Squash

Teste deine Schnelligkeit!

Teil 19 von 26

von Sandra Müller

Über die Anfänge des Squashspieles gehen die Meinungen auseinander. Manche behaupten Squash wäre Anfang des 19. Jahrhunderts in den überfüllten englischen Gefängnissen entstanden, wo die Häftlinge gegen die Hofmauer spielten.

Wahrscheinlicher und historisch belegbarer ist die Version, dass das Spiel Mitte des 19. Jahrhunderts in der englischen Privatschule Harrow erfunden wurde.

Squash wird von zwei Spielern gespielt, sie schlagen den Ball abwechseln an die Frontwand einer rechteckigen Halle (Court). Der Ball kann, bevor er die Frontwand erreicht, die übrigen Wände beliebig oft berühren. Wenn er von der Wand zurückkommt, muss der andere Spieler spätestens nach dem ersten Auftreffen auf dem Boden angenommen und an die Frontwand zurückgespielt haben.

Das Ziel ist, den Ball so zu platzieren, dass er vom Gegenspieler nicht rechtzeitig angenommen werden kann.

Ausrüstung

Schuhe: die Schuhe sind der wichtigste Teil der Ausrüstung. Am besten sind spezielle Squash-Schuhe, bei den schnellen Bewegungen geben sie dir die Griffigkeit und Knöchelschutz auf die Squash-Anforderungen abgestimmt sind.

Schläger: manche Spieler bevorzugen leichte Schläger (auch Racket genannt), andere schwere, manche mögen gut ausbalancierte. Hier musst du selbst herausfinden, welcher Schläger gut in deiner Hand liegt.

Bälle: Squash-Bälle sind hohl, haben ca. 4 cm Durchmesser und bestehen aus Gummi oder Kautschuk. Während des Spiels werden sie warm, die Luft in ihnen dehnt sich aus, und sie prallen besser. Je besser die Akteure spielen desto langsamer sollte der Ball sein.

Es gibt Bälle in vier verschiedenen Geschwindigkeitskategorien, die durch farbige Punkte zu unterscheiden sind:
Blau: sehr schnell - Rot: schnell - Weiß: langsam - Gelb: sehr langsam

Besondere Anforderungen stellt Squash an Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination. Anfänger unterschätzen dieses Spiel regelmäßig, merken aber sehr schnell, was ihnen abverlangt wird.

letzte Aktualisierung: 18.11.2011

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