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Gaston

Teil 21 von 58

Gaston arbeitet in einem Comic-Verlag, wenn er nicht gerade unsinnige Dinge erfindet, mit seinen Tieren spielt oder einfach nur in den Tag träumt.

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Von 1957 bis 1997 wurde der französische Comic von André Franquin gezeichnet und in vielen Zeitschriften abgedruckt.

Gaston ist ein Bürogehilfe in der Redaktion des (real existierenden) Verlages Dupuis bzw. in der deutschen Ausgabe des Carlsen-Verlages. Bei seinen ersten Auftritten stand er einfach umher und verwirrte damit die Angestellten. Später tauchte er in einzelnen Szenen der Serie Spirou und Fantasio auf, um dann eine eigene Serie zu erhalten. In der Serie wird der Alltag der Redaktion auf den Arm genommen.

Seine Vorgesetzten Demel und Fantasio versuchen ständig, mit dem Geschäftspartner Bruchmüller zum Abschluss von enorm wichtigen Verträgen zu kommen, doch immer, wenn ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt zu sein scheinen, macht ihnen Gaston auf vielerlei Art und Weise einen Strich durch die Rechnung.

Gaston fällt durch seine ausgefallenen, meist missglückten Experimente, Basteleien und seine Faulheit auf. Er wird als liebenswerter Chaot und verkanntes Genie dargestellt. In seiner Freizeit spielt er gerne Musikinstrumente, unter anderem Gitarre, Posaune und das absurd laute, von ihm erfundene, Gaffophone (deutsch: Gastophon oder auch Brontosaurophon).

Im Laufe der Geschichten hat er mehrere Haustiere: einen Igel, eine Katze, eine Lachmöwe mit Namen Har-Har, einen Goldfisch mit Namen Blubblub und eine Mäusefamilie, die in einem Aktenordner wohnt. In einer Folge gewinnt er sogar eine Kuh, für die er sein Büro grün anstreicht. In einer anderen rettet er in einem Restaurant einen Hummer vor dem Kochtopf. All diese Tiere stiften Wirbel und Chaos in der Redaktion. In einer weiteren Folge wird ihm der Papagei seiner Tante anvertraut und sogar eine Schildkröte, die aus dem 6. Stock des Carlsen-Verlags dem streifelaufendem Wachtmeister Knüsel unverletzt auf den Kopf fällt.

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letzte Aktualisierung: 27.09.2011

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