Thema: Transformation [Bis(s)-FF]

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Jenna July Sparrow (20) aus

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#1

~Prolog~

Tick. Tack. Tick. Tack. Dong. Dong. Die große Standuhr in unserem Wohnzimmer meldete sich mal wieder, und ich saß mit meinen Koffern auf dem Sofa. Ein paar magere Sonnenstrahlen schienen durch die von Vorhängen gedämpften Fenster, und brachen an meinem Handy ab. Ich hatte nur das nötigste eingepackt. Ich würde nicht lange bei meinem großen Bruder bleiben. Schon komisch, nachdem er nach Forks gezogen war hatte ich ihn nie gesehen, er kam mir fast vor wie ein Fremder. Wie ein Verschollener. Ich rückte meine Jeans zurecht und griff nach meinem silbern glitzerndem Handy. Auf dem Display zeigten sich fünf verpasste Anrufe von jeweils vier Leuten. Hah, ich wollte meinen Freunden nichts von meinem Wegbleiben erzählen, auch wenn ich es irgendwann doch müsste. Das hätte später auch noch Zeit. Bis nach Forks brauchte es um die fünf Stunden, und bis runter nach La Push nochmal eine. Kurz zögerte ich doch dann schrieb ich doch noch eine kurze Nachricht in eine Gruppe. "-Mir geht's gut Leute, meld mich später! :-)-", doch dann schaltete ich es wirklich aus. In diesem Moment kam auch schon meine Mutter die Treppe runtergesaust, meinen alten Teddy unter ihrem Arm. "Schaatz! Du willst doch deinen Mr.Fluffles nicht vergessen!" Sie drückte mir den schon zerzausten Teddy-Bären in die Hand. Ich funkelte sie böse an. "Mom! Das ist doch wohl nicht dein Ernst... Ich nehme ihn ni-" Naja... Irgendwie würde ich ihn schon vermissen. Meine Mutter konnte ich anrufen, ihn nicht. Und ich bezeichnete den Teddy ganz bewusst als einen "er". "Hah, danke, Mom." Ich steckte ihn in meinen Koffer und schenkte ihr einen dankbaren Blick. Sie erwiderte ihn und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Na los! Wir müssen zum Wagen, sonst verpasst du deinen Flug!" Ich sprang auf und nahm mein Handy in die Hand. Zusammen liefen wir zum Wagen und fuhren in Richtung Flughafen. Nächster Halt: Forks.

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Jenna July Sparrow (20)

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#2

~Kapitel 1: Regen, Regen und nochmals Regen~

Schon als ich in die riesige Maschine, die mich nach Forks fliegen sollte, stieg und wir abhoben fing es schon an zu nieseln. Ich hatte ja schon gewusst das es in Forks viel regnen sollte aber das! Wow!

Schon nach einer halben Stunde hörte ich trotz Kopfhörern den nun schon um Einiges lauter gewordene Regen. Jetzt nieselte es nicht mehr, es schüttete richtig! Ich fragte mich ob wie vielleicht eine Notlandung einlegen müssten, wenn das so weiter ginge? Doch ich versuchte nicht daran zu denken und schob die Hörer näher an meine Ohren. Ich konzentrierte mich jetzt nur auf die Musik und versuchte alles andere so gut wie möglich auszublenden. Schon nach kurzer Zeit schlief ich zu dem ruhigen Rhythmus von "Claire de Lune" ein und träumte von einem ruhigen Sandstrand.

Ich wurde durch ein heftiges Schütteln an meiner Schulter geweckt. "Wachen sie auf! Alle Passagiere sind schon draußen!" Mit einem leisen Gähnen und leicht benommen vom Schlaf öffnete ich meine braunen Augen. Meine Wimpern versperrten mir noch etwas die Sicht doch dann sah ich die hysterische Flugbegleiterin vor mir. Mit einem komischen Akzent schrie sie mich beinahe an. "Raus aus der Maschine!" Als ich die leeren Sitze rund um mich bemerkte sprang ich ruckartig auf. Mit einem Sprung war ich schon auf den Beinen. Die Frau sah mich mit großen Augen an. Ich konnte schon immer weit springen, was war ihr Problem? Ohne ein Wort zu sagen griff ich nach meinen Koffern und stieg aus dem Flugzeug aus. Draußen war es schon etwas dunkler geworden, und riesige Pfützen erstreckten sich über die Landebahn. Wie lange hatte ich wohl geschlafen? Ich griff nach meinem Handy und musste feststellen das es nicht mehr dort war wo ich es gelassen hatte. Panisch griff ich um mich herum und ertastete es dann zu meiner Erleichterung in meiner Brusttasche. Puh. Irgendwie reagierten alle Mädchen so wenn sie ihr Handy mal nicht fanden. Ohne währe ich nämlich wirklich aufgeschmissen! Ich huschte an den vielen Nachrichten vorbei und wählte Sams Nummer. Mein Herz raste wie verrückt, ich hatte ihn so lange nicht gesehen, geschweige denn gehört. Über zwei Jahre. Es klingelte. Nach einer halben Sekunde ging jemand ran. Oh, beruhig dich Jose! Er wird dich ja nicht beißen. Seine Stimme war viel rauer als ich es gedacht hatte. "Hallo?" Ich überlegte was ich sagen sollte, war das überhaupt Sam, an der anderen Leitung? Es hörte sich wirklich viel rauer und leiser an. "H-hallo? Ä-hm, hier ist Joselin. -Joselin Uley Sams Schwester. I-ist er da?", fügte ich noch schnell hinzu. Dumm. Dumm. Dumm. Natürlich war er nicht da, er müsste mich doch eigentlich abholen. "Oh, Jose." Schon wurde die Stimme freundlicher, und ich hörte eine spur Freude heraus. "Dich hab ich ja so lange nicht mehr gesehen, hier ist Billy, Jacobs Vater. Es freut mich wirklich wieder von dir zu hören." Hatte ich bei Jacob Black angerufen? Ich hatte mir schon gedacht das Sams Stimme anders klingen würde. Billy war ein alter Bekannter. Ich war als kleines Mädchen viel öfter in La Push gewesen. "Oh, Billy! H-hey. Es freut mich auch wieder von dir zu hören! Ähm, kann es sein das ich aus versehen bei euch und nicht Sam angerufen habe?" Ich beobachtete die gewaltigen, durchnässten Tannen die sich bis über sechs Meter erhoben. "Ah, nein, nein. Keine Sorge, das ist tatsächlich Sams Handy. Er hatte es hier gelassen. Oh, sollte er dich etwa abholen?" Es klang etwas besorgt. Bevor ich antwortete trat ich unter eine große Tanne auf dem Parkplatz. Immerhin wollte ich ja nicht von den Flugzeug überrollt werden. "J-ja, er sollte mich eigentlich abholen, so sagte es jedenfalls meine Mutter. Wo ist er denn?" Ich hörte ein leises Seufzen. Was war los? "Oh, naja Sam, er..er ist weggegangen, mit Paul los, du weißt schon." Eigenartig, so unsicher war Billys Stimme normalerweise nie... "Ah..." Mehr brachte ich nicht heraus. "Keine Sorge Jose! -Nun klang er wieder ganz normal.- Ich komme dich mit Jacob abholen, er ist gerade da. Warte du auf uns, ja?" Was? Jacob? Auch ihn hatte ich so lange nicht mehr gesehen, doch es war etwas besser als Sam. Nicht das ich Sam nicht mochte, ich liebte ihn sehr, er war ja immerhin mein Bruder, doch ein wenig Bammel hatte ich davor schon. Außerdem wunderte ich mich das Sam irgendwo weg war, auch wenn meine Mutter ihn klipp und klar gesagt hatte er solle um sechs am Flughafen sein. Hmm... Erst jetzt viel mir auf das ich länger nichts gesagt hatte. "O-oh! Äh-äh ja, kein Problem.", log ich. "Ich warte dann hier, auf dem Parkplatz neben der Landebahn." Nun klang Billy wieder erleichtert. "Okay, bis gleich!" Schon hatte er aufgelegt. Ich legte auch auf und war kurz davor mein Handy wieder zurückzustecken doch dann wählte ich eine neue Nummer. Auch diesmal klingelte es und eine hohe glockenhelle Stimme ging ran. "Jose! Oh! Endlich! Wieso hast du nicht geantwortet! Ich hab dich um die tausend mal angerufen! Wo bist du denn?!" Ich seufzte kurz und setzte an.

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