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Forumsthema: Was denkst du über Kernenergie und Atommüll-Transporte?

Einträge: 516

Ein großer Teil des Energiebedarfs wird durch Atomstrom gedeckt. Bis heute gibt es kein Endlager für den gefährlichen Atommüll. Viele Menschen, die in der Nähe von Atommüll-Lagern oder Atomkraftwerken (AKWs) leben, fühlen sich bedroht. In AKWs kommt es immer wieder zu Störfällen. Befürworter sagen, dass alternative Methoden nicht ausreichen und AKWs - im Gegensatz zu Kohlekraft - kaum Treibhausgase ausstoßen. Gegner sehen in der Kernenergie viel größere Gefahren: Folgeschäden wie Krebs und viele weitere Krankheiten. Tschernobyl zeigt die verheerenden Folgen einer radioaktiven Verseuchung. Was denkst du über Atomenergie? Wie sicher sind die Kraftwerke? Findest du die Proteste gegen Atomenergie und Castor-Transporte richtig?

Hintergrundinfos:
Atommüll-Transport nach Gorleben von vielen Protesten begleitet
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gelöschter Benutzer

schrieb am 11.05.2009 um 07:56 Uhr:

@westdeutschland: Eine sofortige Abschaltung würde sicherlich einen Energie-Engpass in Deutschland und dem Rest der Welt nach sich ziehen, daher sollten  die AKWs noch 3-5 Jahre laufen und bis dahin regenerative Energien und Kohlekraft weiter ausgebaut werden.
westdeutschland (14)
Gast

schrieb am 08.05.2009 um 17:16 Uhr:

Dann sollte man die AKWs sofort abschalten! Wer will schon neben seinem Haus ein Atomkraftwerk stehen haben
hesse (13)
Gast

schrieb am 27.04.2009 um 21:19 Uhr:

Don Vito hat recht: Die AKWs müssen abgeschaltet werden. Da denke ich mit Grauen an Biblis: 25 km bis Darmstadt, Ludwigshafen und Mannheim, 30 km bis Rüsselsheim, 35 km bis Mainz, 40 km bis Wiesbaden und 50 km bis Frankfurt. Man müsste mehrere MILLIONEN Menschen evakuieren. Und in anderen Kraftwerken ist das genauso. Der Bau zahlreicher Kraftwerke in der Nähe großer Städte bringt mich auf den Gedanken, dass die Politiker die von unseren schönen Eltern alle Wahlen wieder gewählt werden einigen Leuten bewußt Schaden zufügen wollen, denn sie wissen genau, dass in der Region um Tschernobyl viele Menschen verstrahlt wurden und dass so ein Super-GAU wie 1986 auch in Deutschland passieren kann.
kami_katze (23)
Gast

schrieb am 25.04.2009 um 11:19 Uhr:


Ein AKW hat durchaus geringere CO2 Werte als bspw. ein Kohlekraftwerk. Ein Reaktor benötigt aber im Jahr 30 Tonnen Uranhexaflourid. Dies wird aus Uranerz gewonnen. Der Abbau diese Erzes ist nicht nur gesundheitsschädlich für die Arbeiter!! Bei der Aufbereitung fallen unmengen an uran und arsen haltigen Schlämmen an, die auch erst mal verstaut werden müssen. DIe Herstellung des für den Reaktor wichtigen Brennstoffes ist also ziemlich co2 fördernd.
Das ist ja nicht der einzige Müll der in Sachen Atomstrom anfällt. Wohin mit dem verbrannten Materialien? Also ich will nicht in  50 jahren wissen müssen das in sämtlichen Bergstollen hochgiftiges und verstahltes Material "gelagert" wird. Das is ja wie Dreck untern Teppich kehren.....und selbst dann, da liegt das zeug, strahlt noch ein paar jahrhunderte vor sich hin und wenn kein platz mehr unterm teppich ist?? Was wenn andere Länder auc was haben das untern Teppich muss? Wir reden von der AUfgabe des Atomstrom als wirksamer vorreiter der nächsten Wahlen. In anderen Ländern reden sie von der Aufnahme dieser Stromproduktion.
Die negativen Aspekte scheinen jedoch nicht zu überwiegen. Ich frage doch den menschlichen Verstand: so viele sehr perverse und ekelhafte Dinge treibt die Atomlobby mit uns, aber keine ist bereit zu verzichten. Im endeffekt kann man nur sagen: wo es Käufer gibt, gibt es Verkäufer!!
vvv (14)
Gast

schrieb am 24.04.2009 um 16:28 Uhr:

also jetzt mal ehrlich...ich bin gegen atomkraft..okey es kann schneller energie produziert werden und der co2 ausstoß ist nicht so hoch, aber vielleicht hat sich einer/eine von euch mal die schrecklichen fotos von den menschen angeschaut wenn es einen unfall in dessen nähe gab... oder auch wenn es einen unfall gab musste man drauf achten was man isst... ich bin der meinung das ist viel schlimmer als der co2 ausstoß. und ich finde es auch nicht gut, dass vielleicht doch nicht alle atomkraftwerke in deutschlad abgeschaltet werden sollen... vor ein paar jahren wurde beschlossen, dass das letzte ungefähr 2021 abgeschaltet werden soll, aber nein, jetzt diskutieren sie dadrüber ob nich welche laufen sollen.
außerdem schreibt ihr dass es 10000 jahre in etwa dauert aber (ich bin mir nicht ganz sicher) ich glaube dass es millionen jahre dauert...ich bin der meinung alle menschen sollten sich wirklich mit diesem thema beschäftigen.
Shinzo Kikuta (16)
Gast

schrieb am 09.04.2009 um 12:33 Uhr:

@ Arwyn: So ist das leider nicht ganz richtig. Die Zwischenlager sind wie der Name schon sagt eine Zwischenlagerungsstätte, haben aber keinerlei "bessere Abschwächung der Radioaktivität" als andere Lagerstätten. Und diese einige Jahre bis es aufhört zu strahlen sind z.B. bei dem Müll der in den Hallen in Gorleben steht einige Zehntausend Jahre.. Das muss man sich erstmal klarmachn.. BTT: Sehr interessant ist übrigens, was ich neulich erlebt habe: ICh habe meinen Bruder in Kiel besucht und da war am Hafen nen Infostand der CDU.. Thema war unter anderem Atomkraft.. Ich also angefangen mit dem Kerl darüber zu diskutieren/streiten.. Hat sich dann iwann langsam ne Menschentraube um uns Gebildet.. Lustig wurde es, als sie komplett nicht mehr Ernst genommen wurden, die CDU-Leute, nachdem ich gefragt habe wie viele Behälter denn schon unten im Salzstock seien.. Der Typ meinte "Alle." haha es ist noch kein einziger unten, was nämlich noch ein Knackpunkt dagegen ist: Wenn man sie erst mal daunten hat kann man sie nicht ohne weiteres wieder hochholen.. So far.. Greetings
arwyn (16)
Gast

schrieb am 08.04.2009 um 23:47 Uhr:

don vitos beitrag stimme ich einigermaßen zu den die endlager müssen endlich mal herbeigeschafft werden

um allen zu erklären wie das abläuft:

es wird atommüll produziert und die strahlen und seuche braucht einige jahre bis es aufgehört hat zu strahlen meistens werden diese zwischen gelagert um somit die atomkraft langsam zu dämpfen

diese Endlager sind dafür da damit dieser atommüll endlich gelagert wird damit wir menschen nicht mit diesen strahlen und müll in kontakt kommen!

Shinzo Kikuta (16)
Gast

schrieb am 08.04.2009 um 22:04 Uhr:

AKW's sind einfach keine Lösung.. Wir haben nurnoch für knapp 40 Jahre Uran, wenn etwas passiert gehen MILLIONEN drauf und was für mich die wichtigste Frage ist: Wo lagern wir es.. Gorleben ist NICHT sicher. Ich komme aus dem Wendland, ich saß im November beim Transport auf Bahnschienen und vorm Zwischen-/Endlager und ich weiß auch, anscheinend besser als einige Politiker, dass die Salzstrucktur von Gorleben nicht geeignet ist und außerdem Wasser in den Salzstock eindringt.. Allein bei diesen Risicken möge mir bitte auch nur EINER, derer die hier Atomkraft befürworten. zu 100% bestätigen, dass das sicher ist.. Und da das definitiv keiner kann sage ich nur: Macht euch klar, was ein Unfall für Folgen hat.. Verseuchtes land und Millionen von Toten, so sieht die Realität aus!! mfg
gelöschter Benutzer

schrieb am 26.03.2009 um 07:41 Uhr:

Die Politiker stecken in einem wahren Dilemma! Entweder sie setzen auf Atomkraft und setzen so einige Menschenleben auf's Spiel , oder sie entscheiden sich für die umweltunfreundlichere Methode: Kohlekraft.

Für mich ist die Antwort klar: Atomkraftwerke abschalten! Die immer wieder angepriesenen niedrigen Kosten sind völlig aus der Luft gegriffen und es gibt noch immer kein Endlager für den bereits produzierten Müll.

Neutral_Klar_Ha
rt
(16)
Gast

schrieb am 24.03.2009 um 19:25 Uhr:

Also ich bin eindeutig GEGEN Atomkraftwerke!

Wie bereits im Thematext erwähnt,zeigt uns Tschernobyl deutlich genug,das nicht nur zwei Meter sondern zwei ganze Kontinente(Europa,Asien) verseuchen kann.

Besonders schlimm wars ja zwar in Asien/Russland.

Aber auch hier im Schwarzwald durfte man keine Beeren oder Pilze sammeln für kurze Zeit.

Also ich habe lieber nur alle drei Tage PC als eine riesige Katastrophe.

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