Thema: Erste Versuche

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Pa**** (abgemeldet) (20) aus

schrieb :

#1

Hey da draußen vor dem Bildschirm, zuerst einmal, der Titel des Forums hat nichts mit dem Inhalt zu tun.

Also, schon, weil es meine ersten Versuche sind, eine gigantische Schreibblockade zu brechen, und naja, aber es hat nichts mit der... Geschichte zu tun, die ich... vielleicht (oder auch nicht) zustande bringen werde. Weil ich nämlich keinen Plan hab und mir die Tinte nicht mehr wie damals aus den Fingern tropft, schade eigentlich, naja.

Also wird die Geschichte namenslos sein und sollte ich sie je beenden und sollte das dann überhaupt irgendjemanden interessieren, dann könnt ihr euch Namen suchen, die passen könnten, wie auch immer.

 

Ich mache mich dann jetzt mal auf die Suche nach Tintenblut... Nein, nicht das Buch, sondern ihr wisst schon, wie ich oben ja geschrieben habe. Hoffentlich bis bald!

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Vo**** (abgemeldet) - Avatar
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Vo**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#15

Weiter!!

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Pa**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#14

Keuchend blieb Luisana einige Meter hinter ihm stehen. Es ärgerte sie, dass er deutlich weniger aus der Puste war als sie, jedoch bemerkte sie nicht ohne Stolz seine Verwunderung, als er sich zu ihr umdrehte und sie musterte.

"Guter Lauf." kommentierte er und beäugte sie.

"Was sollte das?" Luisana griff sich hemmungslos in den Ausschnitt und holte ihre Ratte zwischen den Brüsten hervor.

"Egal, komm." Er nickte der Ratte zu und schien es überhaupt nicht ungewöhnlich zu finden, dass Luisana gerade mit ihm mitgehalten hatte und trotzdem noch vernüntig sprechen konnte.

Sie beilte sich, neben ihm her zu gehen, da er bereits wieder einige Meter vor ihr ging.

"Wolltest du uns abhängen?" fragte sie und versuchte, ihn gleichzeitig anzusehen und ihre Atmung zu beruhigen, ohne über ihre zittrigen Füße zu stolpern.

"Egal." Er winkte bloß ab.

"Das hast du nämlich geschafft, das andere Mädchen steht jetzt irgendwo alleine und du..."
"Ich bin nicht für euch verantwortlich. Und unsere Welt ist sowieso so klein, dass sie sich kaum verlaufen wird."
Das brachte Luisana zum schweigen und machte sie nachdenklich... warum sagte er sowas so leichthin? Immerhin bestand ein gewisses Gesetzt, das es verbot, über den Fluss zu reden. UInd hatte er nicht gerade indirekt...

"Warum sagst du sowas?" stellte sie erneut eine Frage.

Er betrachtete sie von der Seite und blieb plötzlich stehen. Beinah wäre sie gegen ihn gelaufen, aber sie stoppte noch einige Zentimeter vor ihm. Er war größer als sie.

"Du bist mir nachgelaufen und du warst fast genau so schnell wie ich." Er machte eine Pause, sah sich um, blickte zum Himmel empor.

"Und du bist zu neugierig. Ich verrate nichts, du musst selbst drauf kommen."

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No**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#13

Eigentlich hatte Marou gehofft, unbehelligt ein wenig von seinem Posten abrücken zu können, doch der Lehrer hatte seine Pläne unwissendlich gekreuzt und ihm ausgerechnet die neuen zugeteilt. Die konnte er jetzt nicht gebrauchen, seine Mutter war vielleicht in Gefahr oder verletzt oder unter Erde begraben... nein, es durfte einfach nichts schief gehen!

"Einfach immer hinter mir her." brummte Marou und drehte sich um. Es war ihm egal, ob sie ihm folgen würden oder nicht, eigentlich wäre es ihm ganz recht wenn sie es nicht schaffen würden, also viel er zuerst in einen leichten Trab und steigerte sein Tempo außerhalb der Schule Richtung Park zu einem ausgewachsenem Sprint.

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Vo**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#12

cool wird spannender und besser ist aber auch logo bei dir oder??

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Pa**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#11

Wie immer bekam Luisana ihre Arbeitsklamotten ausgeteilt, dieses mal jedoch, denn das war ungewöhnlich, in braun.

"Ähm..." etwas unbehaglich stand sie da und sah sich verstohlen um.

Noch nie hatte man sie zu den Wachposten eingeteilt, meist wurden nur die großen Jungs dafür aufgestellt.

"Sicher, dass das auch kein... ich weiß nicht, ist das...das muss ein Fehler sein."
"Name?" fragte die Frau mit dem Klemmbrett generft.

"Luisana Lusna."

"Kein Fehler. Bitte zieh dich dort hinten um und geh dann zu Block B, dort wirst du kurz eingewiesen."

"Ähm... okay..." verwirrt ging Luisana in die ihr angedeutete Richtung, zog sich so schnell wie möglich hinter dem Sichtschutz um und schloss ihre Alltagsklamotten in einen der riesigen Spinde.

"Luisana?" fragte ein großer, bulliger Mann und winkte sie zu sich.

"Du bist neu in der Abteilung, bitte komm mit uns mit."
Zusammen mit 2 anderen Mädchen folgte Luisana dem Mann, der sie aus der Halle hinaus zu Block B in einen Klassenraum führte, der gesteckt voll mit großen Jungs war.

Luisana schätze sie alle auf mindestens zwei bis drei Jahre älter, doch als sie einen zweiten Blick durch die Menge der Anwesenden Schüler wandern ließ entdeckte sie auch einige aus ihrem Jahrgang.

"Also, heute seid ihr beim Wachdienst." eröffnete der große Lehrer ihnen.

"Das heißt, ihr habt einen Tag, eine Woche, einige von euch sogar in ganzes Jahr voller Langeweile vor euch. m Gegensatz zur Landwirtschaft, zu Kunst oder zu Unterhaltung müsst ihr nämlich bloß eines tun: gehorchen.

Jedem von euch werden gleich zwei Partner zugeteilt, und zu dritt bekommt ihr dann einen Abschnitt der Stadt. Innerhalb dieser Umgebung habt ihr euch dann aufzuhalten, mehr ist es garnicht."
"Entschuldigung, wozu soll das gut sein?" fragte eines der Mädchen, die mit Luisana zum ersten Mal für die Wachposten eingeteilt worden war.

"Eure Aufgabe ist es, die Umgebung im Blick zu behalten. Unregelmäßigkeiten in der komplexen Ordnung zu sehen, und gegebenenfalls, wenn euch etwas auffällt, dann ist es eure Aufgabe, Regelwiedrigkeiten zum Schutz der Personen zu unterbinden. Besonders ihr drei, Neulinge, werdet jemanden zugeteilt bekommen, der schon länger bei der Wache eingeteilt ist. Er wird euch die Regeln erklären und auf euch aufpassen, euch anleiten. Wie dem auch sei... hier ist die Liste der Gruppen. Und du -" er zeigte auf Luisana; "Wenn deine Ratte irgendwo draufgeht, dann übernimmt die Schule keine Haftung. Und jetzt ab mit euch."

 

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No**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#10

2

 

"Marou. Marou, du musst aufstehen. Marou! Komm schon. Sie dürfen uns heute nicht erwischen."
Schlaftrunken tappte Marou hinter seinem Vater her und wischte sich den Staub aus den Augen.

"Wohin, Papa?" fragte der Junge irritiert, als sein Vater an der markierten Stelle vorbeiging.

"Frag nicht so viel, Marou."
Sie liefen weiter, zwei geduckte Gestalten in den Kannalisationsröhren, atmeten flach und ignorierten die Ratten, die hin und wieder ihren Weg kreuzten.

"Papa." Wie vom Donner gerührt blieb Marou stehen, hellwach aufeinmal, er wusste plötzlich, was so drängte.

"Papa, du willst nicht, dass ich dabei bin."
Marous Vater sah seinen Sohn stumm an.

"Du willst nicht, dass ich zusehe, falls etwas schief geht."
"Es wird nichts schief gehen." beteuerte Marous Vater.

"Anna ist da." Marou wandte sich um und wollte zurück gehen, doch sein Vater packte ihn am Arm und sah ihn ernst an.

"Anna ist erwachsen." sagte Marous Vater.

"Anna weiß, was sie tut, und wenn etwas schief geht ist sie die letzte, die in Gefahr schwebt. Und weiß du auch warum?"
Marou weigerte sich, zu nicken.

Er wusste sehr wohl, warum er und sein Vater nicht dabei sein durften, die Wächter, die Polizei, sie durften keinen Verdacht schöpfen. Wenn er und sein Vater oben auf der Arbeit zu sehen wären, wäre es einfacher, die Leute glauben zu lassen, Anna sei überredet worden. Das war der Plan, schon seit sie begonnen hatten zu graben.
"Hast du keine Angst um Mama?" fragte Marou leise.

"Es wird nichts schief gehen. Okay?"
Sein Vater ließ ihn los und gemeinsam gingen sie weiter die Kanalosation entlang, Richtung Ausgang.

Sobald sie die Falltür geschlossen, den Teppich über die Dielen zurückgeschoben und das Zimmer sorgfältig abgeschlossen hatten sah Marous Vater nervös auf die Uhr.

"20 Minuten, Marou, dann musst du in der Schule sein, um nicht aufzufallen. Wasch dich vorher, du bist ganz verdreckt vom Graben. Und kein Wort zu den anderen. Wir wissen nicht, wem wir vertrauen können."
"5 Stunden, Papa." Marou zog sich das dreckstarrende Hemd aus und blickte gen Osten.

"In 5 Stunden werden wir wissen, das alles gut gegangen ist. Es muss einfach."

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Pa**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#9

Dicke weiche Schneeflocken rieselten vom Himmel, während Luisana in der S-Bahn saß und die interessierten oder vorwurfsvollen Blicke der anderen Fahrgäste ignorierte.

Niemanden störte es, dass die Bahn bloß 15 Stationen hatte und ewiglich in einem großem Kreis fuhr, niemand hinterfragte die Wassergrenze und niemanden störte es, dass das Land dahinter, das andere Ufer, ein Mysterium war.

"Ist unsere Welt klein?" flüsterte Luisana ihrer Ratte zu.

"Aber klein im Vergleich womit?"

Am Schultor stieg sie aus und betrat den großen Raum etwas zögerlich.

>Eigentlich habe ich besseres zu tun.< dachte Luisana sich.

>Ich könnte versuchen, andere zu finden. Abenteurer. Oder einen Brückenbauer. Das wäre was.<

Sie ahnte nicht, dass sie nicht die einzige war, die weit über die Grenzen hinausdachte. Sie wusste nicht, dass 15 Meter unter ihr unter der Erdoberfläche, bereits Pläne in Taten umgesetzt wurden, die sehr bald die ersten Opfer fordern würden.

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Pa**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#8

Zitat von: Parachute

Es war dunkel, als die Gestalt sich aus dem Schatten zu lösen began.

Wie immer zog sie sich den Kapuzenmantel enger um die Hüften, zurrte die langen Bänder um ihre Handgelenke herum fest, als müsse sie sich an irgendetwas fest halten. Und wie immer sah sie kurz zu seinem Fenster auf.

Die Enttäuschung in ihren Augen sah er nicht, aber er fühlte sie.

Denn heute, heute saß er nicht im dunkeln hinter der Fensterscheibe, damit sie ihn nicht sehen konnte, heute stand er, wie sie, unten im Schatten und wartete.

Im Gegensatz zu ihr konnte er sie deutlich erkennen, während sie keine Ahnung hatte, dass er da war.

Sie sah wunderschön aus.

In ihrem schwarzen Mantel und mit den Wildlederstiefeln hätte er schwören können, dass sie hätte frieren müssen.

Er sah jedes Detaill, wie immer schon, sah die winzigen Schneeflocken, die in ihren Haaren zu einem Netz aus Eiskristallen wurden, sah ihre feinen Hände, die nicht wussten, wohin mit sich.

Sie hätte zittern können. Oder weinen, schluchzen, irgendein Zeichen von Schwäche. Aber stattdessen ging sie an seiner Wohnung vorbei, wie immer.

Hätte er es nicht besser gewusst, er hätte gedacht, es wäre nur Zufall gewesen, dass sie kurz aufgeschaut hatte, genau zu seinem Fenster. Bloß Zufall, mehr nicht.

Aber das war nicht die Wahrheit und heute, in dieser kalten Winternacht, da machte er ihr ein stilles Geschenk, und folgte ihr unbemerkt die dunklen Gassen entlang.

 

1

 

Als Lusiana den Stadtrand erreicht hatte und vor ihr das Wasser der Grenzen dahinplätscherte wie ein harmloser Flusslauf, als der Mond sich gerade hinter den Wolken hervorgestohlen hatte, da blieb sie stehen und sah zu den Sternen auf. Nur ganz kurz orientierte sie sich an dem Nordlicht, sah dann zum großen Wagen und lächelte.

Ihren Verfolger hatte sie unterwegs abgeschüttelt, obgleich sie ihn nicht gesehen hatte, gehört hatte sie ihn sehrwohl, und so war sie durch die engsten Gassen gegangen, um einige zwielichte Läden herumgeschlichen und schließlich, als ihr Verfolger immer noch hinter ihr zu spüren gewesen war, hatte sie sich schnell in einem Hauseingang versteckt und gewartet.

Und er hatte ihre Spur verloren.

Nachdem sie seine Anwesenheit nicht mehr fühlen konnte hatte sie sich beeilt, die Verfolgungsjagd hatte sie viel Zeit gekostet und sie durfte nicht zu spät kommen.

Jetzt also, als der Mond sein kaltes Licht zu ihr hinunter ließ, stand sie an den Grenzen ihrer welt und blickte konzentriert in das dunkle Wasser.

Die andere Seite, das andere Ufer, es lag so nah - und war doch so unerreichbar.

Seit Lusiana denken konnte erfanden die Erwachsenen Geschichten und Märchen über die andere Seite.

Angeblich lebten dort böse Menschen, Menschen, die auf andere schossen, die eigenen Körper misshandelten und ständig Krieg anzettelten.

"Warum können wir das Wasser nicht überqueren?" hatte Luisana damals gefragt, in der zweiten Klasse.

die Lehrerin hatte sie bloß stumm angeguckt und ihr dann verboten, soetwas je wieder zu fragen.

Es hatte Luisana nicht abgeschreckt, nicht im geringsten, aber sie hatte gelernt, keine Fragen mehr zu stellen.

Und jetzt stand sie hier und tat den nächsten Schritt auf ihrer Liste:

Sie zog ihre Schuhe aus und streckte einen Fuß in das schwarze Wasser.Es war komisch.

Es fühlte sich nicht so weich an wie jenes, das aus dem Wasserhahn tropfte, wenn sie daheim versuchte, die Geschirrspülmaschiene zu ersetzen. Es war eiskalt, aber das hatte sie erwartet.

Grausige Geschichten hatte sie gehört, die meisten davon hatten ihr ihre Träume erzählt.

"Geh niemals in das schwarze Wasser." sagten die Erwachsenen.

"Du kannst darin nicht schwimmen."
"Warum nicht?" hatte sie gefragt.

"Das Wasser ist anders." hatte die Antwort gelautet.

Und es war anders.

Es war härter, schien um ihren Fuß herum zu Treibsand zu werden, ein Gefühl, als würde etwas an ihrem Fuß ziehen, aber das konnte ja nicht sein. Vorsichtig zog Luisana sich ihre Schuhe wieder an.

Nichteinmal 2 Minuten hatte sie dort gesessen, doch ihr schien es, als wären Lichtjahre vergangen. Das Wasser... lag es daran?

War irgendeine Art Chemie darin, die Menschen die Zeit vergessen ließ? Eigentlich garnicht so schlecht.

Sie beschloss, sich nicht weiter drum zu kümmern.

Die Wassergrenzen waren seit jeher das ihr vertraute Wegende, wo auch immer man sich hinwandte, immer endete man am Fluss.

Mit einem letzten Blick zum dunklen Nachthimmel zog Luisana noch einmal die schwarzen Bänder an den Ärmeln ihres Mantels fest, dann ging sie zurück in die Stadt, vorbei an dem Fenster des Jungen mit der dunklen Aura, und hinein in das warme Licht, das aus aus Haus Nummer 13 pulsierte, wie Musik. Das war ihr Zuhause.

 

Am nächsten Tag klingelte ihr Wecker wie immer unangemessen laut mitten in ihre Träume hinein. Müde stand Luisana auf, kämmte sich die Haare und zog sich um. Frühstück musste ausfallen, wie sie feststellte, als sie in den Kühlschrank sah.

"Dad?" rief sie, doch es kam keine Antwort. Vielleicht schon bei der Arbeit dachte sie bei sich und holte ihren Mantel aus der Garderobe.

"Nun denn." sagte sie zu ihrer Ratte, die geduldig in ihrem Käfig saß. "Auf zur Schule, richtig?"

Einen Moment betrachtete Luisana ihr Haustier, schließlich öffnete sie die Käfigtür, nahm die Ratte hinaus und setzte sie sich auf die Schulter.

"Scheiß auf die anderen." murmelte sie dem Nager zu.

"Schlimmer geht es sowieso nicht mehr."

aus einem Kuhkaff in Deutschland

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olivchen (18) aus einem Kuhkaff in Deutschland

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schrieb :

#7

dazu ist eigtl schon alles gesagt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hammer!....logo oder :))!!!!

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Pa**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#6

Das Wasser war komisch.

Es fühlte sich nicht so weich an wie jenes, das aus dem Wasserhahn tropfte, wenn sie daheim versuchte, die Geschirrspülmaschiene zu ersetzen. Es war eiskalt, aber das hatte sie erwartet.

Grausige Geschichten hatte sie gehört, die meisten davon hatten ihr ihre Träume erzählt.

"Geh niemals in das schwarze Wasser." sagten die Erwachsenen.

"Du kannst darin nicht schwimmen."
"Warum nicht?" hatte sie gefragt.

"Das Wasser ist anders." hatte die Antwort gelautet.

Und es war anders.

Es war härter, schien um ihren Fuß herum zu Treibsand zu werden, ein Gefühl, als würde etwas an ihrem Fuß ziehen, aber das konnte ja nicht sein. Vorsichtig zog Luisana sich ihre Schuhe wieder an.

Nichteinmal 2 Minuten hatte sie dort gesessen, doch ihr schien es, als wären Lichtjahre vergangen. Das Wasser... lag es daran?

War irgendeine Art Chemie darin, die Menschen die Zeit vergessen ließ? Eigentlich garnicht so schlecht.

Sie beschloss, sich nicht weiter drum zu kümmern.

Die Wassergrenzen waren seit jeher das ihr vertraute Wegende, wo auch immer man sich hinwandte, immer endete man am Fluss.

Mit einem letzten Blick zum dunklen Nachthimmel zog Luisana noch einmal die schwarzen Bänder an den Ärmeln ihres Mantels fest, dann ging sie zurück in die Stadt, vorbei an dem Fenster des Jungen mit der dunklen Aura, und hinein in das warme Licht, das aus aus Haus Nummer 13 pulsierte, wie Musik. Das war ihr Zuhause.

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