Thema: Das angeblich "gekaufte" Sommermärchen 2006

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abba fan (20) aus

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schrieb :

#1

Hallo,

 

Gestern in den Nachrichten:

War das Sommermärchen 2006, also die WM in Deutschland gekauft?

Ich hab mal ein bisschen recherchiert und hier:

 

Ich zitiere mal aus Spiegel online:

 

Die Fifa korrupt, die Uefa massiv in der Kritik: Daran hat man sich gewöhnt. Doch auf eines schien bisher Verlass. Es mochte überall im Weltfußball Geld versickern, überall mochten Stimmen gekauft werden - aber in Deutschland passierte so etwas nicht.

 

Der DFB war der letzte weiße Ritter. Wenn andere Turnierbewerber ihre Stadien nicht rechtzeitig genug fertigzubekommen schienen, weil das Geld dafür irgendwo in finsteren Kanälen verschwunden war, dann stand zur Not immer noch Deutschland bereit, um einzuspringen. Und wenn es nun darum geht, einen Nachfolger für die Herren Blatter und Platini ins Gespräch zu bringen, dann ist es nur folgerichtig, als erstes den DFB-Chef Wolfgang Niersbach zu nennen.

Damit ist es nach den SPIEGEL-Recherchen zur WM 2006 vorbei.

Allzu sehr wundern sollte man sich nicht. Es wäre zu schön gewesen, wenn der DFB, sein früherer Organisationschef Franz Beckenbauer und dessen Stellvertreter Niersbach die großen Saubermänner des Weltsports wären. Schließlich wird um nichts mit so harten Bandagen gekämpft wie um die Vergabe von Olympischen Spielen und Fußballweltmeisterschaften. Eine Fußball-WM auszurichten, einen Sommer lang das Schaufenster der Welt zu sein - es gibt nur wenige Gelegenheiten, so viel für das Image eines Landes zu tun.

Ein Kampf, den zu gewinnen jedes Mittel recht schien, bei dem Funktionäre die Hand aufhielten, um sich ihr Abstimmungsverhalten bezahlen zu lassen. Geschützt von einem Fußball-Weltverband, bei dem niemand Angst haben musste, dass er ihn auffliegen lässt. Im Gegenteil: Die Fifa hat erst unter João Havelange, danach unter Joseph Blatter, das Klima des Gebens und Nehmens kultiviert und zur Geschäftsgrundlage werden lassen.

Und jetzt weiß man: Alle haben sie wohl mitgemacht.

 

Im Jahr 2000, als Deutschland den Zuschlag erhielt, herrschte noch weit mehr als heute im Weltsport die Ansicht: Es ist alles erlaubt, um ans Ziel zu kommen, alle wissen das, alle schweigen drüber. Es ist kein Zufall, dass dies auch die große Zeit des flächendeckenden Dopings im Radsport war. Von Ethikkommissionen war damals im Sport noch nicht die Rede. Und wer dies angemahnt hätte, wäre herzlich ausgelacht worden. Das Regime der alten Männer, die Herrschaft der Hinterzimmer-Diplomatie, der G'schaftlhuberei - all das war 2000, im Jahr der WM-Entscheidung für Deutschland, noch unangefochten. Dann wird eben ein bisschen nachgeholfen, wenn man die WM ins eigene Land holen will. Und das nicht nur mit Kuckucksuhren.

Wenn mittlerweile fast alle WM-Vergaben der vergangenen 20 Jahre ins Gerede gekommen sind - warum sollte ausgerechnet die WM 2006 die große Ausnahme sein?

Eine Insel im Meer der Korruption, das ist ein sehr schönes Bild. Aber auch das ist eben nur ein Sommermärchen.

 

Angeblich hätte Franz Beckenbauer davon gewusst.

Nur wer beweißt uns das?

 

Hier mal npch ein Zitat:

 

Das Bewerbungskomitee hatte eine schwarze Kasse eingerichtet, die der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus heimlich mit 10,3 Millionen Schweizer Franken gefüllt hatte - damals 13 Millionen D-Mark.

 

Eingeweiht waren allem Anschein nach der Chef des Bewerbungskomitees, Franz Beckenbauer, spätestens seit 2005 der heutige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, und weitere hochrangige Fußballfunktionäre. Das Geld hatte Louis-Dreyfus, damals Vorstandschef von Adidas, dem deutschen Bewerbungsteam vor der WM-Entscheidung am 6. Juli 2000 als Privatmann heimlich geliehen; es tauchte weder im Haushalt des Bewerbungskomitees noch später, nach dem Zuschlag für Deutschland, im Haushalt des Organisationskomitees (OK) auf.

Gut eineinhalb Jahre vor der WM forderte Louis-Dreyfus die Summe allerdings zurück, nunmehr 6,7 Millionen in Euro. Deshalb suchte das OK, dem Beckenbauer als Präsident und Niersbach als Vize angehörten, im Jahr 2005 einen Weg, das Schwarzgeld unauffällig zurückzuzahlen. Wie sich aus vertraulichen Unterlagen ergibt, wurde dabei mithilfe der Fifa eine Legende geschaffen. Demnach flossen 6,7 Millionen Euro als deutscher Beitrag für eine damals noch geplante, später abgesagte Fifa-Eröffnungsgala im Berliner Olympiastadion auf ein Fifa-Konto in Genf. Von dort sollte die Fifa das Geld umgehend auf ein Konto von Louis-Dreyfus in Zürich weiterleiten.

 

Eingesetzt wurde das Darlehen offenbar, um die vier Stimmen der asiatischen Vertreter im 24-köpfigen Fifa-Exekutivkomitee zu sichern. Die vier Asiaten hatten zusammen mit den Europäern bei der Wahl im Juli 2000 für Deutschland gestimmt. Weil außerdem der Neuseeländer Charles Dempsey beim letzten Wahlgang überraschend nicht abstimmte, siegte Deutschland mit 12:11 Stimmen.

 

Und warum regt man sich da nach 9 Jahren noch auf?

Es ist zwar keinem etwas bewiesen, aber trotzdem war es öffentlich bekannt, dass da nicht alles so rund lief...

 

 

Den Post verschick ich in mehr Posts samt den Links auf die Seiten, von denen ich kopiert hab.

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Zaida (21) aus Bonn

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schrieb :

#3

Zitat von: abba fan


[...]

 

Und warum regt man sich da nach 9 Jahren noch auf?

Es ist zwar keinem etwas bewiesen, aber trotzdem war es öffentlich bekannt, dass da nicht alles so rund lief...

 

 

Den Post verschick ich in mehr Posts samt den Links auf die Seiten, von denen ich kopiert hab.

wer soll es den genau beweisen ?nachweisen kann es jetzt sicher keiner mehr.

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Russia14 (20) aus Mainz

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schrieb :

#2

Naja gut bevor nichts handfestes ist sollte man vorsichtig sein und da der Spiegel gerne mal zu Hetze und Propaganda neigt sogar noch mehr 

 

ich verweise mal auf den völlig Sinnfragen Artikel letztes Jahr : stoppt Putin jetzt oder bekämpft den russischen Größenwahn 

 

wie gesagt der Spiegel ist dafür bekannt oft Mals nicht ganz bei der Wahrheit zu bleiben 

 

denkbar währe es bei fifa und UEFA natürlich dennoch 

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