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Spinnen - unheimlich und schön

Teil 1 von 4

Es gibt tausende von Netzspinnenarten und jede webt ein anderes Spinnennetz.

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Mit etwa 37.000 Arten sind die echten Spinnen zwar keine sehr große Tiergruppe. Aber dafür sind sie überall auf der Welt anzutreffen - außer in den Ozeanen. Von den 37.000 Arten finden wir etwa 1.200 in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Alle heimischen Spinnen sind für den Menschen ungefährlich und Bisse sind sehr selten, da die meisten Tiere nicht durch die menschliche Haut beißen können.

Steckbrief zu den Spinnen

Das Untersuchungsobjekt der Spinnen ist die Sektor- oder Herbstspinne Zygiella x-notata (Familie: Araneidae – Radnetzspinnen). Diese Spinne baut Radnetze und ist vom späten Frühling bis zum ersten Frost zu finden. Das Tier selber ist eher unauffällig gefärbt, dafür ist ihr Netz umso markanter, es fehlt nämlich ein "Tortenstück" in dem sonst feinmaschigen Netz.

Mittig durch den leeren Sektor, wie das Tortenstück in der Fachsprache heißt, verläuft ein Faden, der mit dem einen Ende am Zentrum des Netzes verbunden ist, mit dem anderen Ende aber außerhalb des Netzes liegt. Dort sitzt auch die Spinne, die mit den Vorderbeinen Kontakt zum Faden hält. Fliegt nun ein Insekt in das Netz, vibriert der Faden und die Spinne kann an ihm in das Netz laufen, um die Beute zu fangen.

Euer Auftrag!

Sobald ihr das Netz einer Jungspinne findet, vermesst die Größe. Dabei ist das eine Ende die Spinne und das andere Ende der gegenüberliegenden Rahmen des Radnetzes.

Seht Euch die Netze genau an und kontrolliert, ob der fehlende Sektor immer oben ist, oder ob es auch fehlende Sektoren in der unteren Hälfte des Radnetzes gibt. Beobachtet wie die Spinne ihre Beute fängt.

letzte Aktualisierung: 14.11.2009

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