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Präsidentschaftswahlen in den USA

Was bedeuten sie für uns?

Teil 1 von 2

01.11.2004

In den Vereinigten Staaten von Amerika (United States of America - USA) wurde am Dienstag, dem 2.11.2004 der Präsident gewählt. Braucht dich das zu interessieren? Amerika ist doch so weit weg. Und was macht es schon für einen Unterschied, ob in den USA der eine oder der andere Präsident regiert? Es macht eine ganze Menge aus.

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Der Präsident in den USA hat viel zu sagen

Der Präsident der USA hat in seinem Land sehr viel zu sagen. Er schlägt Gesetze vor, kann vom Parlament beschlossene Gesetze stoppen und ist oberster Befehlshaber der US-Armee. Vor allem das letzte habt ihr sicher schon mitbekommen. Der bisherige Präsident der USA, George W. Bush hat in seiner Amtszeit die US-Streitkräfte in zwei Kriege geschickt: nach Afghanistan und in den Irak.

...und noch mehr Wahlen

Wir bekommen vor allem mit, dass in den USA der Präsident gewählt wird. Doch für die Amerikaner geht es bei den Wahlen um mehr. Denn nebenbei fanden auch viele andere Wahlen statt. Es ging auch darum, welche Partei im Parlament die Mehrheit stellt und so den Präsidenten kontrolliert. Bisher waren auch hier die Republikaner an der Macht. So konnte George W. Bush in Ruhe regieren. Die Parlamentsmehrheit benennt außerdem die obersten Richter, die bald wieder bestimmt werden. Das amerikanische Volk hatte die Wahl, wie es in den USA weiter geht.
Nebenbei wurden am 2.11. auch noch Bürgermeister, Sheriffs und Staatsanwälte der Gemeinden gewählt.

John Kerry

George W. Bush (Quelle: US Army)

Zwei Kandidaten standen zur Wahl

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George W. Bush wollte wiedergewählt werden. Denn er fand, dass er alles richtig gemacht hat und deshalb eine zweite Amtszeit verdient. Der Gegenkandidat John Kerry sah das anders. Er sagte im Wahlkampf, dass es falsch war gegen den Willen der UNO in den Krieg gegen den Irak zu ziehen, obwohl er selbst dafür gestimmt hatte.

Bush hat viele Gegner

In den USA hatten sich viele Menschen zu Wort gemeldet und klar gesagt, dass George W. Bush nicht wiedergewählt werden sollte: viele Hollywood-Schauspieler und Bands wie R.E.M., die Red Hot Chili Peppers, NOFX oder Bruce Springsteen. Auch die wichtigsten Tageszeitungen der USA hatten den Amerikanern geraten, John Kerry zu wählen. Und die meisten Länder der Welt waren auch dieser Meinung.

Trotzdem hat George W. Bush am Ende das Rennen gemacht. Denn die Amerikaner lassen sich nicht gerne etwas vorschreiben. Sie halten George W. Bush für einen etwas naiven, aber ehlichen Kerl, der immer zu dem steht, was er sagt. Vor allem finden viele aber gut, dass er sich für strenge moralische Werte einsetzt. Viele halten John Kerry dagegen für einen glatten Machtpolitiker, der ihnen zu schnell seine Meinung wechselt.

letzte Aktualisierung: 13.11.2009

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