Thema: Im Schutz der Vergangenheit

(11 Postings)

Luzífer (Gast) (16) aus

schrieb :

#1

Seit Jahren streiten sich die Vorsizenden und Ratsmitglieder über eine große Fläche baufälliges Gestein.

Die alte Ruine müsste abgerissen werden, steht aber unter Denkmalschutz.

Jedoch ist das Giftgas in den Wänden sehr beständig und eigentlich müsste die alte Fabrik gesprengt werden.

Der Naturtyp sagt aber, das der Abfall dann aber als Sondermüll abtransportiert werden müsste, wegen dem Giftgas.

Und ein Extratransport kostet zu viel.

Trotzdem wäre es ziemlich praktisch, die Fabrik dem Erdboden gleich zu machen, dann wäre endlich Platz für die Wasserstadt, deren Bau bereits vorgeplant wurde.

Aber da sind auch noch die Freaks die gegen einen Abriss der Ruine protestieren.

Das betreten des Geländes ist zwar polizeilich verboten, trotzdem sind dort immer Menschen auf den kaputten Dächern und in den Fensterlosen Räumen voller Grafitty-spray.

Und dann ist da wie gesagt immer noch das Problem, das das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Also was tun?

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Pr**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#11

Zitat von: olivchen

WOW!!! Ich hab noch nie gelesen dass ein Junge(OK 16! nicht mehr ganz sry) so genial über ein Mädchen und ihre Gefühle schreibt!!

Du bist voll einfühlsam!!!

Cool!!!!

xD

aus einem Kuhkaff in Deutschland

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olivchen (18) aus einem Kuhkaff in Deutschland

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Mitglied seit 05.02.2011

schrieb :

#10

WOW!!! Ich hab noch nie gelesen dass ein Junge(OK 16! nicht mehr ganz sry) so genial über ein Mädchen und ihre Gefühle schreibt!!

Du bist voll einfühlsam!!!

Cool!!!!

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*L**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#9

Zitat von: Luzífer

also, mein Grundgedanke dazu:

1. Ich glaube, niemand will alleine bleiben. Nicht für immer.

2. danke sehr

3. weißt du, viele Geschichten tragen Namen die man am Anfang nicht versteht. Also lass dich überraschen, vielleicht findest du es im Laufe der Geschichte ja heraus :-)

 

Wahrscheinlich finde ich es nicht heraus ich bin zu normal :)

Luzífer (Gast) (16)

schrieb :

#8

Zitat von: *LilaZuckerCookie*

...ich glaube sie will alleine bleiben.

Schöne Geschichte...:)&Aber warum heißt sie im Schutz der Vergangenheit?

also, mein Grundgedanke dazu:

1. Ich glaube, niemand will alleine bleiben. Nicht für immer.

2. danke sehr

3. weißt du, viele Geschichten tragen Namen die man am Anfang nicht versteht. Also lass dich überraschen, vielleicht findest du es im Laufe der Geschichte ja heraus :-)

 

 

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*L**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#7

Wieso ist sie unter Menschen alleine? Gibt es wirklich niemandne der für sie da ist? Wie lange kann sie das so aushalten? Bin gespannt wie es wieter geht, vielleicht fühlt sie sich ja irgendwann nicht mehr alleine obwohl ich das nicht glaube wiel sie so eine Grundtarrigkeit ausstrahlt, ich glabe sie will alleine bleiben.

Schöne Geschichte...:)&Aber warum heißt sie im Schutz der Vergangenheit?

Luzífer (Gast) (16)

schrieb :

#6

Zitat von: 4-ever struggle *-*

hey,

 

diese geschichte ist wunderschön!! düster und ja.. kp zum nachdenken. ich mag deinen stil:) woher bekommst du eigentlich die ideen für deine geschichten? durch was lässt du dich ... mist, mir fällt das wort dafür nicht ein :) aber hast du die gedanken und ideen aus deinem leben oder einfach erfunden? weil irgendwie sind deine geschichten eigentlich immer düster und ja, da stellt sich bei mir die frage, warum du so schreibst? denn genau dein düsterer stil oder wie man es auch nennen mag, macht deine ganzen geschichten hammer, aber das ist nicht das einzige was deine geschichte spannend macht.

 

würde mich nämlich echt mal interessieren :D also du kannst darauf antworten oder es sein lassen :)

 

LG

Ich lasse mich oft von meinen eigenen Gefühlen und Erlebnissen ispirieren - und ich glaube, das war das Wort das du gesucht hast - Inspiration ;-)

4-**** (abgemeldet) - Avatar
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4-**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#5

hey,

 

diese geschichte ist wunderschön!! düster und ja.. kp zum nachdenken. ich mag deinen stil:) woher bekommst du eigentlich die ideen für deine geschichten? durch was lässt du dich ... mist, mir fällt das wort dafür nicht ein :) aber hast du die gedanken und ideen aus deinem leben oder einfach erfunden? weil irgendwie sind deine geschichten eigentlich immer düster und ja, da stellt sich bei mir die frage, warum du so schreibst? denn genau dein düsterer stil oder wie man es auch nennen mag, macht deine ganzen geschichten hammer, aber das ist nicht das einzige was deine geschichte spannend macht.

 

würde mich nämlich echt mal interessieren :D also du kannst darauf antworten oder es sein lassen :)

 

LG

Luzífer (Gast) (16)

schrieb :

#4

Es gab Tage an denen erschien ihr alles schwarz.

Sie lächelte so oder so nur sehr selten, aber an solchen schwarzen Tagen wie dem heutigem sah man ihr die Finsternis in jeder Bewegung an.

Wie sie lief, so komplett lautlos, wie sie ihre Schultern hochzog als wolle sie unsichtbar werden zwischen all den rempelnden Fußgängern.

Sie fühlte sich fremd hier, obwohl sie seit Geburt an in dieser Stadt wohnte.

Alles ging ihr viel zu schnell und der Schulstress der immer mehr gestiegen war gab ihr den Rest.

Meistens schlief sie an Wochenenden noch weniger als Werktags, was zwar nicht unbedingt logisch war wenn man an all den Stress dachte der auf ihren Schultern lag, jedoch damit vereinbar war das sie so viel Zeit wie möglich in der Ruine verbringen wollte.

Manchmal begegnete sie dort Leuten, die sich anfühlten wie sie.

Diese Leute strahlten die gleiche Aura aus und Malena konnte sehen das sie sich in den gleichen Mustern bewegten wie sie:

Nicht auffallen, dieser intensive Blick der niemals nach oben gerichtet war, Augen die nie weinten und Hände die ineinander verkranft oder zu Fäusten geballt immer in den Hosentaschen vergraben waren.

Im Geheimen nannte Malena sie "die schwarzen Leute", weil das Gefühl in und hinter ihnen dasselbe war.

Und obwohl sie meistens nur aneinander vorbei gingen fühlte sich Malena doch zu ihnen zugehörig.

Vielleicht war das der Grund warum die Ruine für sie so wichtig war.

Luzífer (Gast) (16)

schrieb :

#3

Malena gehörte nicht zu den Mädchen, die jeder gleich als "cool" erkannte.

Sie glättete sich ihre Haare nicht, legte keinen Wert auf Stöckelschuhe oder Schminke und machte sich nicht viel aus tussigem Gehabe oder niedlichen Ausdrücken.

Schon immer erinnerte sie eher an eine eiskalte Vampirschönheit, mit der beinah weißen Haut, den schwarzen Haaren und den dunklen Augen.

Wenn Malena unter Leute ging hatte sie oft schwarz gemalte Lippen und ein blutrotes Ewigkeitszeichen auf der Handgelenkinnenseite, solche Erkennungszeichen machten es einfacher, gleichgesinnte zu finden.

Unter den anderen Gothiks fühlte sie sich aber genau so falsch wie sonst auch, und seitdem sie sich das eingestanden hatte ging sie nicht mehr hin.

Malena war schon 16, hatte aber noch nie einen Freund gehabt, und echte Freunde eigentlich auch nicht.

Immer wenn sie gehässig nach sowas gefragt wurde entgegnete sie, das mache ihr nichts aus, sie fühle sich wohl; aber das stimmte nicht.

Sie fühlte sich Einsam unter Menschen und oft hielt sie die Tränen nur mühsam zurück wenn sie tuschelnde Traumpärchen knutschen sah oder zwei Freundinnen Hand in Hand vor ihr in der Schlange zum Kino standen.

Das war alles nicht wirklich einfach.

Luzífer (Gast) (16)

schrieb :

#2

1

 

In der Zeitung laß sie vor einigen Tagen, das die Ruine abgerissen werden sollte.

Sie hatte einen riesigen Schrecken bekommen und geht seitdem täglich hin um zu sehen ob die schreckliche Nachricht wahr gemacht wird, doch bisher ist nichts passiert.

Sie liebt die Ruine, dort ist alles irgendwie schön.

Die alten Steine, das Gefühl von Vergangenheit, sie Einsamkeit dort.

Nicht, das sie Einsamkeit nur dort spürte, nein, eigentlich war die Einsamkeit ihr treuster Begleiter, aber auf dem höchstem Dach der alten Fabrik fühlte sich die Einsamkeit nicht mehr so abgrundtief schrecklich, sondern eher erträglich, fast schön an.

Weil sie es dort oben in der Hand hatte, das gehen oder bleiben, und das Spiel mit der Gefahr brachte ihr den richtigen Kick.

In der Schule hörte sie immer mal wieder gleichaltrige von der Ruine sprechen und viele brüsteten sich damit, sich in die einsturzgefährdete Ruine getraut zu haben, doch bisher hatte sie noch niemanden aus ihrer Schule dort gesehen.

Auch heute saß Malena auf dem Dach und lehnte sich an die rostige Brüstung.

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