Von Impressionismus und Expressionismus

von Sandra Müller

Impressionismus ist eine in Frankreich um 1870 entstandene Kunstrichtung in der Malerei. Eine Gruppe junger Künstler schloss sich zusammen, um ihre Bilder mit neuen Licht- und Farbeindrücke der Natur zur Geltung zu bringen.

Das Bildnis "Impressionen eines Sonnenaufgangs" des Malers Claude Monet wurde zum Namensgeber der Kunstrichtung "Impressionismus".

Sie gingen mit Pinsel, Farbe und Staffelei in die Natur, um Ihre Eindrücke festzuhalten.

Im Jahr 1874 stellen einiger der Künstler in der ersten Gruppenausstellung der Impressionisten ihre Werke in Paris aus. Der Erfolg stellte sich jedoch nicht ein.

Von Nahem sind auf einem impressionistischen Gemälde relativ grobe und eher kurze Pinselstriche zu sehen. Wenn man aber etwas weiter weg steht, verschwimmen die Farben und lassen in der Fantasie des Betrachters das Bild entstehen.

Einer der bekanntesten Künstler unter ihnen war Claude Monet. Sein Gemälde „Impression eines Sonnenaufgangs“ wurde zuerst beschimpft. Die Zeitungen hatten somit einen Namen für all die jungen Künstler und nannten sie Impressionisten.

Die Impressionisten zählt man heute zu den größten Malern. Zu ihnen gehören neben Monets auch Camille Pissarro und Paul Gauguin.

Expressionismus


Max Pechstein - Stilleben (um 1913).

Expressionismus ist eine komplett andere Kunstrichtung, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus Deutschland kam. Die Künstler des Expressionismus schockierten das Publikum, weil sie mit ausdrucksstarken, keineswegs wirklichkeitsgetreuen Farben und Formen tiefe Gefühle zum Ausdruck brachten.

Die Expressionisten wollten Impulse und Affekte wecken. Zu ihnen gehören Max Beckmann, Franz Marc, Wassily Kandinsky, Max Pechstein, August Macke, Paul Klee und Emil Nolde.

Als Wegbereiter des Expressionismus gelten unter anderem Vincent van Gogh, Henri Matisse und Edvard Munch.

letzte Aktualisierung: 28.02.2010

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