Geräteturnen

Von Rhönrädern und Trampolinen

Teil 7 von 26

von Kai Hirschmann

"Turnvater Jahn" meinte am Anfang des 19. Jahrhunderts: "Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper". Er wollte möglichst viele Menschen dazu bewegen, "Leibesertüchtigung" zu betreiben und gründete die Turnbewegung.

Was "Turnvater Jahn" 1811 einführte, das hat noch bis heute Bestand. Zum Turnen gehören Geräte, an denen sich die Sportler messen können: Mädchen turnen am Stufenbarren, Seitpferd (Sprung), Schwebebalken und am Boden. Bei Jungen sind das: Bodenturnen, Ringe, Barren, Langpferd / Pferdsprung, Seitpferd und Reck. An diesen Geräten messen sich die Turner nun schon fast 200 Jahre.

Beim Turnen bracht man Körperbeherrschung und viel Übung. Im Wettkampf können dann an jedem Gerät Übungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden geturnt werden. Diese werden dann von Wettkampfrichtern benotet.

Moderne Turnarten

Natürlich hat sich auch der Turnsport weiter entwickelt. Für Frauen gibt es die "Rhythmische Sportgymnastik". Außerdem erfreuen sich "exotische" Disziplinen wie das Rhönrad-Fahren, Trampolinturnen und die Sportakrobatik immer größerer Beliebtheit.

Wenn du mal in die vielfältige Welt des Turnsports reinschnuppern willst, dann solltest du vielleicht mal beim Deutschen Turnfest vorbeischauen. Dort treffen sich alle drei Jahre Turner aller Disziplinen, um gemeinsam Sport zu machen und zu feiern.

letzte Aktualisierung: 18.11.2011

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