Thema: Eine Geschichte

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Ei**** (abgemeldet) (21) aus

schrieb :

#1

Das erste, was da ist, wenn ich aufstehe, ist die Dunkelheit.

Selbst wenn draußen die Sonne scheint ist es dort, wo ich meine Füße auf den Boden setze, dunkel.

Schattig.

Es fällt niemandem auf, aber mein Schatten ist nicht bloß irgendein verloren gegangener Geist.

Er heißt Adrian und ist früher mit mir auf die selbe Schule gegangen, bevor er anfing, immer mehr zu verschwinden.

Er war mein Freund und meine Mum lebt in dem Glauben, ich sei seit Adrians Verschwinden ein Trauerkloß, zu nichts nutze und extrem leicht zu reizen.

Aber das stimmt nicht. Adrian ist immer an meiner Seite.

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Ei**** (abgemeldet) (21)

schrieb :

#2

Mein Name ist Louisa und ich bin sechzehn Jahre alt.

Adrian war siebzehn, als er endgültig sein Schattendasein annahm und ich denke dort ist er stehen geblieben. Die Schattenwelt ist sowieso ein wenig seltsam. Er hat versucht, sie mir zu erklären, aber wirklich verstehen tue ich es nicht. Ich weiß nur, dass mein eigener Schatten so lieb war, für Adrian Platz zu machen, damit er bei mir bleiben kann. Wohin mein alter Schatten gegangen ist... Adrian sagt, wir seien kein Einzelfall.

Er sagt auch, dass die Schatten sehr friedlebend und sympathisch seien und es einige gibt, die Herrenlos sind und deshalb nur in absoluter Dunkelheit unvorsichtig sein dürfen.

Auf jeden Fall hat Adrian beigebracht bekommen, sich zu verhalten wie ich, jede Bewegung exakt zu kopieren und vor allem still zu sein.

Nur wenn die Vorhänge zugezogen und meine Zimmertür abgeschlossen sind, dann löst er sich von meinen Füßen und liegt einfach neben mir. Am Anfang war das seltsam.

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