Thema: (Mord-)Fälle, die euch traurig oder wütend gemacht haben

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Yoko_ (19) aus

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schrieb :

#1

Habt ihr vielleicht einmal in den Nachrichten von einem Fall gehört, wo etwas Schreckliches passiert ist und was euch entsetzt hat?

 

Bei mir war es..

 

- dass jemand in Niederösterreich in dem Ort, wo ich mal mit 7 Ski fahren war, 4 Polizisten erschossen hat

 

- mehrere Schwestern, die ich flüchtig kannte, waren umgebracht worden von einem Familienmitglied

 

- der Fall Franz Fuchs, der vor meiner Geburt in Österreich mehrere Bomben gelegt oder verschickt hat

 

- der Tsunami in Japan

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ichbinhier (Gast) (14)

schrieb :

#32

Der 2. Teil vom ersten Post kommt noch ...

 

Aber was mich noch mitnimmt, ist der Marc Dutroux- Fall. Ich habe hier schon eine gute Beschreibung für euch. Ist ein Zeitungsartikel, der noch mehr verrät ... nämlich was im Nachhinein noch ans Lich kam. Es sind Ausscnitte aus dem Bericht:

 

Dutroux plante "unterirdische Stadt" für noch mehr Opfer

Marc Dutroux entführte und vergewaltigte sechs Mädchen, vier von ihnen brachte er um. Nun sagte sein früherer Anwalt, dass der zu lebenslanger Haft verurteilte Kinderschänder ein unterirdisches Gefängnis für weitere Taten plante.

 

Der belgische Kinderschänder und Mörder Marc Dutroux hatte nach Angaben eines seiner früheren Anwälte eine "riesige Zahl" von Kindern in seine Gewalt bringen wollen. Dutroux habe ihm einmal erzählt, dass er in stillgelegten Bergwerksstollen unweit der früheren Bergarbeiterstadt Charleroi eine "unterirdische Stadt" für seine Opfer einrichten wolle, wo sie in "Harmonie und Sicherheit" leben sollten. 

 

 Er hatte in den 1990er-Jahren sechs Mädchen entführt und vergewaltigt - zwei von ihnen konnten gerettet werden, zwei wurden verhungert in einem seiner Häuser in Marcinelle gefunden ...

____________________

 

und was mit den anderen Beiden passiert ist  ... da bin ich nicht sicher, ob das nicht zu hart ist, es hier zu schreiben. Es waren die beiden Ältesten. Ich schreibe es nicht hier rein.

 

Seit der Festnahme ... also die letzten 20 Jahre ca. sind fast alle möglichen Zeugen verstorben. Es wird tatsächlich nicht ausgeschlossen, dass viele von ihnen ermordet wurden, um sie zum Schweigen zu bringen. Denn es war nicht nur Marc Dutroux. Er war derjenige, der gemordet hat und speziell diese Mädchen in seiner Gewalt hatte. Aber  Dutroux gehörte einem Ring, einem Netzwerk, an. Kinderpronographie erstellen, verkaufen usw. Da sind oft bzw. meistens wichtige, mächtige, einflussreiche Leute involviert, in sowas. Deshalb ist es so schwierig, diese Netzwerke zu zerstören. Weil es schön gedeckelt wird von den einflussreichen Mitgliedern bzw. Mitwissenden. 

 

Es kann also gut sein, dass viele Zeugen einfach beseitigt wurden. Er hatte Kontakte.

 

Der Fall Dutroux lässt Belgien bis heute nicht los. 

 

Das Netz spannte sich ... und wer weiß, spannt sich vielleicht noch heute, bis nach Paris bzw. Frankreich. Seit Dutroux war nicht mehr so ein Aufsehen in Belgien. Seit Dutroux hat die Welt nicht mehr so nach Belgien geschaut, bis zu den Anschlägen dieses Jahr.

 

   Die im roten Rahmen wurden vorsärtzlich ermordet, die ersten beiden wurden gerettet und die beiden Kleinen sind verhungert, weil Dutroux im Gefängnis wegen etwas eher harmlosen war, hatte nichts mit Menschen zu tun ... er hat seine Freundin dazu beeauftragt die Mädchen mit Essen und Trinken zu versorgen, solange er weg ist. Sie hat es nicht gemacht und so mussten die Mädchen verhungern und verdursten. Als er aus dem Gefängnis zurückkam fand er die Mädchen dann. Die Freundin Michele Martin hatte sich "nicht getraut" den Mädchen etwas zu bringen. Warum auch immer. 

 

 

 

 

 

  

 

ichbinhier (Gast) (14)

schrieb :

#31

Es gab da ein paar Fälle, die mich traurig und nachdenklich gemacht haben. Die Hauptopfer haben jeweils überlebt, aber trotzdem ist bei manchen Fällen Mord involviert gewesen. 

 

1. Natscha Kampusch

2. Fritzl

3. Die Cleveland- Entführungen

4. Jaycee Dugard

 

 

Natascha wurde mit zehn Jahren auf dem Weg zur Schule entführt und ihr gelang die Flucht erst mit achtzehn Jahren. Also acht Jahre Gefangenschaft. In einem Verließ. Anfang wurde sie ab und zu rausgelassen. Irgendwann dann war sie täglich für eine Weile oben bei ihm und musste sich mit ihm beschäftigen. Was die Beschäftigung teilweise war, wollen wir jetzt mal nicht vertiefen. Der Täter hatte immer seinen Grund, Zweck und es hatte seinen Preis für Natascha, das Rauslassen. 

 

 

 

 

Josef Fritzl hat seine Tochter Elisabeth im Alter von achtzehn Jahren unter einem Vorwand in den Keller gelockt, hat sie betäubt und dann dort eingekerkert. Sie war 24 Jahre lang dort eingesperrt. In der Zeit bekam sie einige Kinder von ihrem Vater, der sie regelmäßig vergewaltigt hat. Bei der Befreiung war das älteste "Kind", Kerstin, schon 19 Jahre alt.

 

 

 

Das ist der Fritzlstammbaum.Einige Kinder waren mit ihrer Mutter Elisabeth im Keller eingesperrt. Ein paar Kinder lebten und wuchsen auf, oben bei den vermeintlichen Großeltern. Dabei war Fritzl ja der Vater. Rosemarie will von alledem nichts gewusst haben. Sie hat wahrscheinlich die Augen verschlossen. Geahnt oder gespürt muss sie etwas haben ... da bin ich mir sicher.  

 

Fortsetzung folgt ... mit den letzten 2 Fällen. Ich finde einfach, dass Bilder mehr sagen, als tausend Worte. Deswegen füge ich Bilder bei. 

 

Daydreams (Gast) (13)

schrieb :

#30

Zitat von: Till14

Hi,  (habe ein Profil eingerichtet, muss nur noch genehmigt werden ... nur zur Info)

 

also ich beschäftige mich sehr mit Kriminalistik. Es interessiert mich echt extrem. Ich möchte auch später mal Rechtsmediziner werden. Oder Kriminalbiologe. Mal sehen. Auf jeden Fall in die Richtung. Wenn alle Stricke reißen, dann mache ich auch gerne den Tatortreiniger. Auch interessant. Und dafür bin ich mir nicht zu schade.

 

Ja ich auch!! Ich bin gerade an einem Vortrag.

Also ich finde Morde an Kindern am schlimmsten! Ein Kind hat noch viele Jahre zu leben! Und durch einen an Kinder verübten Mord nimmt man dem Kind Jahrzehnte weg die es noch leben hätte können!!

aus Leipzig

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JessiTheFighter (19) aus Leipzig

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schrieb :

#29

Hey,

 

also ich finde es bei Kindern am schlimmsten. Aber im Prinzip ist es generell schlimm. Vor allem, wenn halt noch Missbrauch und Folter und so vorher dabei war. 

 

Generell so Fälle, wo das Opfer zu Lebzeiten noch leiden bzw. lange leiden musste. 

 

Ob jetzt bei Erwachsenen oder bei Kindern. Ist immer schlimm.

 

Also ich kann  ja mal aufzählen, welche Fälle (nicht unbedingt Mord), die ich kenne, mich mitgenommen haben:

 

- die Cleveland- Entführungen ( Täter: Ariel Castro)

 

- Natascha Kampusch (Täter: Wolfgang Priklopil)

 

- Der Fall Marc Dutroux (Täter)

 

- Der Fall Josef Fritzl (Täter)

 

- Doppelmord von Bodenfelde

 

- Mord an Tobias

(in Weil im Schönbuch, in Baden- Württemberg .... wir haben früher, bis ich 8 war, in einem kleinen Nachbardorf von da gelebt (dann sind wir nach Leipzig gezogen). Und meine Eltern haben den Tobias gekannt, waren im Radsportverein, wo auch Tobias war. Mein großer Bruder war mit Tobias "befreundet". Also sie haben halt manchmal was zusammen unternommen, weil sie sich vom Radsportverein kannten.) Wenn ich mir so überlege, dass der Tatort bzw. der Leichenfund damals, gerade mal ca. 3 1/2 Kilometer von unserem Haus entfernt war (Haus stand am Ortsrand) ... Oh Gottogott.

 

Deshalb hab ich den Fall hier erwähnt. Der Täter wurde erst 2011 (11 Jahre nach der Tat) gefasst und er hat die ganzen 10 Jahre in der Umgebung weiter gelebt. Er hätte jederzeit wieder zuschlagen können. Hat er aber zum Glück nicht. Es hätte jeder sein können. Sogar unser Nachbar, sogar mein Vater hätte es rein theoretisch sein können. Klar ... ein bisschen krass, aber ist doch wahr ---> nicht unmöglich. 

 

Meine Eltern konnten meinen Bruder damals nicht mehr unbesorgt draußen spielen lassen oder so. Und ich bin ja da auch aufgewachsenen bis ich 8 war. Und der Täter hat einfach die ganze Zeit als Bäckermeister, ca. 20 Kilometer von uns gewohnt/gelebt. Stell dir vor, du hast bei dem Brötchen gekauft, und dann kommt irgendwann raus, dass der das damals war. Hart. 

 

Das waren eigentlich, die mir jetzt in den Sinn kamen. Der Letzte hat meine Familie selbst halt auch indirekt betroffen. Deshalb ist der natürlich der krasseste von allen, für mich persönlich jetzt. 

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La**** (abgemeldet) (17)

schrieb :

#28

Mich macht einfach jeder fall oder mordfall wütend besonders wenn gezielt auf Flüchlinge oder dunkelhäutige angegriffen wird.Das regt richtig auf oder wenn nazis Flüchtlinge bombedieren. es sind doch auch Menschen wie wir alle und wir würden auch flüchten wenn Deutschland angegriffen werden würde.

 

lg

aus Bonn

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Zaida (20) aus Bonn

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schrieb :

#27

Ich finde es schrecklich wenn mann immer wieder in den Nachrichten über amerika hört :Schwarze erschossen weil mit Baseballschläger bewaffnet usw.Und noch ausversehen 2 andere mit erschossen.Weil sie immer wieder die Dunkelhäutigen erschiessen und immer " ausversehen" das ist doch grausam.

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Uh**** (abgemeldet) (16)

schrieb :

#26

Als ein Mann noch in die SBahn gestiegen ist und diese Technik versagt hat. Dann haben sich die Türen Geschlossen der Mann war eingeklemmt und wurde von der Bahn mitgeschleift und ist dann gestorben. Wieso haben die Leute nicht die Notbremse gezogen? An jeder Tür ist eine total auffällige.

Die Bahn ist total ausgefallen weil der Notarzt noch an den Gleisen war und ich habe 2 1/2 Stunden nach Hause gebraucht (sonst nur so ne Stunde)

 

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Till14 (Gast) (14)

schrieb :

#25

Hi,  (habe ein Profil eingerichtet, muss nur noch genehmigt werden ... nur zur Info)

 

also ich beschäftige mich sehr mit Kriminalistik. Es interessiert mich echt extrem. Ich möchte auch später mal Rechtsmediziner werden. Oder Kriminalbiologe. Mal sehen. Auf jeden Fall in die Richtung. Wenn alle Stricke reißen, dann mache ich auch gerne den Tatortreiniger. Auch interessant. Und dafür bin ich mir nicht zu schade.

 

Mordfälle gibt es immer wieder und viel zu viele. Der Fall, der mir SOFORT in den Kopf geschossen kommt, ist der "Doppelmord von Bodenfelde" Ende 2010. Der Mord an dem 13- jährigen Tobias und der 14- jährigen Nina. ER musste sterben, weil der Täter (Jan O.) dachte, er wäre ein Mädchen. Er hat ihn mit "Süße" angesprochen. Tobias sagte, er sei ein Junge. Aber Jan O. dachte (oder wollte denken), er (für ihn ja "sie") sage das nur weil er ("sie") nicht vergewaltigt werden wollte. Er war zufällig da. Der Täter kam an dem Tag nochmal zurück zur Leiche von Nina. Da traf er auf Tobias, den er für ein Mädchen hielt. Als er merkte, dass Tobias WIRKLICH ein Junge ist/war, war ihm klar, dass er ihn auch töten muss, um ... in dem Fall ... eine Zeugen zu beseitigen. Tragisch.

 

Es gab auch im Jahr meiner Geburt (ca. ... weiß ich nicht so genau) in unserem Nachbardorf (5 Kilometer von uns entfernt) einen grausamen Mord an einem 11- jährigen Jungen. Meine Familie kannte ihn gut. Er war in dem Sportverein, wo meine Famile auch war, sehr aktiv, also auch im Umkreis nicht unbekannt. Der Täter lebte noch über 10 Jahre lang in Freitheit in unserem Umkreis (Er hatte einen eigenen Betrieb ... also ein ganz normaler, integrierter, unauffälliger Bürger) Er ist lange nicht gefasst worden. Wenn ich mich nicht täusche, wurde er erst vor ein paar Jährchen (2011?) gefasst. Durch einen Zufall. Ich bin, im Prinzip, aufgewachsen, während dieser Typ in der direkten Nachbarschaft hätte leben können. Es hätte ja jeder sein können. Es hätte (rein theoretisch) mein Lehrer sein können, mein Onkel, der Nachbar, mein Vater ... jeder... einfach jeder Mann im Umkreis. Im eigenen Dorf und in den umliegenden Käffern (was ja auch dann der Fall war ... ein Mann aus einem Kaff bei uns im Eck) Gruselig. Als er gefasst wurde, war ich ungefähr so alt, wie sein damaliges Opfer .... ohh man. Es hätte jeder Zeit wieder passieren können.

 

So ist die Welt. Leider. Aber zum Glück gibt es auch noch viel Schönes auf der Welt. Das darf man auch nicht vergessen, bei all der Dunkelheit.

 

Grüße, Till

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Vleni (21) aus a kloans Örtchen in Niederbayern

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schrieb :

#24

Zitat von: Swelja

das ist echt krass was du geschrieben hast ich muss dir auch  etwas erzählen. Mein Pflegevater und meine Pflegemutter wurden in meiner Hand umgebracht. Am 24.04.2915 haben sich meine leibliche Mutter und mein leiblicher Vater sich selbst in ihrer eigenen Wohnung sich umgebracht. Jetzt weiß ich nicht wo ich hinkomme. Zurzeit vorrübergehend bin ich bei meiner Freundin gewesen. Die hat sich ger*tzt und die wollten sie in die Klinik mit ihr hinlaufen und ich musste mit. Wir wurden dabei mit einem Auto angefahren und ich war so verletzt das ich mit dem Krankenwagen mit Blaulicht ins Krankenhaus gefahren wurde. Meine Freundin kam ums Leben. Meine Vierlingsgeschwister sind ja auch in der Familie. Die waren genauso Verletzt wie ich. . Ich muss operreiert werden und die leider auch. Ich am Arm, die am Fuß. Jetzt bin ich imkrankenhaus und bekomme morgen mit meinen Vierlingsgeschwister Besuch vom Gericht und werden dann erfahren zu wem wir kommen auf jedenfall bleiben wir zusammen. Wir sind ja Vierlinge ich bin ein Vierling Vier Mädels.

 

 

dein Schicksal mient es nicht so gut mit euch/dir...
viel Glück in Zukunft... halltet zusammen... 

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Eisberg (23) aus Turku

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schrieb :

#23

Zitat von: Eisberg

 Durchschnittlich hat Mare Nostrum über 400 afrikanische Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet, 

 

Anmerkung: Pro Tag!

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