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Hoch lebe das Buch

von Kai Hirschmann

Jedes Jahr feiern Leseratten auf der ganzen Welt am 23. April den Tag des Buches. Durch Romane wie "Harry Potter" hast du bestimmt schon entdeckt, dass Lesen überhaupt nicht langweilig sein muss, sondern sehr viel Spaß machen kann.

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Beim Lesen kannst du die ganze Welt um dich herum vergessen. (Quelle: PixelQuelle.de)

Mit Büchern kannst du in andere Welten abtauchen, spannende Geschichten erleben oder etwas über Menschen lernen, die in anderen Kontinenten leben oder aus einer anderen Zeit kommen. Bücher sind auch deshalb so schön, weil bei jedem Leser andere Bilder im Kopf entstehen - ganz anders als im Fernsehen, wo viel weniger Platz für die eigene Fantasie bleibt.

Den Spaß an Büchern entdecken bei uns in Europa immer mehr Kinder. Dazu haben vor allem die spannenden Abenteuer von "Harry Potter" und dem "Herrn der Ringe" beigetragen.

Die Kulturabteilung der Vereinten Nationen, Unesco, hat den Tag des Buches ins Leben gerufen. Damit will die Unesco darauf aufmerksam machen, dass es ein großes Glück ist, überhaupt lesen zu können oder zu dürfen. Denn in vielen Ländern der Erde dürfen die Kinder keine Schule besuchen, weil deren Eltern zu wenig Geld haben. Statt lesen zu lernen müssen sie oftmals hart arbeiten. Außerdem gibt es Länder, in denen viele Bücher verboten sind. Die Mensche sollen dort nur das lesen dürfen, was auch den Diktatoren gefällt.

Rosen und Bücher

Er gilt als der größte Dichter aller Zeiten: William Shakespeare (1565 - 1616). (Quelle: Martin Droeshout (1623))

Ursprünglich stammt die Idee eines Festtags für das Buch aus dem nordspanischen Katalonien. Zum Namenstag ihres Volksheiligen Sant

(Quelle: Stiftung Lesen)

Jordi (Sankt Georg) schenken sich die Katalanen seit vielen Jahren am 23. April Rosen.

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Der 23. April ist auch der Todestag des berühmtesten Dichters aller Zeiten, William Shakespeare, der zum Beispiel "Hamlet" und "Romeo und Julia" geschrieben hat. Er starb am gleichen Tag wie der bekannteste spanische Autor, Miguel de Cervantes, dessen Leben ebenfalls am 23. April 1616 endete. Bestimmt kennst auch du seinen "Don Quijote" (das "J" spricht sich wie das "CH" in Drachen), den gutherzigen "Ritter der traurigen Gestalt". Seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verschenken die männlichen Katalanen auch Bücher. Denn neben Rosen sind Gedichte und Romane ihrer Meinung nach bestens dazu geeignet, das Herz einer Dame zu erobern.

Volksfeststimmung in Barcelona

Der gutherzige Träumer "Don Quijote" ist das Meisterwerk des berühmtesten spanischen Autors Miguel de Servantes (1547 - 1616). (Quelle: Grandville)

Am Tag des Buches findet in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, ein richtiges Volksfest statt. Da verkaufen, tauschen oder kaufen die Menschen Bücher an hunderten Tischen entlang der Straßen. Verkaufsstände reihen sich aneinander. Dazwischen sind Bühnen aufgebaut, auf denen Dichter lesen.

Der Tag des Buches ist auch bei uns zu einem Erfolg geworden. Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und Buchverlage veranstalten Lesenächte, Autorenlesungen und Bücherfeste. Schau mal in die Zeitungen deiner Stadt, wo am Samstag der Tag des Buches gefeiert wird.

Wenn du viel Glück hast, kannst du vielleicht sogar irgendwo deinen Lieblings-Schriftsteller treffen und dich mit ihm unterhalten. Möglicherweise kannst du dein Talent als junger Autor bei einem Schreibwettbewerb in deiner Stadt unter Beweis stellen.

letzte Aktualisierung: 15.08.2009

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