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Sumo-Ringer im Ruhrgebiet

Weltspiele der nicht-olympischen Sportarten

14.07.2005

Noch bis Sonntag, 24. Juli, laufen die Weltspiele der nicht-olympischen Sportarten in verschiedenen Ruhrgebiets-Städten. Dort kannst du dir zum Beispiel Inline-Hockey, Kanupolo, Wakeboarding, Barfuß-Wasserski, Tauziehen und American Football ansehen.

Die bunte Vielfalt des Sports kannst du bei den World Games vom 14. bis 24. Juli erleben. (Quelle: World Games Duisburg 2005)

Bei den Olympischen Sommerspielen treffen sich alle vier Jahre die besten Sportler der Welt, um sich miteinander zu messen. Es gibt jedoch auch hervorragende Athleten, die nicht daran teilnehmen dürfen. Der Grund ist einfach: Viele Sportarten sind bei Olympia gar nicht zugelassen. Für sie gibt es seit 1981 die "World Games" (Weltspiele).

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Einige Sportarten sind wirklich spektakulär - etwa das Fallschirmspringen in Formation. Das wird von einem mitspringenden Kameramann aufgezeichnet und live auf eine Leinwand übertragen. Auch die Tricks der besten Barfuß-Wasserski-Läufer haben großen Unterhaltungswert.

Manche Sportarten, die sich bei den Weltspielen präsentieren dürfen, sind bei uns nicht besonders populär. In anderen Ländern kann das jedoch ganz anders aussehen. So begeistern American Football in den USA, Karate und Sumo-Ringen in Südostasien und Rettungsschwimmen in Neuseeland die Massen. Bei den World Games haben nun auch europäische Zuschauer die Chance, diese Sportarten zu entdecken.

Gold im Tauziehen

Skaten liegt voll im Trend. Die besten Speed-Skater und Inline-Hockey-Mannschaften treten bei den World Games an. (Quelle: World Games 2005 in Duisburg)

Einige Disziplinen der World Games waren früher sogar schon olympisch. So wetteiferten zwischen 1900 und 1920 die besten Tauzieher der Welt um olympisches Gold. Beim Publikum besonders beliebt ist Billard. Die Karten für das Billard-Turnier waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Für die meisten anderen Wettkämpfe gibt es aber noch Tickets - sogar sehr viele.

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Die Veranstalter in Duisburg wünschen sich, dass 500.000 Menschen zu den World Games kommen werden. Doch da bis zum Eröffnungstag erst 30.000 Tickets verkauft wurden, scheint das ein Traum zu bleiben. Die Eintrittspreise wurden bei vielen Sportarten mittlerweile schon halbiert.

Geringes Medien-Interesse

Wenn du also gerne einmal den Besten der Welt im Strandhandball, Drachenbootrennen, Rugby, Aikido, Faustball oder Frisbee zusehen möchtest, dann lohnt sich ein Ausflug ins Ruhrgebiet. Im Fernsehen werden diese Randsportarten dagegen wieder einmal nicht oder kaum übertragen. Die großen Sender möchten zumindest kurze Zusammenfassungen zeigen. Bei Eurosport kannst du Trampolinspringen, Inline Hockey und Rhythmische Sportgymnastik verfolgen.

Mehr über die 40 Sportarten und die Termine, an denen sie stattfinden, erfährst du auf der Internet-Seite der World Games. Unter den 3.500 Sportlern aus über 100 Ländern sind auch 494 deutsche Teilnehmer, 94 aus der Schweiz und 39 aus Österreich.

letzte Aktualisierung: 15.08.2009

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