Thema: Dance with the Dead

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aus Oberösterreich

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29.01.2014

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LeniiMausii (19) aus Oberösterreich

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schrieb :

#1

Ich schliesse die Tür hinter mir und setze mich auf mein Bett. Die Maske die den ganzen Tag mein Gesicht zierte fällt. Ich muss nicht mehr lachen. Dieses gespielte Lachen obwohl mir inmerlich so sehr zum weinen zumute ist. Die Tränen fliessen wie Bäche über mein Gesicht. Ich denke nach. Ich denke nach über mich und die Welt. Meime so trauroge und be********* Welt. Da fällt es mir ein. Es fällt mir ein wo ich sie habe. Meine beste Freundin. Ich nehme sie aus ihrer Verpackung. Sie ist die einzige die meinen Schmerz noch lindern kann. Der Schnitt. Er geht zu tief. Mir wird schwarz vor Augen und es kommt mir vor...als könnt ich aus mir heraus steigen. In meine roten und verquollenen Augen sehen und duch meine so traurige und leere Welt spazieren. Niemand sieht, oder erkennt mich. Ich erblicke mich alleine am Schulhof sitzen und ich sehe alle Menschen die ich kenne. Immer lache ich. Komisch denn eigentlich geht es mir schlecht. Jeder glaubt er versteht mich. Doch keiner tut es wirklich. Eigentlich freue ich mich auf den Tod. Ich werde sterben da bin ich mir sicher. Meine Kraft schwindet mit jedem Atemzug.Ich gehe weiter durch meine Welt und sehe meine Mama. Sie kuschelt mit mir und man merkt wie lieb sie mich hat. Vielleicht wurde ich doch nicht immer verlassen in meinem Leben? Gobt es doch jemanden dem ich was bedeute? Doch dann komme ich wieder zu einem Teil in dem es mir schlecht geht. Ich höre meine Eltern streiten und die alten Gefühle werden wieder neu belebt. Alte Narben aufgerissen. Ich gehe durch das grösste Tief als ich IHN plötzlich wiedersehe. Den Jungen der mir das Herz gebrochen hat. Aber er ist nicht allein. Alle Menschen die mich enttäuscht haben in meinem Leben stehen vor mir. In Reih und Glied. Ich schliesse die Augen. Mein Herzschlag wird immer schwächer doch da sehe ich die Menschen die ich liebe. Die immer für mich da waren. In guten und in schlechtem Zeiten. Sie lächeln mich an. Sie kennen meine Narben. Sie kennen mein wahres ich. Es sind die mit denen ich lachen aber auch weinen kann. Ich möchte bei ihnen bleiben. Mein Herz wird immer schwächer. Der Tod. So nah. Ich kann seinen eisigen Atem spüren. Ich fühle mich hinundhergerissen. Zwischen dem Leben das ich so sehr hasse und dem Tod auf den ich mich doch so sehr verlassen habe. Das er alles beendet. Wie ich es immer in meinem Leben gefühlt habe so ist es auch jetzt. Diese unendliche leere und das Gefühl von keinem verstanden zu werden. Ich will nicht sterben. Doch alles wird immer schwerer. Die Szenen meines Lebens rasen nur so durch meinen Kopf. Alles scheint ausichtslos. Ich bin dem Tod näher als dem Leben. Doch dann kommt jemand den ich kenne. Ich weiss nich von wo aber es ist mir egal denn ich bin mir sicher das ich ihn liebe. Er legt seine warmen Hände auf meinen Kopf und ich sehe mich noch einmal vor mir. In den Tagen an denen ich mich geliebt und verstanden gefühlt habe. Er winkt mich zu sich auf die Erde. Ich reisse mich los von der Hand des Todes und schwebe zur Erde zurück. Alles wird wieder klarer und die schwarzen Wolken ziehen weg. Ich kann noch nicht gehen. Ich muss bleiben. "Das Leben hat einen Sinn" flüstert mir eine vertraute Stimme zu bevor ich wieder langsam zur Erde zurück kehre und in meinem Bett lande. Ich werde geliebt Ich lege die Klinge weg. Und ich weis nicht wiso..aber ich habe sie seit diesem Tag nicht mehr angerührt.....

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