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Forumsthema: Was denkst du über Kernenergie und Atommüll-Transporte?

Einträge: 516

Ein großer Teil des Energiebedarfs wird durch Atomstrom gedeckt. Bis heute gibt es kein Endlager für den gefährlichen Atommüll. Viele Menschen, die in der Nähe von Atommüll-Lagern oder Atomkraftwerken (AKWs) leben, fühlen sich bedroht. In AKWs kommt es immer wieder zu Störfällen. Befürworter sagen, dass alternative Methoden nicht ausreichen und AKWs - im Gegensatz zu Kohlekraft - kaum Treibhausgase ausstoßen. Gegner sehen in der Kernenergie viel größere Gefahren: Folgeschäden wie Krebs und viele weitere Krankheiten. Tschernobyl zeigt die verheerenden Folgen einer radioaktiven Verseuchung. Was denkst du über Atomenergie? Wie sicher sind die Kraftwerke? Findest du die Proteste gegen Atomenergie und Castor-Transporte richtig?

Hintergrundinfos:
Atommüll-Transport nach Gorleben von vielen Protesten begleitet
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Pascal (15)
Gast

schrieb am 29.08.2008 um 14:34 Uhr:

@michi93:

wie 9/11 gezeigt hat, ist es nicht das unmöglichste der welt, ein flugzeug zu entführen. Du hast schon recht, ein flugzeug fliegt nicht über ein akw, aber zB in Frankfurt könnte ein flugzeug entführt werden, das in höchstens 7 Minuten das 60km entfernte AKW Biblis erreicht (Infos zur Sicherheit dieses Schrottreaktors habe ich schon mal aufgezählt).
Isar I und besonders II gehören zu den etwas sicheren AKWs in Deutschland, das stimmt schon, dazu zählen vor allem Grundremmingen, Grohnde und Emsland, aber auch die zweite Garde wie Neckarwestheim II oder Grafenrheinfeld.
Biblis jedoch (das älteste AKW in Deutschland) ist am meisten terroranfällig und für Terroristen logistisch perfekt geeignet. Und es ist doch auch so, dass sich die Terroristen nicht das sicherste, sondern das unsicherste Kraftwerk aussuchen, womit sie in Biblis richtig wären.

Übrigens: Kann man einfach mal so ein Praktikum in einem AKW machen? Würde mich nämlich auch sehr interessieren...
gelöschter Benutzer

schrieb am 28.08.2008 um 18:09 Uhr:

Man darf aber nie vergessen wie schwierig es ist ein Flugzeug in unserer Zeit zu entführen... Eigentlich unmöglich. Flugzeuge fliegen auch nie direkt über Kernkraftwerken. Das sind natürlich Sachen, die man berücksichtigen muss. Vor kurzem habe ich ein Praktikum im KKW Isar durchgeführt und war einfach begeistert! Die Sicherheit eines deutschen Kernkraftwerks wird vollkommen unterschätzt. Am besten man informiert sich doch direkt vor Ort in einem Infozentrum. Die sind sehr informativ und man bekommt alle Fragen bezüglich der Sicherheit einfach und verständlich beantwortet. Eine super Sache.

Pascal (15)
Gast

schrieb am 25.08.2008 um 17:32 Uhr:

   Ein weiterer Punkt, der hier noch nicht genannt wurde, ist die Terrorgefahr:

Welcher Politiker will denn dafür die Verantwortung tragen, dass nicht doch noch irgendwann ein von Terroristen entführtes Passagierflugzeug in einen Reaktor knallt und damit zu 100 % massiv Radioaktivität freisetzten würde??? Übrigens hat sich bisher noch keine Versicherung der Welt dazu bereit erklärt, ein AKW zu versichern.
Im AKW Biblis (60 km von Frankfurt entfernt) beträgt diese Reaktorschützhülle nur 60 cm, was maximal einem Sportflieger standhalten. Ein vollbesetztes Passagierflugzeug würde den Reaktor komplett zerstören und möglicherweise noch den anderen (Biblis B) in Mitleidenschaft ziehen. Und nicht vergessen: Frankfurt liegt nur 60km von Biblis entfernt! Viel Spaß bei der Evakuierung von 600000 Menschen.

Aber im Ernst: Natürlich kann man nicht von heute auf morgen auf AKWs verzichten. Wichtig wäre, dass man aber heute, wirklich noch heute damit anfangen würde, deutschlandweit überall wo es Sinn macht, Windräder und Solarparks zu errichten. Würde jedes nach Süden ausgerichtete Dach in Deutschland mit Solarplatten bedeckt werden, könnten 50 % des deutschen Strombedarfs gedeckt werden. Um die Grundlast der Energieversorgung zu sichern (dass rund um die Uhr Strom da ist), sollte die ERdwärme weiter ausgebaut werden.
Fazit: Erneuerbare Energien so schnell wie möglich ausbauen und in spätestens 5 Jahren alle AKWs vom Netz nehmen.

Aber so weit wird es nicht kommen, weil Politiker nicht progressiv genug sind und die Atomlobby zu groß ist :)
Neutrale_Einste
llung
(11)
Gast

schrieb am 18.08.2008 um 10:10 Uhr:

Ist das ein Witz oder eine ernstgemeinte Frage?

Man sollte alle Atomkraftwerke und alles was damit verbunden ist,SOFORT stilllegen!

Fabio (12)
Gast

schrieb am 15.08.2008 um 22:54 Uhr:

also ich muss sagen ich bin gegen atomkarft es kann gut sein das Brom_wasser das stpüt aber darauf gehen liter von wassser weg und wir haben schon wenig wasser auf der welt
oder warum machen es wir nicht wie die in kanada die haben ein kraftwerk gebaut was aus hausmüll strom macht so könnten wir zum beispiel mehr müll aus neapel holen oder die und draus strom zu machen auf der welt gibt es nähmlich soooooooooooooooooooooooo­ooooooooooooooooooooooooo­o viel müll das so eien alternative besser sein könnte als atomkraft undre braunkohle aber wisst ihr was der rauch von atokraftwerken stoßt kein CO² aus aber ehrlichgesagt werden wir nie richtig von atom- und braunkohlekraft wegkommen
miLchsChaf (15)
Gast

schrieb am 24.07.2008 um 17:08 Uhr:

ich befürworte lieber mehr die technische forschnung an teilchenbeschleunigern, da kernfusionsreaktoren auf solch einer technik basieren. bekanntlicher weise werden wasserstoff atome (++) auf eine hohe geschwindigkeit beschleunigt bis sie ihre abstoßung überwinden und dann mtieinander fusionieren,hohe enrgie wird dabei freigesetzt die man natürlich ernten kann. also mit uran usw. würde bei diesem schnicken gerät nichts auftauchen, also auch nichts mit gefählicher strahlung und sowas. jaa, das wär meine meinung zu kernkraftwerken.
nur ein grosser NACHTEIL ist momentan noch dran. bisher muss man in so einen kernfusionsreaktor mehr energie reinstecken als man selber raus bekommt. also sollte man eben doch nochmal 10 jährchen forschen reinstecken, dann wirds auch mit dem reaktor was
Nina und Clari (13)
Gast

schrieb am 16.07.2008 um 10:43 Uhr:

wenn des euch wirklich interessiert und ihr euch vorstellen wollt, wie des bei uns sein könnte, lest mal das buch "Die Wolke" von gudrun pausewang.

diese geschichte handelt von einem Super-GAU in deutschland wobei ein mädchen seine ganze familie verliert und an leukämie erkrankt.

wir denken, viele werden das buch oder vielleicht auch den film kennen.

einige sind der meinung, das könne bei uns nie passieren, aber woher wollen wir das wissen? wieso sollte es bei uns nicht auch so sein wie in tschernobyl, dass die politik das uns verheimlicht? genaugenommen wissen wir doch GAR NICHTS.

liebe grüße, nina und clari

croaker (14)
Gast

schrieb am 14.07.2008 um 05:00 Uhr:

es wurde zig mal durch gekaut und was wissen wie jetzt wir sind genau genommen kei bisschen schlauer wir wissen ohne geht nicht atom kraft lässt sich durch eneubare energien decken. Außerdem der GAU von tschernobyl ist durch ein experiment entstanden bei dem geprüft werden sollte wie sich der reaktor verhält wenn man die siechertssysteme ausschaltet.Das wurde nie erwänhnt. Außerdem ist in deutschland die technik in sachen sicherheit in AKWS um ein vielfaches höher als in russland.und warum geht ihr vom schlimmsten fälle aus? Hoffe auf antwort grüße croaker
gelöschter Benutzer

schrieb am 11.07.2008 um 07:47 Uhr:

Also ich persönlich nehme lieber das laute Surren eines Windrades hin, als neben einem AKW zu wohnen...

Was die Entlagerung betriftt, hat die NDR-Sendung extra3 die passende Lösung gefunden: Man lädt den ganzen Atommüll auf einen Zug, und der fährt dann immer im Kreis. So muss der Müll nicht entlagert werden. (Fand's ganz witzig; eigentlich ist es aber ein ernstes Thema, wodrüber sich Politiker auch ihre Gedanken machen sollten)

dismami2 (17)
Gast

schrieb am 07.07.2008 um 13:43 Uhr:

@Bella: hast du, ich hab es nur nicht richtig gedeute, sorry.

also ich sage nur: besser hier 2 neue AKWs als ein neues in russland (etc.).

das grösste problem ist sicher die endlagerung der brennstäbe. eine kernschmelze sollte es eigentlich nicht geben, wenn die sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

also ich habe ehrlich gesagt mehr angst bei einem autounfall zu sterben, als an der strahlenkrankheit. verstehe mich nicht falsch, diese krankheit(en) sind schrecklich, es ist aber nicht sehr wahrscheinlich, dass wir sie kriegen...

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