weil sie "unseren hohen Lebensstandard wollen" ist egoistisch nur auf seinen Vorteil bedacht.
5. Ich finde Luisa redet nur von einer bestimmten Gruppe von Ausländern die sich nicht einfügen wollen, kein deutsch lernen wollen und sozusagen "dem Staat auf der Tasche liegen". Das ist aber nicht die Mehrheit von der du da sprichst. Auch wenn nicht allen im eigenen Land der Tod droht (manchen aber schon) sind sie oft aus schlimmen Zuständen und Ländern geflohen wo es für sie keine Zukunft gibt. Sie wollen meistens einen Job aber dürfen nicht arbeiten oder finden keine Arbeit. Das ist das Problem.
6. Am Problem der fehlenden Int
schrieb am 22.11.2006 um 13:49 Uhr:
schrieb am 21.11.2006 um 18:57 Uhr:
zu Luisa: Da du auch bei anderen sehr kritisch bist und ihre Argumente analysieren willst solltest du dir vielleicht aber auch mal selbstkritisch betrachten was du geschrieben hast. Also: Du hast behauptet, Deutschland war zwar eine Kolonialmacht aber das hätte Afrika ja nicht sonderlich betroffen und ist schon lange her. Ich habe dir mal Argumente geliefert dass das eben sehr wohl auch noch eine Rolle für die Gegenwart spielt. Außerdem hast du gesagt "die Leute die noch da sind und beim 2. Weltkrieg Schaden genommen haben sind sehr wenige". Abgesehen davon dass ich die Aussage etwas unglücklich formuliert finde habe ich dir dazu gesagt dass unter dem 2. Weltkrieg sehr viele Menschen gelitten haben und es gerade mal 60 Jahre her ist. Man kann also nicht einfach mal so sagen dass es keine große Rolle mehr für Deutschland heute spielt. Es spielt eine Rolle, auch in Bezug auf die Ausländerfrage.
Du hast selbst zugegeben, dass beim Welthandel die Industrieländer wie Deutschland arme Länder übervorteilen und teilweise auch ausbeuten. Wir (und auch andere reiche Länder) leben also in vielen Bereichen auf Kosten von anderen. Das trägt für den Wohlstand der Industrieländer viel bei. Für manche Jobs in Deutschland oder anderswo sucht man lieber Billig-Arbeiter im Ausland was die eigene Wirtschaft
Du kannst ja mal schön in der Theorie behaupten die Ausländer wollen nur etwas Besseres die zu uns kommen, könnten aber auch gut in ihrem Land leben. Das stimmt so nicht. Ich kenne einige Menschen die nach Deutschland eingewandert sind und es ging ihnen vorher ziemlich schlecht. Nicht alle flüchten von Kriegen und Hungersnot (aber auch die flüchten zu uns und in andere Industrieländer) sondern einfach aus Situationen von extremer Arbeitslosigkeit oder Unterdrückung. Aber klar, sie könnten ja trotzdem gut da bleiben wo sie waren, was kümmert es uns? Und du hast unrecht wenn du so tust als ob die Menschen in Not auch einfach in Deutschland bleiben dürften und nur die anderen abgeschoben werden, die angeblich hier gut leben wollen aber nicht arbeiten und nicht deutsch lernen wollen. Ist es nicht auch ein bisschen komisch wenn du auf der einen Seite schreibst dass sie einen besseren Job wollen, auf der anderen Seite sagst du dann aber, dass es ok ist wenn man sie abschiebt wenn sie sich nicht aus eigenen Einnahmen versorgen können und keine deutsch lernen wollen? Klingt so, als ob sie sich verweigern? Ich dachte sie wollen einen besseren Job? Das Problem ist meistens nicht dass sie sich nicht selbst versorgen können sondern dass sie nicht arbeiten dürfen oder keine Arbeit bekommen.
Wenn du das also so schreibst, und dazu noch "der deutsche Staat kann es sich nicht leisten" und "sie wollen unseren hohen Lebensstandart" dann brauchst du dich nicht über die Reaktionen und wie es bei anderen Lesern ankommt zu wundern. Da gebe ich Ramon ganz recht das klingt elitär und so, als ob man sich nur um den eigenen Wohlstand (oder den der Deutschen) sorgt.
Und spielt es für das heutige Deutschland nicht eine sehr große Rolle was nach dem 2. Weltkrieg geschah als es von den Siegermächten besetzt wurde, die Bundesrepublik gegründet wurde und man die Demokratie eingeführt hat? Haben also nicht andere Nationen und auch viele Gastarbeiter mitgeholfen dass Deutschland wieder aufgebaut wurde? War es nach dem 2. Weltkrieg erst mal überhaupt so sicher dass Deutschland weiter existiert? Haben wir nicht durch unsere Geschichte auch eine Verantwortung auch wenn wir die Weltkriege nicht selbst miterlebt haben, wo Deutschland beide mal hauptschuldig war und die vielen Menschen das Leben kostete? Spielt die Geschichte nicht eine große Rolle dafür wie das heutige Deutschland ist?
Zur Deutschpflicht: Auch hier bist du immer noch nicht auf die Argumente der anderen eingegangen wie es denn umzusetzen wäre. Noch mal: Machen es die Schüler freiwillig braucht man das Verbot anderer Sprachen nicht, wird es nicht überprüft halten sich die meisten doch nicht dran, überprüft man es würde es bedeuten, dass man die Schüler ständig abhört und ihre Gespräche belauscht. Das ist doch keine Maßnahme die zum Besten der Kinder sein kann.
Zu web: wenn du dich so gut mit der Geschichte auskennst wundere ich mich allerdings über einige deiner Aussagen. Dass du das mit den Kolonien nicht verstehst klingt aber nicht so als ob du wirklich so den Durchblick hast und die Zusammenhänge verstehst. Nochmal: Die willkürlich festgelgten Grenzen der Kolonialzeit von Deutschland und anderen Ländern sind Hauptgründe vieler Bürgerkriege in Afrika, das Nord-Süd-Gefälle wurde dadurch immer größer und heute noch besteht diese Kluft Armut und Reichtum. Viele
An die Redaktion: Hoffe, dass ich nicht zu lang geschrieben habe, aber das musste noch mal gesagt werden.
schrieb am 21.11.2006 um 16:04 Uhr:
Es tut mir leid ein paar Dinge klären zu müssen,auch wenn sie eher wenig mit dem eigentlichen thema zu tuhen haben.
An Larah:
Eigentlich finde ich es unglaublich,was du hier schreibst!Du kennst mich nicht,wirfst mir jedoch Dinge vor,ich müsse mich mehr mit der Geschichte Deutschlands beschäftigen!!!Jeder der mich kennt weiß das ich wirklich sehr viel über den zweiten Weltkrieg weiß,und das ist noch lange nicht übertrieben.Was du mít deinen Kolonien meintest,verstehe ich nicht,das war früher haltebend so in Europa.Du hast auch von dem 1 und 2 Weltkrieg geschrieben.Im 2.Weltkrieg wurden viele Menschen getötet,aber das hier ist ein neues Deutschland.Du versuchst nur Deutschland schcht zu machen!ch schrieb außerdem nur das man die Grenze für noch mehr einwanderer sperren sollte,und nicht das man die ausländer aus dem Land schmeißen sollte.
An Ramon:
Ich brauch und will nicht an ein Holocaust Gedenkmal,warum?Ich weiß schon sehr viel aus dem Fernsehen und auch aus Büchern.Deine indirekte Behauptung ich und Luisa wären Rassistisch,ist ja wohl das Allerletzte!Nur weil wir meinten man könne auch mal Ausländern die Einwanderung verbieten.Du dachtest mei eigener Wohlstand wäre für mich in Gefahr.Stimmt nicht,ich sehe,um es krass zu schreiben,den Wohlstand für Deutschland in Gefahr.
Und jetzt hoffe ich mit dem Eigentlichen Thema weiter machen zu können.Also man kann den Menschen in Deutschland zwar verbieten Türkisch oder so zu sprechen,aber man kann das ja nicht wirklich kontrollieren,daher meinte ich,man solle einfach die Grenzen für die Ausländer zu machen die nicht flüssig Deutsch können,so gäbe es in der Zukunft das Problem weitgehenst nicht mehr.Und die Ausländer die hier in Deutschland sind,werden sicherlich irgedwann der Deutschen sprache mächtig sein.
schrieb am 21.11.2006 um 15:37 Uhr:












