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Forumsthema: Was denkst du über Kernenergie und Atommüll-Transporte?

Einträge: 516

Ein großer Teil des Energiebedarfs wird durch Atomstrom gedeckt. Bis heute gibt es kein Endlager für den gefährlichen Atommüll. Viele Menschen, die in der Nähe von Atommüll-Lagern oder Atomkraftwerken (AKWs) leben, fühlen sich bedroht. In AKWs kommt es immer wieder zu Störfällen. Befürworter sagen, dass alternative Methoden nicht ausreichen und AKWs - im Gegensatz zu Kohlekraft - kaum Treibhausgase ausstoßen. Gegner sehen in der Kernenergie viel größere Gefahren: Folgeschäden wie Krebs und viele weitere Krankheiten. Tschernobyl zeigt die verheerenden Folgen einer radioaktiven Verseuchung. Was denkst du über Atomenergie? Wie sicher sind die Kraftwerke? Findest du die Proteste gegen Atomenergie und Castor-Transporte richtig?

Hintergrundinfos:
Atommüll-Transport nach Gorleben von vielen Protesten begleitet
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Jennifer Thierolf (24)
Gast

schrieb am 22.07.2009 um 15:27 Uhr:

Berichtigung: Ich möchte mich nicht von einem Atomkraftwerk, dass sowieso bald abgeschaltet wird, vertreiben lassen. (tschuldigung, aber Fehler passieren jedem )

Jennifer Thierolf (24)
Gast

schrieb am 22.07.2009 um 10:31 Uhr:

@westdeutschland: Du darfst mich ruhig duzen (gilt auch für andere) ! Ich bin nicht von Biblis weggezogen und habe dies auch nicht vor, weil ich mich nicht von einem Atomkraftwerk, dass sowieso bald abgeschaltet wird, nicht vertreiben lassen möchte.

@hesse: Danke für die Information, denn von diesem Leck habe ich nie etwas gehört oder gesehen. Und das obwohl ich jeden Tag die Zeitung lese. Das ist ja die reinste Desinformation, der Koch ist wirklich ein Verbrecher. Deswegen wähle ich ihn nicht.

westdeutschland (14)
Gast

schrieb am 22.07.2009 um 01:36 Uhr:

@Jennifer Thierolf,

warum sind Sie nicht weggezogen?

hesse (14)
Gast

schrieb am 21.07.2009 um 19:57 Uhr:

Jetzt muss Roland Koch an den Pranger: Am 10. Januar wurde im AKW in Biblis (Block B) ein Leck zwischen dem ersten und dem zweiten Kühlkreislauf entdeckt. Dabei ist radioaktive Strahlung ausgetreten. Und jetzt der Hammer: Für dieses Leck hat sich kein Mensch interessiert!!! Wochenlang war das Leck offen und die Strahlung trat gemütlich aus und zog übers Hessenland zum Umweltverbrecher in Person des hessischen Ministerpräsidenten.

Es hat Wochen gedauert, bis Block B und auch Block A abgeschaltet wurden. Zum Glück steht Biblis bis September still.

(ATOMKRAFT)

Jennifer Thierolf (24)
Gast

schrieb am 20.07.2009 um 20:41 Uhr:

Ooh, eure Beiträge machen mir echt Angst, besonders der von "hesse". Ich kann ja sowieso nicht ruhig leben, da mein Haus 3 km Luftlinie vom AKW Biblis entfernt liegt.

Ich habe ebenfalls den Dokumentarfilm "Todeszone" gesehen. Ich war damals sechs Jahre alt, als ich den Film im Jahr ´91 gesehen habe und hatte danach tagelang geheult , weil mich besonders eine Szene schockiert hatte, wo die Leiche eines verstrahlten Mitarbeiters auf dem Gelände des AKWs gezeigt wurde.

Ich bin auch deswegen gegen Atomkraftwerke, weil viele deutsche AKWs meiner Meinung nach richtig gefährlich sind, obwohl sie als die sichersten der Welt gelten.

Deutschland ist ein schönes Land (14)
Gast

schrieb am 19.07.2009 um 20:43 Uhr:

Atomkraftwerke sind strahlende Massenmörder und sollten nicht zur Stromversorgung genutzt werden. Wenn beispielsweise Biblis hochgeht und die Wolke zieht nach Frankfurt oder Mainz, dann sind schlimmstenfalls 100.000 Leute tot - wenn nicht sogar mehr.

Außerdem plant man seit 2006 ein AKW in Trebur (10 km bis Mainz und Rüsselsheim). Wenn die hessische Landesregierung das AKW verwirklicht, werd ich zum Barrikadenkämpfer !!!

hesse (14)
Gast

schrieb am 17.07.2009 um 15:42 Uhr:

Und nach einigen Stunden war´s dann wenigstens ein "Atom-Unfall".

westdeutschland (14)
Gast

schrieb am 17.07.2009 um 12:26 Uhr:

Ach ja richtig - "Todeszone - Nach dem Super-GAU in Biblis"! Den Film hab ich auch gesehen. Da sind Journalisten drei Monate nach dem GAU nach Darmstadt un so weider gefahren. 

Als Biblis hochgeht werde­n die Leute aufgefordert daheim zu bleiben aber trotzdem hau´n se ab. Und die Fritzen von Polizei und Feuerwehr sprechen immer nur vom "Störfall" !

hesse (14)
Gast

schrieb am 15.07.2009 um 18:47 Uhr:

Ich hab mir eben gerade in einem bekannten Videoportal einen im Jahr 1991 ausgestrahlten Film über einen fiktiven Unfall im Kernkraftwerk Biblis angesehen. Dort habe ich erfahren, dass bei diesem "Unfall" sogar noch im 130 km Luftlinie entfernten Rothenburg ob der Tauber 800 Leute umgekommen sind. Noch drei Monate später war Rothenburg eine Geisterstadt. Nickelchen und westdeutschland haben recht: Noch in 150 km Entfernung ist die Strahlung lebensbedrohlich und daher kommt es auf die fünf Kilometer nicht an.

In dem Film wurden vier Millionen Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet in das Gebiet um Passau sowie nach Österreich und in die damalige Tschechoslowakei gebracht.

Lucas Knierim (11)
Gast

schrieb am 15.07.2009 um 18:20 Uhr:

Kraftstoffe die von der Natur kommen sind nicht schlecht ich find aber kern und atom energie doof wegen den gfährlichen radioaktiven strahlen!

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