Thema: Meine Geschichte... Von Zwillingen und viel mehr

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Ei**** (abgemeldet) (21) aus

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#1


Teil 1
Es war das zweite Jahr wo die Ernte so gut ausgefallen war: Josephine und Lina
machten sich auf den Weg zum Acker. Es war die fast ganze Verwandtschaft gekommen um zu helfen. Lina, auch Lini genannt schleppte den großen Weizentragekorb. Josephine auch Fine (sprich: fiiiiineeee nicht: das englische fine!) genannt trug auch einen großen Weizentragekorb und die Ausstechformen. Fine sagte: „Ich denke, die Ernte muss heute noch geerntet werden, weil ein starkes Gewitter aufzieht!“ „Ja, du Schlaui, hätte ich jetzt nicht gedacht!“, konterte Lina. „Komm, lass uns schnell beginnen, die Arbeit auf dem Feld mit Regen, der einem auf die Birne prasselt ist ziemlich unangenehm“, meinte Fine. „Ja, los!“ ,sagte Lina. (für die die es noch nicht gemerkt haben: Fine und Lina sind eineiige Zwillinge, aber trotzdem kann man sie gut auseinander halten, weil Fine die spitzere Zunge hat.) Die Arbeit auf dem Feld verlief einigermaßen friedlich, da Fine sich nach den ersten 10 Minuten zu den Möhren begeben hatte und Lina zu dem Getreide.
 
„Lina, Arbeit für dich!“, rief Jonas, Linas Papa. „Ja, Daddy komm ja schon!“, schrie Lina zurück, denn es war ein zugiger Wind aufgekommen. Lina stolperte zu ihrem Vater. „Schnell, nimm meinen Korb und schütte das Zeug auf den Wagen. Und dann fahr nach Hause!“, meinte der. Schnell machte Lina das und lief zu ihrem Vater zurück. „Daddy, komm schon, setz dich doch mit auf den Traktor, dann holen wir Fine ab!“, meinte Lina. „Okay, sieht so aus als ob es jetzt sofort los regnet, da ist es nicht mehr so angenehm auf dem Feld“, antwortete Jonas. „Lasst uns losfahren!“, rief Lina. Eine Minute später hatten sie das Möhrenfeld erreicht, doch von Fine keine Spur! „Paule, hast du Fine in den letzten 10 Minuten gesehen?“, fragte Lina angstvoll. „Ja, sie ist noch vor zehn Minuten aufgebrochen nach Hause!“, meinte er. „Danke, komm doch später auch vorbei zum essen!“, rief Lina ihm über ihre Schulter aus zu. Sie sprang schnell wieder auf den Traktor auf und sagte zu ihrem Vater: „Wenn wir uns beeilen, erwischen wir Fine noch!“ Schnell trat ihr Vater aufs Gaspedal und fuhr los.
 
Als sie ungefähr einen halben Kilometer gefahren waren sahen sie Fine. „Fine!“, rief Lina. Fine wirbelte herum und grinste. „Lina, Daddy!“, schrie sie gegen den Wind an. Ihr Vater drosselte das Tempo und hielt schließlich ganz an. „Was machst du den für Sachen! Wir haben dich gesucht!“, sagte ihr Vater vorwurfsvoll. „Ich dachte ihr seid schon ohne mich gegangen!“, verteidigte sich Fine und sprang auf den Traktor auf. „Okay, okay, lasst uns jetzt endlich heimfahren!“, meinte Lina ungeduldig. Ihr Vater fuhr los und wenig später hatten sie das schöne Bauernhaus erreicht.
*
Zur selben Zeit fuhren Lia und Lily mit dem Fahrrad von der Schule heim. (Sie sind auch Zwillinge, genau wie Fine und Lina.) Lia meinte: „Also, ich hätte gern zwei jüngere Schwestern, also auch Zwillinge. So wie wir! Das wär doch cool. Aber sie dürften nur ein Jahr jünger sein.“ „Ja, Geschwister! Das wär doch was. Aber man kann ja nicht alles haben“, sagte Lily traurig, „wo wir doch keine Eltern mehr haben.“
„Nur welche, die uns nicht wollen.“
„Ja, aber lass uns jetzt endlich ins Haus gehen!“, meinte Lily schließlich.
„Yes, Madam, aber erst schließe ich mein Rad an, du nicht?“ fragte Lia grinsend. Lily lachte. Schnell schlossen sie die Fahrräder an und liefen ins Kinderheim hinein. „Hi, Zwillis, wieder mal im Doppelpack?“, fragte Emma grinsend. „Na, und du mit deinem Anton?“, schoss Lia den Pfeil zurück. Emma wurde knallrot, und machte auf dem Absatz kehrt und verschwand im Aufenthaltsraum. „Tja, so ist es halt, wenn man anfängt!“, lachte Lily. „He, ich habe Hunger, und du? Ich hol mir schnell was zu essen bei der netten Köchin“, rief Lia, „ich muss ja noch wachsen!“ „Ja, aber eher in die Breite“, witzelte Lily. Es ist echt erstaunlich, dass sich nichts bei Lia ansetzt, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass Lia so ein Wirbelwind ist, dachte Lily. „Guck mal, da, Lily, da ist doch Jessy!“, rief Lia. Schnell lief sie zu Jessy hin, sofort hatte sie das Essen vergessen und sagte während sie sich schnell abklatschten: „Hi, Jessy!“ und Jessy fragte: „Und, wie war sie Schule? Ich war ja noch nicht so fit. Die Krankenschwester hat gesagt, heute und morgen noch Pause, dann darf oder muss ich wieder in die Schule gehen.“ „Na, die Schule war wie immer. Aber du hast was verpasst! Wir haben in der Schule Tonskulpturen gemacht. Das hätte dir sicher Spaß gemacht,“ sagte Lily, die mittlerweile dazu gestoßen war. „Ach, dass wird wohl eh nichts mehr mit meiner Kunstnote, ich steh auf 1,75. Im Zeugnis kriege ich dann eh eine 2,“ sprudelte es aus Jessy heraus. „Wo hast du Sara gelassen, die ist doch heute früher aus der Schule gegangen!“, sagte Lia nachdenklich. „Ach die, die denkt wohl, sie ist was besseres!“, meinte Jessy. „Was war denn los?“, fragte Lily besorgt. „Ach, die hat mir gesagt das sie ne' 1+ mit Sternle bekommt, im ganzen Zeugnis. Und dann haben wir uns gestritten,“ antwortete Jessy. „Komm, wir gehen rauf zu Sara. Die können wir nicht verrecken lassen!“, meinte Lia. Lily musste kichern: „Los geht’s!“
*

 

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Dana01 (20) aus Duisburg

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schrieb :

#2

Schöne Geschichte:-) lachender Smiley!!!!!!!!!

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