Thema: Zoe Kellson und das Nachbarhaus KAPITEL 1

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*l**** (abgemeldet) (21) aus

schrieb :

#1

                              Zoe Kellson

                        Und das Nachbarhaus                KP 1

 

Eigentlich wohne ich ja schon lange hier, in unserem dunkelblauen Häuschen mitten in dem kleinen Dörfchen Weslood. Seit ich geboren bin, lebe ich mit meiner Mutter Elora, und bis vor drei Jahren mit meinem Vater John in der Bursbrounstreet Nummer 12. Mein Vater starb bei einem seiner Experimente, bei dem er versuchte unser Haus mit Gas in die Luft fliegen zu lassen, natürlich ging es schief. Unsere Straße ist eine sehr kleine Straße. Es gibt kleine Bäume, die einen dürren weißen Stamm und schwarze Blätter haben. Mein Vater sagte immer, dass sein Ur-Ur-Uropa sie gepflanzt habe. In unserer Straße gibt es sechs Häuser: drei auf der einen Seite und drei auf der anderen Seite. Ich weiß nicht wieso die Nummern 11, 12, 13, 14, 15 und 16 sind, und nicht von eins bis sechs! Neben uns, in der Nummer 11, einem weißen Häuschen lebt Mrs. Collince. Sie ist eine alte verrückte Frau, die abergläubisch ist. Mama hat mir erzählt, dass sie ihr gesagt hatte, dass sie mit Geistern reden könne. In der Nummer 13 lebt keiner. Es ist ein graues Häuschen aus Holzbalken. In den letzten Wochen hörte ich dort aber doch Stimmen...

                                                         

 

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La**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#3

heyy!!!

 

Du bist 11 und schreibscht schon echt gut... die geschichte ist sehr fantasievoll und du schreibst schön!!! Echt!!! Mach weiter du bist suuuper 

Herz

 

LG Layla

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*l**** (abgemeldet) (21)

schrieb :

#2

So leute jetzt kommt Kapitel 2

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Es waren Winterferien, ich wachte auf, zog meine Tigerpantoffeln an und lief in unser Bücherüberstapeltes Wohnzimmer, ans Fenster. Ich schaute rüber, zum grauen Haus und lauschte. In der Nacht hörte ich von drüben wieder Schritte und Stimmen, doch da war niemand, zumindest nicht jetzt! Dann schlenderte ich in die Küche und machte mir Heidelbeer-Honig-Tee. Mama war schon bei der Arbeit. Katinka, Mamas Katze, saß auf meinem Schoß, und versuchte meine Kekse vom Teller zu stehlen. Ich aß, kaute und dachte darüber nach, was das im Nachbarhaus gewesen sein könnte. Nach dem Frühstück schüttete ich die Kekskrümel in Katinkas Fressnapf und ging in mein Zimmer. Mir war wie immer langweilig, deswegen machte ich Plakate, auf denen ich anbot, die Gärten der Bursbrounstreet zu fegen, natürlich kostenlos! Dann zog ich meine Schuhe, Jacke, Mütze und Handschuhe an, schnappte mir Klebeband und ging raus. Draußen war es still und nur ein bisschen Wind erhöhte die Lautstärke. Ich ging von Straßenlaterne, zu Straßenlaterne und hängte die Plakate auf. Dann fehlte nur noch die Straßenlaterne vor dem grauen Haus. Ich ging vorsichtig zur Laterne, der Schnee knirschte unter meinen Stiefeln. Ich klebte das Plakat an und versuchte dabei in das graue Haus zu gucken...... nichts!!! Auf einmal hörte ich eine Tür aufgehen, ich drehte mich um, da stand Mrs. Collince in ihrem verwilderten Garten und guckte zu mir herüber. ,,He Zoe!", rief sie mir zu. ,,Komm mal bitte her." Ich lief zu ihr rüber. ,,Hallo meine Kleine, wie geht es dir?", fragte sie nett. ,,Hallo Mrs. Collince, mir geht es gut! Und ihnen?", antwortete ich eifrig. ,,Mir geht es auch sehr gut, ich bin nur ein bisschen müde. Ich habe die halbe Nacht nicht geschlafen." ,,Ich auch nicht, ich habe ständig laute Geräusche aus dem alten grauen Haus gehört, wissen sie ob da jetzt jemand wohnt?", fragte ich mit zitternder Stimme, mir wurde nämlich langsam kalt. ,,Ach aus dem grauen Haus, meinst du kommt dieser Lärm? Nein, da wohnt niemand! Dann ist die Geschichte doch wahr, dass es in diesem Haus spukt." Sie zeigte mit einer fuchtelnden Bewegung auf das graue Haus. ,,Dass es in diesem Haus spukt?", fragte ich verwirrt. ,, Ja, das ist eine sehr lange Geschichte, aber hier ist es mir zu kalt um Geschichten zu erzählen. Komm doch kurz zu mir rein, ich habe frische Zimt-Schnecken gemacht!" Ich nickte begeistert und ging hinter ihr her, in das weiße Haus. Drinnen gab es uralte Möbel und Bücher. Es sah aus wie in einer Bibliothek. Die Bücherregale waren hoch und nur eine Leiter konnte einem Menschen ermöglichen, an die oberen Bücher zu kommen. Die Leiter hatte unten Rollen, was ermöglichte, sie von Regal zu Regal zu schieben. Es war unmöglich, sich vorzustellen eine alte Dame auf einer Leiter zu sehen!!! ,,Du warst hier noch nie drinnen, oder? Ich weiß noch als deine Mutter hier war und mir nie glauben wollte, dass ich mit Geistern reden kann. Dabei sind sie überall!", sagte sie so streng wie eine Lehrerin. Als wir in die Küche kamen schaute ich mich um. Es war eine sehr unaufgeräumte Küche. In einer Ecke lagen drei Futternäpfe: Auf dem ersten stand ,,Goust", als sie sah das ich verwundert guckte, zeigte sie mit einer schwungvollen Bewegung auf einen Stuhl, auf dem ein Laken lag. Sie pfiff einmal und das Laken bewegte sich: Es war ein als Geist verkleideter Hund!!! Ich nickte mitleidig-lächelnd, weil ich mir nicht denken konnte, wieso sie das gemacht hat. Auf dem zweiten Napf stand ebenso ,,Goust". Und auf dem dritten, stand ,,Geister Futter", das ist das dümmste was man je machen kann! Dann setzten wir uns an den Tisch, und sie fing an zu erzählen. ,, Vor langer, langer Zeit, wohnten in diesem Haus eine Frau und ein Mann. Der Mann war sehr böse: Jede Nacht, hörte man die beiden streiten. Eines Nachts, als die Frau schlief, hörte man in der ganzen Nachbarschaft, sagte man, dass der Mann seine Frau umgebracht habe. Der Mann gab es aber nicht zu und schloss die Leiche seiner Frau in ein Zimmer ein. Kurz darauf starb auch der Mann, eingeschlossen in einem Zimmer, doch niemand hat sich getraut die beiden in ein Grab zu legen!" ,, Und die Leichen liegen bis heute noch in diesem Haus?", fragte ich ungläubig. ,, Nicht nur die Leichen, man sagt, dass die Geister von ihnen noch im Haus leben und man sie noch manchmal nachts streiten hört!", sagte Mrs. Collince so gruselig wie möglich. Ding Dong! Ich erschrak. Mrs. Collince stand auf, und ging zur Tür. ,, Hallo, ist Zoe vielleicht bei ihnen?", hörte ich eine bekannte Stimme sagen. Mama! Ich stand schnell auf und rannte zu ihr. Ich stand wohl so schnell auf, dass Goust aufwachte, und mir hinterher kläffte. Als ich an die Tür kam, umarmte ich meine Mutter, die sich gerade wegen des wandelnden Bettlakens, die Augen rieb. ,, Hallo mein Schatz, wie geht es dir?", fragte sie ein bisschen komisch. "Gut, wieso?", fragte ich sie verwundert. ,, Ach, egal, komm erst einmal!" Ich zog mich an und verabschiedete mich bei Mrs. Collince.

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