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Forumsthema: Gentechnik - Fortschritt mit unabsehbaren Risiken?

Einträge: 147

Größer, andersfarbig oder widerstandsfähiger - in der Gentechnik werden Pflanzen "nach Maß" gezüchtet. Nun wurde der Anbau von Gen-Mais in Deutschland verboten, da Gefahren für die Umwelt nicht auszuschließen sind. Eine klare Trennung zwischen Gen- und natürlicher Landwirtschaft ist kaum möglich: Immer mehr Gen-Pollen könnten nämlich auf normale Äcker gelangen und sich vermischen. Gibt es irgendwann nur noch Gen-Food? Kritiker sagen, dass Langzeit-Folgen für Mensch und Umwelt nicht absehbar seien. Gen-Nahrung könnte ungesund sein und das ökologische Gleichgewicht der Natur gefährden. Was denkst du? Ist es dir egal, ob es sich um Gen-Gemüse handelt, oder möchtest du so etwas nicht essen? Ist Gentechnik ein Fortschritt, oder sollte es verboten werden?

Hintergrundinfos:
Verbot für Gen-Mais
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hesse (14)
Gast

schrieb am 07.08.2009 um 21:35 Uhr:

Gentechnik ist der größte Blödsinn. Die Menschen auf der ganzen Welt sollten ein Recht auf natürliche und gentechnikfreie Nahrung bekommen.
ProGentechnikCo
ntraMonsanto
(18)
Gast

schrieb am 06.08.2009 um 15:51 Uhr:

Also.....
Ich finde die Gen- und Biotechnologie ein unverzichtbares Werkzeug, ein unglaublich wertvolles Geschenk, dass der Menschheit zuteil geworden ist. Die Möglichkeiten sind astronomisch. Erbkrankheiten heilen, Krebspatienten heilen......unvorstellbar­ viele Anwendungsmöglichkeiten in Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Das Problem ist meiner Meinung nach nicht dieses "Werkzeug", sondern das Problem sind die Leute die dieses  Werkzeug "falsch nutzen" und die Gentechnik dadurch in Verruf bringen, wie zum Beispiel der GenTech-Tyrann MONSANTO.
DAS finde ich das schlimme. Monsanto ruiniert den Ruf der Gentechnik durch vorschnelle,unbedachte  von der Geldgier geleitete Entscheidungen.
MONSANTOS Errungenschaften erwiesen sich bisher fast alle als absolut katastrophal.
Daraus ergibt sich natürlich ..... ein Vertrauensverlust in der GEselllschaft....ist doch logisch.

Die Werkzeuge die den Biowissenschaften heute zur Verfügung stehen sind, verglichen mit denen von vor 50 Jahren um einiges besser.
Jedoch, bezogen auf das was wir gentechnisch gesehen leisten können, haben wir immernoch nur eine "grobe Keule" zur Verfügung.

Der Einbau eines Gens lässt sich bewerkstelligen....na gut. Jedoch....wo dieses Gen eingebaut wird, lässt sich nicht kontrollieren...und was es dabei im  filigranen Regulationssystem der Erbinformation für Wechselwirkungen hat, lässt sich auch nicht sagen, weil dieses Regulationssystem noch kaum erforscht, bzw. erforschbar ist.

Die Menschheit braucht meiner Meinung nach noch viel Zeit bevor sie die Gen- und Biotechnologie sicher beherrscht, und jetzt, das MONSANTO den Ruf dieser Wissenschaft volkommen in den Dreck gezogen hat...noch viel mehr Zeit, weil die Leute kein Vertrauen in die Gentechnik haben.

ABER: An alle Gentechnik-Gegner. Lasst euch sagen:Solche Fälle wie MONSANTO sind auch teilweise selbstverschuldet. Verschuldet durch eure sinnlose, antiwissenschaftliche, ethisch verkrampfte Einstellung. Ein Gentech-Konzern hat heutzutage keine Chance mit legitimen Mitteln aufzusteigen, weil er sofort von den vielen Gegnern niedergebrüllt wird. Logischerweise muss solch ein Konzern, um seine Ziele zu verfolgen andere, vielleicht auch sehr drastische Wege einschlagen. Somit rufe ich zu mehr Toleranz und Wissenschaftlichkeit in der Gesellschaft auf!!!!!

Denn sinnlose Parolen von wütenden Bauern, die selbst von Gentechnik keine Ahnung haben, sondern sich nur, geblendet von ihrer bevorstehenden Existenzauslöschung, der breiten Gentechnik-Gegner-Menge anschließen....finde ich eine riesige Unverschämtheit.

Ein gutes Beispiel, das ich neulich in der Zeitung gefunden habe:
GT-Gegner beschweren sich, dass mit transgenen Nutzpflanzen zu wenig Studien/Versuche durchgeführt werden. Wenige Tage danach stürmt eine Gruppe wutenbrannter Kleinwirte auf die Testfelder eines Biowissenschaften-Institu­ts und vernichtet sämtliche Freilandversuche, die das Institut angelegt hat.

TOLLE LEISTUNG kann ich nur sagen. ECHT TOLL. Genau sowas ist das Problem. Das wissenschaftlich-logische­ Verständnis und die Aufklärung über das Thema Gentechnik fehlt. Solche dummen Aktionen bringen uns in der Diskussion nicht weiter.

So, das war ein Großteil der Dinge, die ich über das Thema Gentechnik loswerden wollte.
Ich entschuldige für meine vielleicht stellenweise mangelhafte Rechtschreibung :)
und hoffe, dass ich einige zu neuen Erkentnissen verhelfen konnte.

lg :)

hesse (14)
Gast

schrieb am 01.08.2009 um 14:49 Uhr:

Da hast Du völlig recht.
Nickelchen (14)
Gast

schrieb am 31.07.2009 um 10:13 Uhr:

Du könntest mit 4 Armen mehr machen.
hesse (14)
Gast

schrieb am 30.07.2009 um 00:13 Uhr:

Welche?
Nickelchen (14)
Gast

schrieb am 06.07.2009 um 17:19 Uhr:

....Toyota.
Es hätte auch seine Vorteile.
hesse (14)
Gast

schrieb am 05.07.2009 um 21:35 Uhr:

Klar, den amerikanischen Katastrophenfilmen über Magnetstürme und Seuchen, die von Neonazis freigesetzt wurden muss man nicht glauben, aber wer weiß schon, was die chemische Industrie so alles macht??? In 40, 50, 60 Jahren wird jeder Mensch auf der Welt vier Arme haben, wenn er gentechnisch veränderte Lebensmittel zu sich nimmt.

Nichts ist unmöglich.

Nickelchen (14)
Gast

schrieb am 05.07.2009 um 19:21 Uhr:

Ja ne is klar. Selbst wenn man 60 Jahre in einem Atomkraftwerk lebt kriegt man keinen dritten Arm!
hesse (14)
Gast

schrieb am 04.07.2009 um 22:30 Uhr:

Aber die Geschichte mit dem dritten Arm wird irgendwann doch Realität, wenn diese Chemiekonzerne noch weiter an der Gentechnik rumfuchteln. Darum: FINGER WEG!!!
gelöschter Benutzer

schrieb am 04.07.2009 um 17:37 Uhr:

Das mit dem dritten Arm wird wohl nicht passieren, aber was bringen zum Beispiel baue Kirschen, wenn es nicht ungesund ist und manche Leute was stylisches wollen, ok aber Genfood schmeckt anders und meistens viel fader.
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