Thema: Technologie zerstört die Welt

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aus ich geh mal lehrer fragen, der weiss es bestimmt

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Swissboy (27) aus ich geh mal lehrer fragen, der weiss es bestimmt

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schrieb :

#1

Hi Leute, ich habe in einer irischen Zeitung einen höchst interessanten Artikel gleesen, den ihr euch unbedingt mal durchlesen solltet.

 

„Es war einmal, als Blackberry (Brombeere) und Apple (Apfel) eine Zutat für einen leckeren Kuchen waren, tweeting (zwitschern) war etwas, das nur Vögel gemacht haben, und eine Maus ein Tier, das deine ganzen Käse-Vorräte befiel. Dies ist heutzutage seltsamerweise (strangely) nicht mehr der Fall.

Während meiner Grossmutters Generation Stunden  ihres Tages mit dem Ernten von Kartoffeln auf  ihrem kleinen Beet, das sie hinter ihrem Haus hatten, verbrachten, verbringen die Kinder der heutigen Welt eine Minute mit dem Ernten von Nutzpflanzen auf Farmville, und sind davon überzeugt, sie haben einen harten Arbeitstag verbracht.

Was ein falsches Verständnis von Leistung geben wir dieser Generation von Kinder?! Ja, Gratulation, du hast endlich das „difficult“ (schwierig) Level von `Angry Bird´ geschafft. Wir sind komplett Ahnungslos über den Begriff „Arbeit“, wenn es zur Technologie kommt. Ich meine, wer hat nicht auch bei dem Gedanken gestöhnt, sich von der bequemen Liege zu erheben, und das Ladekabel seines Samsung Galaxy S4 zu holen? Mach Platz, Langenscheidt Wörterbuch, Google Übersetzer ist hier. Nein danke Gehirn, mein Taschenrechner macht das schon. Reden wir über den „Face Palm“ Moment, als du Leute beobachtet hast, die Angebote abgelehnt haben, raus zu gehen, sodass sie die 17. Episode „Family Guy“ schauen  können, welche sie bereits gesehen haben. Wir verstehen das falsch, Leute! Wenn Blackberry (Brombeere) und Apple weiter machen ihre Technologie in dieser Weise voranzubringen, will ich kein Stück davon, ich habe meinen Appetit verloren.

Warum reden Menschen  nicht mehr miteinander? Was ist damit geschehen, eine richtige Konversation zu führen? Und nein, ich rede nicht über das seltsame Texte über Facebook werfen, was alle drei bis vier Stunden geschieht; das zählt nicht als Konversation! Eigentlich zählen die für gar nichts; ich kann dir garantieren, wenn jemand mit einem `haha`, einem `LOL`, oder sogar mit einem `ROTFLOL´ antwortet, dass sie hinter ihrem Computer Bildschirm sitzen, mit einem Gesicht aus Stein. Man sagt, Technologie macht die Welt kleiner, aber ich glaube, dass sie anfängt, die Menschen auseinander zu drücken. Es ist einfach, sich hinter einem Profilbild zu verstecken, und zu sagen, was einem gefällt; aber wenn es zu Real Life (echten Leben) kommt scheint es so, als seien die Leute unwillig zu sagen, was sie denken.

Wir sind besessen „Hey Leute, ich bin bald zurück. Ich muss zu meinem lokalen Apple Store rennen, um das neue iPhone 6 zu kaufen, denn mein iPhone 5S ist einfach nicht mehr genug.“

Leute, macht alles, um mit der Technologie Schritt zu halten. Was sie nicht wissen ist, dass die Technologie das Rennen schon gewonnen hat.

Aufgepasst! Ich zeige euch den grössten Betrüger des World Wide Web- Photoshop! Wir sehen einen konstanten Fluss an unerreichbaren Bildern auf Seiten wie Tumblr, Pinterest und Instagram. Diese Bilder sind oft jenseits des Punktes, wo jemand auf eine natürliche Art dünn ist, zu etwas, wo sogar Barbie sich vor ekelt. Es ist vor allem peinlicher, wenn jemand nicht mit Photoshop umgehen kann. Wir haben alles das Bild gesehen, wo eine Kind an seiner Nase rumspielt , und aussieht wie ein Pinocchio Parodist. Die Sache mit Technologie wie Photoshop ist, dass sie nicht nur unsere Bilder verändert, sondern auch die Meinung, die wir über uns selber haben. Und das unheimliche ist, dass  ich nicht weiss, was schlimmer ist.“

von Ciara McArdle

[Anmerkung der Moderation: frei übersetzt von Helles Köpfchen-User Swissboy]

 

Und, was denkt ihr darüber?

Hat sie recht?

 

 

 

 

Falls ihrs auf englisch lesen wollt, hier hab ich den Link zum Originalen Artikel: http://www.independent.ie/irish-news/education/technology-doesnt-make-the-world-smaller-it-pushes-people-apart-31143201.html?utm_source=indoshare&utm_medium=socialoremail&utm_campaign=indoshare

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aus aus dem Ruhrgebiet

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MasterXJanX (26) aus aus dem Ruhrgebiet

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schrieb :

#8

Zitat von: whatelse

 

Das mach ich natürlich auch alles. Dennoch sollte man noch immer ein Buch lesen können, eine Bücherei besuchen usw. Sich nicht nur auf eine Sache verlassen eben.

Aber du erwähnst ja das positive Potential das man durch die Technik nutzen kann. Problem: Das ist jedcoh nicht immer der Fall. Viele nutzen die Technik für negative Dinge bzw. werden von ihr abhängig, werden von ihr sogar verar... (Datenschutz).

 

Na gut, aber dass man von sowas abhängig wird lässt sich nun mal nicht vermeiden. Die einzige Lösung dagegen wäre nun mal, dass es das gar nicht gäbe, und das wäre noch schlechter, denn dann hat man gar keinen Spielraum. Wie du selbst sagst, sollte man auch andere Möglichkeiten wie eine Bücherei haben. Diese andere Möglichkeit gäbe es dann halt nicht, von daher wäre das auch keine Lösung. 

 

Man kann auch niemanden dafür verantwortlich machen. Spielsüchtige in Casinos können auch nicht dem Erfinder von den Automaten die Schuld geben, genau so wenig Psychologen oder Ärzte. Solche negativen Aspekte gibt es halt immer und das lässt sich nicht vermeiden. Aber wie schon gesagt sehe ich es positiv. Es hat mehr Vor- als Nachteile und ohne die Technologie wären wir aufgeschmissen. Ohne die Technologie würden wir nicht einmal Atomkraftwerke haben. Das wäre zwar gut für Fukushima gewesen, aber was meinst du, wie wir dann leben würden. Klar stoßen Atomkraftwerke auch sehr viele Treibhausgase aus, aber dafür produzieren sie sehr viel Strom. Beispielsweise ein Kohlekraftwerk produziert deutlich weniger Strom, hat dafür aber weniger Emissionen also Ausstöße. Wenn man alles aber hochrechnet, sind von den Ausstößen her AKW's die deutlich bessere Wahl. Wir haben ja auch jetzt noch den Klimawandel, der uns zusetzt. Wie wäre das ohne AKW's? Nur Kohlekraftwerke...gar nicht zu denken.

 

Wo wir schon dabei sind, was ist mit den erneuerbaren Energien? Ohne den Fortschritt könnten wir heute die Fotosynthese nicht nachstellen, sprich es gäbe keine Solarzellen. Auch in Windrädern steckt viel Technologie. Da ist nicht nur ein Rad was sich dreht und Strom macht. 

 

1. Wie macht man aus einer Drehung Energie, die man nicht direkt überträgt, sprich man macht daraus keine Drehungen sondern z.B. Strom für die Steckdose?

2. Wie transportiert man den Strom hunderte Kilometer weit, ohne große Verluste zu machen?

3. Das Windrad muss sich genau dem Wind ausrichten. Dazu muss auch erst einmal die Technologie her, dass man solch einen tonnenschweren Kolloss überhaupt drehen kann.

 

Was würden wir ohne das Internet machen? Wir wären einfach nur aufgeschmissen. Da sind Soziale Netzwerke echt noch das aller kleinste Problem.

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schrieb :

#7

Zitat von: MasterXJanX

Ein Leben ohne Internet. Kein YouTube? Unvorstellbar, aber noch das kleinste Problem. Was machen wir, wenn wir eine Vokabel für die Hausaufgabe nicht kennen? Wer hat schon ein Wörterbuch zuhause? Das bräuchten wir dann erst einmal. Spätestens wenn wir Referate halten sollen, ist das Internet unverzichtbar. Willst du jedes mal in eine Bibilothek gehen und dazu Bücher suchen? Diese dann komplett lesen? Heutzutage kannst du auf YouTube Videos schauen und parallel dazu auf Wikipedia zu jedem auch nur erdenklichen Thema alles raussuchen. Bis ins letzte Detail steht dort alles drin. Die genau Uhrzeit, wann wer eine Rede gehalten hat, weswegen Deutschland sich wiedervereinigt hat. Oder wie viel Km/h das London Eye drauf hat, obwohl es hierbei eigentlich völlig egal ist. 

 

Wie gesagt, ich bin froh, dass die Technologie so vortgeschritten ist und es auch so weiter geht. Ich nehme die negativen Sachen dafür auch auf mich, aber darauf würde ich nie verzichten können.

Das mach ich natürlich auch alles. Dennoch sollte man noch immer ein Buch lesen können, eine Bücherei besuchen usw. Sich nicht nur auf eine Sache verlassen eben.

Aber du erwähnst ja das positive Potential das man durch die Technik nutzen kann. Problem: Das ist jedcoh nicht immer der Fall. Viele nutzen die Technik für negative Dinge bzw. werden von ihr abhängig, werden von ihr sogar verar... (Datenschutz).

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schrieb :

#6

Toll, mach ich auch paar mal, ist echt eine gute Übung.

 

Etwas von meiner Wenigkeit:

Technik ist sehr zwiespältig. Sie hat viel positives Potenzial, aber genau soviel Schadenspotenzial.

 

Technik hilft den Menschen. Das ist an sich gut. Dadurch erspart man sich harte Arbeit, bekommt Unterhaltung.

Aber der springende Punkt ist: Wo hört die ledigliche Stütze auf und wo fängt der Ersatz an. Technik ersetzt heutzutage viel. Richtige Freunde, richtige Konversation, ja sogar richtige Natur. Und das ist ein Problem. Denn ab hier beginnt die Abhängigkeit, man ist verloren ohne Technik.

Und auch falsche Werte der Arbeit werden vermittelt, wenn die Technik zum Ersetzen anfängt.

Das verändert die Menschen massiv. So konnte etwa fest gestellt werden, dass Studenten heutzutage sich einfach schlechter (auf vor allem lange Texte) konzentrieren können. Grund: Durch das Internet entsteht durch die vielen Informationen eine Reizüberflutung. Dadurch konzentrieren sich die Menschen nicht mehr so stark auf's Erfassen von Infos, sondern auf die Sortierung und Selektion.

 

Das wichtigste um Technik zu nutzen, ist Bewusstsein. Was mach ich da? Was macht "das" da? Wie benutze ich "das"?

Viele Leute wissen nicht, was da passiert. Zum Beispiel mit ihren Daten bei einer Googlesuche. Aber sie sind abhängig davon.

Bewusstseinsbildung garantiert auch die richtige Nutzung von Technik. Wie man sie zum Besten einsetzen kann.

 

Wieder ein Beispiel: Das Internet. Leute können durch das Internet regelrecht verblöden. Ihre Reschstreibung lässt nach, ihre Schulleistung. Das kommt davon, dass sie zuviel Zeit für Spiele, Youtube und dergleichen verschwenden (Abhängigkeit). Sie befassen sich nicht mehr mit Schule.

Auf der anderen Seite kann man auch sehr gebildet werden durch's Internet. Unzählige Wissensartikel, Blogs, Dokus, News, Magazine. Mann kann unheimlich viel Wissen anreichern.

Und ja, hier kommt das oben erwähnte positive Potential aber auch Missbrauch zu stande.

 

Ich versuche den positiven Weg zu gehen. Ich nutze das Internet zum positiven. Bin mir bewusst was hier abgeht, wie's funktioniert. Klar zock ich auch, aber nicht zu oft.

Und das bemerkenswerte, ich bin (in meiner Klasse zBsp) einer, der sich gut auskennt in Bezug auf Technik, aber trotzdem, oder gerade deswegen, sie bewusst und sparsam nutze. Altes Handy, keine sozialen Netzwerke, Datenschützer, Open Source und so'n kleiner Internetaktivist halt.

 

Wenn es dich/euch interessiert, Güntger Anders hat sich sehr damit beschäftigt. Ich kann ihn teilweise gut nachvollziehen.

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schrieb :

#5

Zitat von: Swissboy

 

 

du hast echt nicht unrecht, aber hast du auch mal daran gedacht, wer unter dem Fortschritt der Technologie leidet? Was meinst du, wer dein Handy zusammenbauen durfte?

 

Und, Mandy, hab ich gern gemacht :) War ne gute Übung für mich

 

Mit dem Thema habe ich mich selbst schon Auseinandergesetzt. In Afrika, genauer Kongo dürfen Kinder und Erwachsene unter absolut mieserablen Bedingungen z.B. das Coltan abbauen, was in jedem Mikrochip und somit jedem PC, jedem Handy und z.B. auch jedem Fotoapparat zu finden ist.

 

Daran ist aber meiner Meinung nach nicht die Technologie an sich Schuld. Klar ist sie der Grund, weswegen die Menschen das überhaupt machen müssen. Trotzdem sind die Bedingungen dort nur so schlecht und es müssen auch nur Kinder dort arbeiten, weil es dort alles unter Zwang abgeht. Das ist wie als wären sie Piraten. Sie laufen mit den Waffen rum und zwingen die Menschen zu der Arbeit. in Kongo liegen 90% der Weltweiten Coltanressourcen, trotzdem ist Kongo absolut arm. Stell dir vor, das alles wäre in Deutschland. Wir wären schon reich. Das liegt an den Bedingungen vor Ort...

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Swissboy (27) aus ich geh mal lehrer fragen, der weiss es bestimmt

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schrieb :

#4

Zitat von: MasterXJanX

 Interessantes Thema. Auch wenn ich Technik über alles liebe, stimmt vieles daraus. 

 

Ich würde nicht behaupten, dass die Technologie die Welt zerstört, sondern dass sie die Welt verändert. 

 

Aber Fakt ist auch, dass man daran nichts ändern kann. Die Technik schreitet immer weiter, das kann man nicht stoppen. Nur wenn Apple damit aufhören würde, wäre die Zeit mit 5 Zoll Smartphones für 12 jährige, wo wir früher noch alle ein Nokia oder so hatten nicht vorbei. Es gibt immer Konkurenten, und Geld regiert die Welt. Niemand von denen denkt an sowas, meiner Meinung nach aber auch verständlich. Denn wie gesagt, die anderen würden ohnehin weiter machen, wieso sollte man dann aufhören?

 

Im Internet ist man meist auch anonym. Hier oft weniger, aber spätestens auf Facebook und YouTube, wo viele oft kein Bild von sich haben geht das los. Kleine Kinder beleidigen dich schon, nur weil du sagst, dass du Apple nicht magst. Es ist hierbei egal, gegen was du etwas sagst. Hauptsache sie sind anderer Meinung, schon haben sie einen riesigen Mund. Wenn man die dann vor sich stehen hat, würden sie sich nie im Leben trauen, dir das ins Gesicht zu sagen, keiner würde das tun. Aber im Internet macht es jeder, weil er anonym ist und man sowieso nichts machen kann.

 

Es gibt viele negative Seiten. Allerdings finde ich es so wie es ist besser, als dasss wir wie in den 90-ern leben und kein Internet usw. hätten. Da nehme ich lieber solche Sachen in Kauf, als ohne solche Sachen zu leben.

 

Ein Leben ohne Internet. Kein YouTube? Unvorstellbar, aber noch das kleinste Problem. Was machen wir, wenn wir eine Vokabel für die Hausaufgabe nicht kennen? Wer hat schon ein Wörterbuch zuhause? Das bräuchten wir dann erst einmal. Spätestens wenn wir Referate halten sollen, ist das Internet unverzichtbar. Willst du jedes mal in eine Bibilothek gehen und dazu Bücher suchen? Diese dann komplett lesen? Heutzutage kannst du auf YouTube Videos schauen und parallel dazu auf Wikipedia zu jedem auch nur erdenklichen Thema alles raussuchen. Bis ins letzte Detail steht dort alles drin. Die genau Uhrzeit, wann wer eine Rede gehalten hat, weswegen Deutschland sich wiedervereinigt hat. Oder wie viel Km/h das London Eye drauf hat, obwohl es hierbei eigentlich völlig egal ist. 

 

Wie gesagt, ich bin froh, dass die Technologie so vortgeschritten ist und es auch so weiter geht. Ich nehme die negativen Sachen dafür auch auf mich, aber darauf würde ich nie verzichten können.

 

du hast echt nicht unrecht, aber hast du auch mal daran gedacht, wer unter dem Fortschritt der Technologie leidet? Was meinst du, wer dein Handy zusammenbauen durfte?

 

Und, Mandy, hab ich gern gemacht :) War ne gute Übung für mich

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schrieb :

#3

Interessantes Thema. Auch wenn ich Technik über alles liebe, stimmt vieles daraus. 

 

Ich würde nicht behaupten, dass die Technologie die Welt zerstört, sondern dass sie die Welt verändert. 

 

Aber Fakt ist auch, dass man daran nichts ändern kann. Die Technik schreitet immer weiter, das kann man nicht stoppen. Nur wenn Apple damit aufhören würde, wäre die Zeit mit 5 Zoll Smartphones für 12 jährige, wo wir früher noch alle ein Nokia oder so hatten nicht vorbei. Es gibt immer Konkurenten, und Geld regiert die Welt. Niemand von denen denkt an sowas, meiner Meinung nach aber auch verständlich. Denn wie gesagt, die anderen würden ohnehin weiter machen, wieso sollte man dann aufhören?

 

Im Internet ist man meist auch anonym. Hier oft weniger, aber spätestens auf Facebook und YouTube, wo viele oft kein Bild von sich haben geht das los. Kleine Kinder beleidigen dich schon, nur weil du sagst, dass du Apple nicht magst. Es ist hierbei egal, gegen was du etwas sagst. Hauptsache sie sind anderer Meinung, schon haben sie einen riesigen Mund. Wenn man die dann vor sich stehen hat, würden sie sich nie im Leben trauen, dir das ins Gesicht zu sagen, keiner würde das tun. Aber im Internet macht es jeder, weil er anonym ist und man sowieso nichts machen kann.

 

Es gibt viele negative Seiten. Allerdings finde ich es so wie es ist besser, als dasss wir wie in den 90-ern leben und kein Internet usw. hätten. Da nehme ich lieber solche Sachen in Kauf, als ohne solche Sachen zu leben.

 

Ein Leben ohne Internet. Kein YouTube? Unvorstellbar, aber noch das kleinste Problem. Was machen wir, wenn wir eine Vokabel für die Hausaufgabe nicht kennen? Wer hat schon ein Wörterbuch zuhause? Das bräuchten wir dann erst einmal. Spätestens wenn wir Referate halten sollen, ist das Internet unverzichtbar. Willst du jedes mal in eine Bibilothek gehen und dazu Bücher suchen? Diese dann komplett lesen? Heutzutage kannst du auf YouTube Videos schauen und parallel dazu auf Wikipedia zu jedem auch nur erdenklichen Thema alles raussuchen. Bis ins letzte Detail steht dort alles drin. Die genau Uhrzeit, wann wer eine Rede gehalten hat, weswegen Deutschland sich wiedervereinigt hat. Oder wie viel Km/h das London Eye drauf hat, obwohl es hierbei eigentlich völlig egal ist. 

 

Wie gesagt, ich bin froh, dass die Technologie so vortgeschritten ist und es auch so weiter geht. Ich nehme die negativen Sachen dafür auch auf mich, aber darauf würde ich nie verzichten können.

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#2

Zitat von: Swissboy

Hi Leute, ich habe in einer irischen Zeitung einen höchst interessanten Artikel gleesen, den ihr euch unbedingt mal durchlesen solltet.

 

„Es war einmal, als Blackberry (Brombeere) und Apple (Apfel) eine Zutat für einen leckeren Kuchen waren, tweeting (zwitschern) war etwas, das nur Vögel gemacht haben, und eine Maus ein Tier, das deine ganzen Käse-Vorräte befiel. Dies ist heutzutage seltsamerweise (strangely) nicht mehr der Fall.

Während meiner Grossmutters Generation Stunden  ihres Tages mit dem Ernten von Kartoffeln auf  ihrem kleinen Beet, das sie hinter ihrem Haus hatten, verbrachten, verbringen die Kinder der heutigen Welt eine Minute mit dem Ernten von Nutzpflanzen auf Farmville, und sind davon überzeugt, sie haben einen harten Arbeitstag verbracht.

Was ein falsches Verständnis von Leistung geben wir dieser Generation von Kinder?! Ja, Gratulation, du hast endlich das „difficult“ (schwierig) Level von `Angry Bird´ geschafft. Wir sind komplett Ahnungslos über den Begriff „Arbeit“, wenn es zur Technologie kommt. Ich meine, wer hat nicht auch bei dem Gedanken gestöhnt, sich von der bequemen Liege zu erheben, und das Ladekabel seines Samsung Galaxy S4 zu holen? Mach Platz, Langenscheidt Wörterbuch, Google Übersetzer ist hier. Nein danke Gehirn, mein Taschenrechner macht das schon. Reden wir über den „Face Palm“ Moment, als du Leute beobachtet hast, die Angebote abgelehnt haben, raus zu gehen, sodass sie die 17. Episode „Family Guy“ schauen  können, welche sie bereits gesehen haben. Wir verstehen das falsch, Leute! Wenn Blackberry (Brombeere) und Apple weiter machen ihre Technologie in dieser Weise voranzubringen, will ich kein Stück davon, ich habe meinen Appetit verloren.

Warum reden Menschen  nicht mehr miteinander? Was ist damit geschehen, eine richtige Konversation zu führen? Und nein, ich rede nicht über das seltsame Texte über Facebook werfen, was alle drei bis vier Stunden geschieht; das zählt nicht als Konversation! Eigentlich zählen die für gar nichts; ich kann dir garantieren, wenn jemand mit einem `haha`, einem `LOL`, oder sogar mit einem `ROTFLOL´ antwortet, dass sie hinter ihrem Computer Bildschirm sitzen, mit einem Gesicht aus Stein. Man sagt, Technologie macht die Welt kleiner, aber ich glaube, dass sie anfängt, die Menschen auseinander zu drücken. Es ist einfach, sich hinter einem Profilbild zu verstecken, und zu sagen, was einem gefällt; aber wenn es zu Real Life (echten Leben) kommt scheint es so, als seien die Leute unwillig zu sagen, was sie denken.

Wir sind besessen „Hey Leute, ich bin bald zurück. Ich muss zu meinem lokalen Apple Store rennen, um das neue iPhone 6 zu kaufen, denn mein iPhone 5S ist einfach nicht mehr genug.“

Leute, macht alles, um mit der Technologie Schritt zu halten. Was sie nicht wissen ist, dass die Technologie das Rennen schon gewonnen hat.

Aufgepasst! Ich zeige euch den grössten Betrüger des World Wide Web- Photoshop! Wir sehen einen konstanten Fluss an unerreichbaren Bildern auf Seiten wie Tumblr, Pinterest und Instagram. Diese Bilder sind oft jenseits des Punktes, wo jemand auf eine natürliche Art dünn ist, zu etwas, wo sogar Barbie sich vor ekelt. Es ist vor allem peinlicher, wenn jemand nicht mit Photoshop umgehen kann. Wir haben alles das Bild gesehen, wo eine Kind an seiner Nase rumspielt , und aussieht wie ein Pinocchio Parodist. Die Sache mit Technologie wie Photoshop ist, dass sie nicht nur unsere Bilder verändert, sondern auch die Meinung, die wir über uns selber haben. Und das unheimliche ist, dass  ich nicht weiss, was schlimmer ist.“

von Ciara McArdle

[Anmerkung der Moderation: frei übersetzt von Helles Köpfchen-User Swissboy]

 

Und, was denkt ihr darüber?

Hat sie recht?

 

 

 

 

Falls ihrs auf englisch lesen wollt, hier hab ich den Link zum Originalen Artikel: http://www.independent.ie/irish-news/education/technology-doesnt-make-the-world-smaller-it-pushes-people-apart-31143201.html?utm_source=indoshare&utm_medium=socialoremail&utm_campaign=indoshare

 

Hi Swissboy,

 

ein super spannendes Forum hast du hier eröffnet!

 

Vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, den Artikel für unsere überwiegend deutschsprachigen Nutzer zu übersetzen!

 

Ich wünsche euch eine gute Diskussion!

 

Lieber Gruß

Mandy

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