Thema: Poetry-Slam

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Aprilia (17) aus Hamburg

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schrieb :

#1

Ich weiß nicht, ob ich den unten stehenden Text wirklich als Poetry Slam beschreiben kann. Das ist ein großes Wort... Er ist spontan im Deutsch-Unterricht entstanden und ich hoffe er gefällt euch wenn ihr ihn überhaupt durchlest;) Aber ich schätze auf jeden Fall, dass die Zeit für jeden Feind und Freund ist xD : 

Wir haben alles. Wir haben Geld, Familie, Autos, Häuser, Bildung, bloß keine Zeit. Denn die Zeit in dieser Welt sie vergeht so schnell. Rasend schnell. Kaum etwas geschafft, den Tag psychisch kaum begonnen, da geht draußen die Sonne unter und der Körper schreit nach Schlaf. Gerade, da war es doch noch früh morgens und Sekundenbruchteile später, da ist der Tag abgelaufen.

Aber... Aber ich wollte doch noch... wollte doch noch so viel tun. Ich wollte lesen, lernen, rausgehen, aufräumen, Musik hören. Und was habe ich davon geschafft? Habe ich den Tag genutzt? Habe ich erledigt, was ich mir vorgenommen habe? Konnte ich das tun, was auch immer ich so gerne tue? Und wird das morgen irgendwie anders sein? Ich frage mich... ich frage mich warum vergeht die Zeit so schnell, warum tickt die Uhr so schnell, als hätte sie es eilig; gerade dann, wenn man doch am meisten Zeit braucht?

Mir wird gesagt, Zeiteinteilung sei so wichtig. Doch, ich schreibe keine To-Do-Listen, mein Kalender weiß nichts von meinen unzähligen Terminen. Wie soll ich alles schaffen, wenn ich mir erst drüber klar werde, was ich noch alles tun muss, und nachher nicht einmal die Motivation hab anzufangen.

Einst, da spielte Zeit keine Rolle. "Sei vor Sonnenuntergang heim", war die einzige Richtlinie. Mikrone, Verstecken, Jungs gegen Mädchen, oder andersherum, war doch unwichtig, wie lange es dauerte. Man hatte ja Zeit.

Doch je älter wird werden, je reifer, je beschäftigter, desto weniger übt sich die Zeit in Geduld, desto weniger zeigt die Zeit Erbarmen mit uns.

Ich habe das Gefühl etwas zu verpassen. Was werde ich meinen Enkeln erzählen, was ich in meinem Leben so getan habe. Was ich angestellt habe mit meiner kostbaren Zeit? Ich werde sagen müssen: Die Zeit hatte mich unter Kontrolle.

Aber... Was tun dagegen? Was unternehmen? Geht nicht gibs nicht? Von wegen. Aber Annähern können wir uns der Besserung. Wir haben wahrlich nicht unendlich Zeit, doch anstatt sie auszunutzen, verschwenden wir so viel davon und im Nachhinein Bereuen wir es doch. Total falsch. Tut mit eurer Zeit auch mal das was ihr wollt. Nicht was ihr müsst, nicht was ihr dürft, nicht was der beste Freund sagt, oder die Eltern. Einbüßen muss man zwar zahlen, doch der Preis ist es wert, dafür, dass ihr wenigstens manchmal ehrlich sagen könnt: Das war mir der Zeitaufwand wahrhaftig wert.

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Leonard111 - Avatar

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Leonard111 (17)

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schrieb :

#2

Eigentlich die Realität, ich glaube man bezeichnet sowas auch als den Alltagsrhythmus von Großstadtmenschen... 

Aus spiritueller Sicht würde man dazu sagen, man hört auf zu leben und existiert nur noch.

 

Ganz interessantes Thema 

 

LG 

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