Thema: Bitte BEWERTEN!! hier kommen die Fortsetzungen meiner Story...

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aus sag`ich euch nicht

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mikkimaus (24) aus sag`ich euch nicht

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schrieb :

#1

Kevin:

 

..... ich spürte wie mich jemand mit gewaltiger Kraft nach hinten zog. Ich sah mich um, hinter mir stand Elia, angriffslustig sträubten sich seine und meine Nackenhaare, gefährlich ließ er seine spitzen Eckzähne blitzen, Elia knurrte: "Kevin, bleib ruhig! Behalte die Kontrolle über dich! Reiß dich zusammen! Ihr Blut macht dich wahnsinnig! Wofür habe ich ihr mein Blut gespendet, wenn du es ihr wieder alleine aus dem Körper saugst? Hör auf damit! Lass sie leben, sie hat nicht mehr lange und das weißt du!"

Ich blickte zu Mareike hinüber, ich konnte gar nicht fassen, was ich getan hatte, ihre ganze Unterlippe war zerrissen und voller Blut. Ihr Augen waren geschlossen, wie es aussah, hatte Elia sie in eine Art Trance versetzt, an ihren Augen sah man, dass sie träumte, unter den Lidern bewegten sie sich schnell hin und her. Sie begann zu zittern und sie schluchzte auf, sie schrie und versuchte sich aus den Träumen zu befreien, doch Elia hielt sie mit der bloßen Kraft seiner Gedanken gefangen. Er konnte Träume steuern, lesen und hervorrufen.

"Elia!! Quäl sie nicht so!! Mann ey! Spinnst du?! Du bringst sie noch um!!"

Sie wurde ruhiger und ich ging langsam auf sie zu, um sie aufzuwecken...

 

Mareike:

 

Kevin saß neben mir, als ich aufwachte, was war bloß passiert? Ich konnte mich erinnern, dass meine Lippen einen kurzen Moment schmerzhaft brannten, aber das verschwand gleich wieder und plötzlich war ich wie gefangen in einem schrecklichen Albtraum, ich sah wie Kevin vor mir stand, den Mund mit Blut verschmiert, seine Hände voller Blut, seine Augen gefährlich blitzend mit dem roten Kranz um seine eisblaue Iris. Er kam auf mich zu, sein Mund war leicht geöffnet und ich sah zwei spitze schneeweiße Zähne. Er kam zu mir her, beruhigte mich, dass alles in Ordnung sei,küsste mich am Hals entlang und stach mit seinen dolchartigen Zähnen durch meine Haut...

Dann war ich wieder bei mir,ich schmeckte Blut auf meinen Lippen, erst dachte ich, ich hätte mir die Lippe selbst zerbissen, da ich so erschreckt über diesen Traum war, doch dann fiel mir auf, dass auch Kevins Lippe voller Blut waren. Er lächelte, als sei nichts pasisiert, dooch ich wich ängstlich vor ihm zurück... Elia stand in einer dunkeln Ecke und starrte zu uns herüber, mitleidig sah er mich an und sein Blick schien zu sagen: "Es tut mir leid, aber ich musste es dir zeigen!" Dann warf er einen strengen, kontrollierenden Blick zu Kevin.

Ich fing an zu stottern: "Kevin... Elia... ihr... ihr seid keine Menschen... nicht wahr? Ihr... ihr seid Vampire... ihr trinkt Blut... ihr wol... ihr wollt mein Blut! Haltet euch von mir fern! Ich will keinen von euch mehr sehen! Verschwindet vonr hier oder ich rufe die Krankenschwester!" Wie auf knopfdruck standen plötzlich beide auf, Kevin nahm mich an der Hand und Elia hielt mir den Mund zu, er sagte: "Falsch! Wir sind keine Vampire! Wir sind normale Menschen! Du bist verwirrt, ansonsten nichts!

Dann wichen beide zurück. Kevin verlies den Raum und Elia meinte: "Ich will dir helfen!" 

Plötzlich öffnete sich die Tür und Kevin steckte seinen Kopf hinein und rief Elia zu: "Komm schon!! Wir müssen los!"

Elia sah mich nochmal kurz an, ging und schloss die Tür.

 

Ich war verwirrt und hatte keinen Ahnung was ich jetzt tun sollte. Ich hatte immer geglaubt, dass Kevin der Gute war, doch es schien anders zu sein... wie das Sprichwort: "Nicht alles was glänzt ist Gold!"

Es schien als sei Kevin der Übeltäter... doch war es wirklich so, oder täuschte ich mich?

 

 

So, dann gehts weiter... =)

 

Mareike:

 

Ich war total verwirrt, konnte kaum mehr klar denken. Kevin, wie konnte er mir das nur antun? Er hatte mir seine Liebe vorgespielt, dass ich ihm vertraue und er mein Blut bekommt. Was hatte ich nur falsch gemacht? Und was war nur in Elia gefahren? Warum machte er sich plötzlich Sorgen um mich? Wo ich ihm doch so lange egal gewesen war? Ich kannte mich nicht mehr aus.

Als eine Krankenschwester hereinkam, kreischte sie erschreckt auf. Sie rief nach einem Arzt der mich untersuchen sollte.

Dr. Steiner kam herein und seine Augen weiteten sich erschrocken: "Oh Gott! Was haben sie getan?" Ich sah ihn an und meinte: "Wie meinen sie das? Was soll ich getan haben?" Er nahm einen Spiegel und gab ihn mir in die Hand. Ich sah mich an und mir stockte der Atem... meine Lippen waren zerrissen und blutverkrustet, ich war kreidebleich, hatte tiefe violett unterlaufene Augenringe und meine Augen leuchteten in einem komischen Rot. Ich legte den Spiegel auf die Seite. Dr. Steiner nahm meinen Arm wo ich wusste, dass ich mir... "Oh nein! Warum haben Sie sich die Narbe aufgerissen?", er sah mich an. Ich sah auf meinen Arm, die Narbe war tatsächlich offen und jetzt, wo ich es sah, begann sie an zu brennen.

Was passierte mit mir? Ich bekam Angst und fing an zu weinen. Dr. Steiner gab mir ein Beruhigungsmittel und ich schlief ein..

 

Kevin:

 

Ich hatte einen Fehler gemacht. Zum Glück hatte Elia mich zurückgezogen, ansonsten hätte ich den ganzen Plan versaut und das wollte ich nicht. Ich hatte total die Beherrschung verloren. Nun hatte ich ein wirklich mega riesiges Problem. Mareike hatte Angst vor mir und sie wusste, dass wir Vampire waren. Ich hatte wohl kaum mehr irgendeine Chance sie für mich zu gewinnen und Elia, dieser Typ war ein [Ausdruck vom Moderator entfernt] warum sagte er nur dass er ihr helfen wolle? ER konnte ihr nicht helfen,  wie auch? Er wollte doch genauso ihr Blut wie ich es wollte.

 

Elia kam zu mir her und sagte: "Kevin, das war ja mal wieder eine super Aktion von dir. Was machen wir nun? Dir vertraut sie nicht mehr und ich glaube kaum, dass sie mir vertrauen wird. Du hast einfach nur Schei** gebaut!" "Jaja, ich weiß, ich hab was blödes getan. Aber ich kanns nicht mehr rückgängig machen. Wir machen jetzt das Beste aus der Sache und wir finden einen Lösungsweg. Aber nun muss ich auf die Jagd, ich habe tierischen Durst."

Ich startete und lief duch die Stadt. hinein in den dunkeln Wald und immer weiter. Ich fand wonach ich suchte, eine Frau. Jung und hübsch. Ich schlich mich an. Verführte sie mit meiner samtenen Stimme und sie folgte mir, immer tiefer in den Wald. Ich hielt es kaum noch aus, ihr Duft benebelte meine Sinne und ich musste sie schnappen... JETZT!

 

Fortsetzung folgt!

 

Und?

Ja ich weiß es ist nicht gut... mir gehen einfach die Ideen aus...

Sorry wenn ich euch enttäuscht habe...

 

mikkimaus

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aus ha, sag ich dir nicht

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Flix7 (25) aus ha, sag ich dir nicht

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schrieb :

#48

Suuuper :-) weiter schreibn!

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mikkimaus (24) aus sag`ich euch nicht

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schrieb :

#47

Leutee... bewertet sie bitte...

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_m**** (abgemeldet) (25)

schrieb :

#46

ech cool schreib weiter!

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Kn**** (abgemeldet) (22)

schrieb :

#45

I Love It! ist echt mal wieder toll geworden... ich bitte dich schreib bald weiter!

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mikkimaus (24) aus sag`ich euch nicht

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schrieb :

#44

Irgendwie tat mir Mareike schon leid, sie sollte ihre ganze Familie und ihre ganzen Freunde einfach zurücklassen, ohne dafür den geringsten Dank zu bekommen. Und es war nicht versichert, dass sie überlebt, auch wenn sie flüchten würde. Ich sah wie ihr Tränen in die Augen stiegen. Sie wollte die Ehre wiederhaben, die sie vor vielen Jahrzehnten besaßen, sie wollte die Macht zurück um allen zu beweisen, dass ihre Familie doch nicht so furchterregend war. Ich hoffte jedenfalls, dass sie deswegen die Macht zurück wollte und nicht um weiterhin zu morden.
Plötzlich ging sie zum Schrank und öffnete ihn, darin lagen sorgfältig zusammengefaltet eine Jeanshose, ein T-Shirt und ein dicker Kapuzenpulli. Sie nahm alles heraus und sah mich überrascht an, dann lächelte sie: „Ich wusste gar nicht, dass meine Mama mir Klamotten gebracht hat.“
Ich lächelte schüchtern zurück, ich wusste nicht wie weit ich gehen durfte, vielleicht ist ein Lächeln schon zu viel und sie fühlt sich bedroht, aber sie blieb ruhig. Sie ging langsam auf mich zu und blieb vor mir stehen, dann legte sie einen Arm um meinen Nacken und drückte mich sanft zu ihr, ich ließ mich von ihr leiten. Sie kam mit ihrem Gesicht immer näher und insgeheim hoffte ich, dass sie mich küssen würde, aber das tat sie nicht, als ihre Stirn meine berührte, sah sie mir tief in die Augen und zuckte zurück, langsam entfernte sie sich von mir. Als sie wieder beim Schrank stand drehte sie sich um und sah mich vorwurfsvoll an, als ich sie fragend anstarrte, deutete sie mit ihrem Kopf auf die Klamotten und ich verstand, sie wollte sich umziehen. Also drehte ich mich weck und wartete auf ein Zeichen, dass sie fertig war.
Um mich abzulenken sah ich aus dem Fenster, draußen zogen Wolken über den Himmel, es sah so aus, als würde es bald regnen. Die Sonne war schon tief und bald würde sie hinter den Bergen verschwinden. Aus den Augenwinkeln bemerkte ich, dass Mareike herangetreten war und ich drehte mich langsam zu ihr. Sie betrachtete die Wolken und ich fühlte, dass es ihr nicht gut ging. Man sah ihr an, dass ihr alles zu viel wurde und sie nicht mehr konnte, aber das verstand ich. Sie wurde von Albträumen geplagt, deshalb von ihrem ehemaligen Freund getrennt, dann kam ich und raubte ihr den Verstand, sie wollte sich umbringen doch ich rettete sie, aber nur um meine Gefährten zurückzuholen, sie bedeutete mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich viel. Zu allem Überfluss verwandelte sie sich jetzt auch noch in einen Vampir und sollte fliehen, weil sie ansonsten getötet wird. Ich verstand warum sie sich dagegen sträubte mit mir zu kommen, ich glaube kaum, dass ich mitgegangen wäre, einfach so ohne eine richtige Erklärung.
„Wollen wir los oder Wurzeln schlagen?“, ich erschrak ein wenig, als ich die kratzige Stimme von Mareike hörte. Ich sagte: „Ja, gehen wir. Heute Nacht werden wir zu mir gehen, da ist es momentan am sichersten für dich. Ich hoffe nur, dass Elia kein allzu großes Theater macht, wenn ich dich mitbringe.“ Ich sah sie freundlich an, aber sie weichte meinem Blick aus, ich wusste was sie dachte, sie hatte Angst, dass Elia sie verraten würde, wenn sie erst mal da war. Ich legte meinen Arm um sie und flüsterte ihr zu: „Hab keine Angst, er wird dich nicht verraten, er wird versuchen dir ein schlechtes Gewissen ein zureden, aber hör einfach nicht auf ihn, dann wird alles gut.“

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mikkimaus (24) aus sag`ich euch nicht

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schrieb :

#43

Als ich bei ihr ankam, war die Tür noch immer verschlossen. Ich wusste wo der Schlüssel war, denn ich hatte ihn ja letztes Mal gehabt. Ich schloss die Tür auf und sah Mareike wie sie unter dem Bett kauerte und sich die Lippen leckte. Ich roch sofort was, der leichte Geruch nach Blut war noch immer in der Luft. Sie sah mich erschrocken an und sprang unter dem Bett hervor, sofort nahm sie eine kampflustige Haltung ein und fauchte mir ängstlich, zornig und überrascht zu. Ich verneigte mich vor ihr, zum Zeichen dass ich keinen Kampf wollte, mit gebeugten Rücken stand ich da und wartete auf eine Regung von ihr, dass sie sich beruhigt hätte, doch sie zeigte sich unbeeindruckt. Sie fletschte ihre scharfen Zähne noch mehr und so bekam ich langsam echt Angst vor ihr, sie sah echt furchterregend aus, nicht mal Elia hatte so ausgesehen als er sich verwandelte, und er ist ein Killer, ich hatte keine Ahnung warum er eigentlich mitdurfte, ich kannte bisher keinen Vampir der so grausam und gewalttätig war. Er war schon ruhiger geworden, aber erstens hat er einen Killer-Charakter, also er war schon vor er ein Vampir wurde grausam, und zu allem Überfluss wurde er auch noch von einem Killer gebissen.
Ein lautes, eindringliches und schrecklich klingendes Fauchen holte mich aus meinen Gedanken, ich hatte ganz vergessen, dass Mareike vor mir stand und sie gerade dabei war, sich in einen Vampir zu verwandeln, ich sprang zurück als ich kurz aufsah, ihre Augen loderten auf und sie setzte zum Sprung an, ich wusste, dass ich kaum eine Chance gegen sie haben würde, sie hatte ihre ganze Kraft noch und als sich verwandelnde Vampirfrau war sie extrem stark, ich wollte keinen Kampf beginnen, ich wollte mit ihr sprechen doch sie ließ es nicht zu, wieder fauchte sie aus den tiefen ihres Körpers und ich dachte mir nur noch: „Raus hier!“ Doch ganz plötzlich beruhigte sie sich und entspannte sich. Sie wich zurück und verneigte sich, ich wusste nicht warum sie das machte, vielleicht zum Zeichen dass ich mich ihr nähern durfte. Langsam ging ich einen Schritt nach vorne, sie sah mir in die Augen. Vor schrecken verharrte ich an der Stelle. Die Augen kamen mir so bekannt vor, und ganz plötzlich fiel mir ein warum: Kassian der Grausame. Kassian war der Vampir der Elia gebissen hatte, er war der blutrünstigste Killer der je gelebt hatte. Er wurde kurz nachdem sich Elia verwandelt hatte des Todes verurteilt, er war ein zu brutaler Mörder. Aber es konnte nicht sein, dass sie von ihm gebissen worden war, er war tot und Vampire stehen nicht von den Toten auf. Irgendetwas ging hier also gehörig falsch. Ich ahnte, dass es irgendetwas mit ihrer Vergangenheit auf sich hatte, doch was war mir nicht klar. Woher sollte ich das auch wissen? Ich hatte mich nie mit ihren Vorfahren beschäftigt, es war mir immer egal gewesen, wer das Mädchen war, das uns zurückholen würde. Aber jetzt, wo ich mir in sie verliebt hatte, war mir das überhaupt nicht mehr egal. Ich versuchte mit ihr zu sprechen: „Mareike, ich verstehe, dass du Angst hast, aber das brauchst du nicht. Ich werde dich in Sicherheit bringen, ich werde dir alles zeigen und ich lehren wie du ein guter Vampir bist. Aber als erstes musst du mir bitte beantworten, ob ein Opa oder was auch immer von dir, Kassian hieß und plötzlich verschwunden ist?“ Entgeistert sah sie mich an und sagte: „Ja, mein Uropa hieß Kassian. Meine Oma hat mir von ihm erzählt. Sie sagte, dass er Richter war und er keine Gnade kannte, wer ein Verbrechen beging und verraten wurde, wurde nicht selten mit dem Tod bestraft. Sie meinte auch, dass aber niemand so genau wusste, wie er sie zum Tode verurteilt hatte. Sie sagte nur, dass die Leichen einige Tage später auf dem Friedhof gefunden wurde, eine große klaffende Wunde am Hals und blutleer. Ich weiß nicht warum du das wissen willst?“
Ich hatte es geahnt, sie war mit ihm verwandt. Das war kein gutes Omen, jeder Vampir der mit ihm verwandt war, bzw. von ihm gebissen worden war, wurde getötet. Alle bis auf Elia, er entging der Strafe, weil er sich ruhig verhielt, trotz des feurigen Temperaments. Stotternd sagte ich: „Naja, das ist nicht wichtig. Vielmehr geht es jetzt darum, dich von hier wegzubringen vor andere dich entdecken.“ Doch sie weigerte sich strikt dagegen, mit mir zu kommen, vorher sollte ich ihr sagen warum ich sie von hier weckbringen wollte, also begann ich zu erzählen: „Erstens mal, du lagst richtig mit deiner Vermutung, dass ich und Elia keine Menschen sind, wir sind Vampire und tatsächlich wollten wir dein Blut um unsere Gefährten zu stärken, damit sie ohne Kraftverlust in diese Welt wechseln können, aber jetzt ist es doch zu spät. Aber genug davon, vor vielen Jahrzehnten, als unsere Welten noch nicht getrennt waren, gab es einen grausamen und schrecklichen Richter, Kassian der Grausame. Dein Uropa war ein Vampir und er war Richter, er urteilte hart und Gnade fehlte aus seinem Wortschatz. Fast jedes Verbrechen bestrafte er mit dem Tod und was kein Mensch weiß, jeder dieser verurteilten Menschen fand den Tod durch seinen Biss, er saugte ihnen das Blut aus, bis auf den letzten Tropfen. Die Vampire wurden erschlagen und verbrannt und die Asche wurde ins Wasser geworfen. Als sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen Kassian erhob, wurde er gestürzt und getötet und alle diejenigen, die mit ihm verwandt waren, in dem Sinne als Vampir verwandt. Elia wurde auch von ihm gebissen, also dürfte er auch nicht mehr leben, aber er hat sich so ruhig und wohlerzogen aufgeführt, dass er am Leben bleiben durfte. Aber in dir fließt das Blut von Kassian und zwar ziemlich viel davon. Verstehst du? Dich wird man nie am Leben lassen, weil du nun zum größten Teil aus seinem Blut bestehst und keiner wird versuchen dich zu bändigen, es sei denn er wäre des Lebens leid. Du musst verstehen, dass du fliehen musst. Ich helfe dir. Aber jetzt zieh dir was Ordentliches über und komm mit.“
Mareike sah mich mit großen Augen an, aber sie machte keine Anstalten, mitzukommen: „Nein, ich werde nicht mitkommen! Wenn ich eine Nachfahrin Kassians bin, dann werde ich das nicht verheimlichen! Ich habe ein Recht auf Respekt und diesen Respekt werde ich mir holen!“ Verblüfft sah ich sie an, das konnte doch nicht wahr sein, dass sie so eine Scheiße glaubte. Sicher hat sie ein Recht auf Respekt, aber den wird ihr niemand geben. Sie ist einfach nicht soweit. Vielleicht wäre es tatsächlich besser sie einfach hier zu lassen und darauf warten, dass sie irgendjemand anderes finden wird, der ihr Ruhm und Ehre versprechen wird. Was dann geschieht weiß ich schon, sie wird erschlagen und verbrannt werden. Ich versuchte ihr nochmal klar zu machen was das bedeutete wenn sie nicht mit mir käme, aber sie hörte nicht. Erst als ich erwähnte, dass sie ansonsten gefoltert gequält und getötet werden würde, hörte sie auf. Ihre Antwort verblüffte mich: „Deine Gefährten wagen es wirklich eine Nachfahrin Kassians zu töten? Ich werde ihnen das Fürchten lehren und wenn sie sich mir nicht unterwerfen, werden sie alle gefoltert, gequält und hingerichtet! Kevin, versteh du mich doch, ich kann nichts dafür, dass ich Macht haben will, ich bin Kassians Urenkelin und ich habe das Bedürfnis, meiner Familie wieder die Ehre zu geben, die sie verdient haben. Und wenn ich jetzt mit dir gehe, was soll ich mit meinen Freunden, meinen Eltern sagen wohin ich gehe? Ich kann ihnen doch nicht mal in die Augen schauen, ohne dass sie vor Angst kreischend davon laufen!“

 

_m**** (abgemeldet) - Avatar
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_m**** (abgemeldet) (25)

schrieb :

#42

Zitat von: KnusperKeks

Weiterschreiben weiterschreiben weiterschreiben!!!

 

yea sie hat recht!! echt toole geschichte..

Kn**** (abgemeldet) - Avatar
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Kn**** (abgemeldet) (22)

schrieb :

#41

Weiterschreiben weiterschreiben weiterschreiben!!!

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mikkimaus (24) aus sag`ich euch nicht

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schrieb :

#40

Kevin:

Ich suchte lange, ein Rotkehlchen war nirgends zu sehen, ich glaubte langsam echt, dass Elia mich einfach nur verarscht hatte und ich gar kein Rotkehlchen finden würde. Aber wenn das der Fall war, dann würde er dafür büßen, das schwor ich mir. Ich suchte und suchte, ich kletterte Bäume hoch und hielt Ausschau, aber ich sah einfach keines. Ich legte mich sogar neben dem Nest eines Rotkehlchens auf die Lauer, aber keines erschien. Als mich der Mut schon beinahe verlassen hatte und meine ganze Geduld aufgebraucht war, bemerkte ich eines, es flog vor mir auf und ab, durch die Blätter war ich geschützt und es entdeckte mich nicht, zum Glück, so konnte ich einfach zuschnappen und ich tat es. Es flatterte wild mit den kleinen zerbrechlichen Flügeln und es zerriss mir fast das Herz als ich das leise Zwitschern hörte, es schien als wüsste es genau, dass sein letztes Stündchen geschlagen hatte. Ich konnte mich kaum zusammenreißen, ich wollte es frei lassen. Ich spürte an meinem Daumen wie schnell das kleine Herzchen schlug und es sah aus, als würden ihm Tränen aus den Augen kullern. Es war eine Szene wie ich sie schon tausendfach erlebt hatte, wenn ich jagen ging, und Tiere jagte. Sie sahen einem so traurig in die Augen als würden sie sagen wollen: „Warum machst du das bloß? Ich kann doch nichts dafür, dass du so durstig bist.“ Und es zerriss mir fast jedes Mal wieder das Herz.
Das kleine Vögelchen hatte den Kampf aufgegeben. Es schloss die Augen und lag ganz still in meiner Hand, ich spürte immer noch das kleine Herz an meinen Daumen schlagen, also konnte es nicht tot sein, aber ich bemerkte, dass es lieber tot wäre, als hier zu sein, in meiner Hand gefangen und dem Tod näher als je zuvor. Ich wollte es los lassen, aber ich wollte auch Mareike retten. Ich konnte nicht mehr, ich wollte es nicht mehr festhalten. Ich hob es vor mein Gesicht und flüsterte ihm zu: „Sei frei.“ Und mit diesen Worten öffnete ich meine Hand, das kleine Vögelchen riss die Augen auf und schlug mit den Flügeln, dann flog es davon und ließ mich allein zurück. Das glückliche Zwitschern erfreute mich und ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Ich wollte Mareike retten, und zwar vor dem Tod der ihr nahte, wenn sie wieder normal wurde. Es war eine dumme Idee, aber ich musste meine Gefährten im Stich lassen. Ich hatte mich in Mareike verliebt und ich wollte sie für keinen Preis in der Welt verlieren, wenn ich nicht anders konnte, würde ich mit dem Tod bezahlen, meinem Tod.

Ich ging zurück und Elia erwartete mich bereits, fragend hob er eine Augenbraue: „Wo hast du das Rotkehlchen?“
Ich starrte ihn einfach an und sagte nichts, ich hob die Schultern und ließ sie wieder fallen: „Keines gefunden.“
„Du elender Lügner!“, fuhr Elia mich an, „ich habe genau gesehen wie du eines in der Hand gehalten hast! Du Weichei hast es einfach entwischen lassen. Für wie blöd hälst du mich eigentlich? Lass es einfach sein, verpiss dich in deine rosarote Welt! Du verliebter, triebgesteuerter Trottel!“
Ich tat was er mir sagte und verschwand, aber nicht in meine rosarote Welt, sondern ins Krankenhaus zu Mareike.

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mikkimaus (24) aus sag`ich euch nicht

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schrieb :

#39

Mareike:

Ich fühlte mich als hätte mich jemand erschlagen, ich fühlte mich anders aber irgendwie doch vertraut. Doch wenn ich mich im Spiegel betrachtete, dann war es doch nicht ich, ich meine, ich habe meine Gesichtskonturen noch, aber diese Augen, die konnten nicht von mir sein, ich hatte nicht solch eine stechende abnormale Augenfarbe. Ich kauerte immer noch in einer Ecke und sah mich um, ich hatte das Zimmer noch nie wirklich wahr genommen, vor mir erstreckte sich ein mittelgroßer Raum und wenn ich gerade aus weiter blickte, sah ich direkt  zur Tür, vor der Tür verengte sich der Raum und es erweckte den Anschein, dass ein kleiner Gang durch das Zimmer führte. Rechts von mir stand ein Tisch, ein billiger Plastiktisch, so einen den man normal in einem Gartenhäuschen reinstellt, damit man Dinge darauf abstellen kann, aber bestimmt nicht als Tisch in dem Sinne wie er hier gedacht war, als Zierde, Esstisch oder was auch immer. In Reih und Glied waren neben dem Tisch drei Stühle aufgestellt, wenigstens die schienen aus einer besseren Qualität zu sein als der Tisch, sie waren aus Holz und hatten einen Polster auf der Sitzfläche und auf der Lehne angebracht, sie  sahen gemütlich aus, doch wenn ich ehrlich bin, ich bin noch auf keinem davon gesessen. Vor den Stühlen stand das Bett, ein typisches Krankenhausbett eben, weiße Bettbezüge und ein Gestell aus Metall, das grau lackiert war. Gleich neben dem Bett stand ein Nachtkästchen, darauf lag noch die zerbrochene Spritze und auf dem Boden konnte man immer noch kleine Blutspritzer entdecken, jetzt wo ich die so wahrnahm, kribbelte mein ganzer Körper und ohne es zu wollen leckte ich mir über die Lippen, meine Zunge fühlte sich rau an, aber das interessierte mich nicht, ich hatte die kleinen Bluttropfen im Visier und ich spürte wie das Verlangen in mir aufstieg, die Bluttropfen aufzulecken, doch etwas hielt mich davon ab, ich wollte nicht schon wieder ein Monster sein und Blut essen oder trinken, ich wusste nicht was treffender war, es war zwar flüssig aber es sättigte mich wie feste Nahrung, als Kind hatte ich die Definition für essen und trinken festgelegt : „Alles was den Durst löschte war was zu trinken und alles was den Hunger stillte, war was zu essen.“ So hatte ich als Kind jedem erklärt, warum ich eine Wassermelone trank und nicht aß. Später sagte ich dann zwar auch essen, aber zu  Hause blieb mir diese Angewohnheit bei.
Ich wand den Blick von den Bluttropfen ab und sah mich weiter um, viel gab es nicht mehr zu sehen, an der Wand die durch das Zimmer lief um einen keinen Gang zu erzeugen, stand ein großer Schrank, aber soweit ich wusste, war da nichts drinnen, was irgendwie mir gehörte. Mein Blick schweifte noch einmal durchs Zimmer, das Badezimmer, das hatte ich ganz vergessen, es war klein und die Tür die hineinführte war aus meiner Sicht aus gesehen, auf der linken Seite des kurzen Ganges, wie ich wusste befanden sich dort nur eine Dusche, eine Toilette, ein Spiegel und ein Waschbecken. Als ich meinen Blick weiter durch das Zimmer schweifen ließ, blieb er wieder an den Bluttropfen haften und ich konnte mich nicht mehr beherrschen, ich musste einfach hin und wenigstens daran schnuppern. Ich ging langsam hin und ließ mich auf dem Boden nieder, ich beugte mich nachvorne und schnupperte am Blut, doch das war ein großer Fehler, ich leckte wie besessen das Blut auf und als ich bemerkte, dass sich unter meinem Bett eine kleine Blutlache gebildet hatte, wurde ich wahnsinnig, es war das Blut des Doktors, das erkannte ich am Geruch. Ich schob mich unter das Bett und saugte es voller Genuss auf, ich wollte keinen einzigen Bluttropfen verlieren, ich wollte alles haben, ich fühlte mich wie ein Kaiser, nur ich brauchte keine Krone aus Gold, mir genügte Blut.
Was dachte ich da eigentlich für eine kranke Scheiße? Warum zum Teufel mochte ich Blut? Ich konnte Blut früher nie leiden, es roch immer so komisch, und wenn ich Blut nur sah, wurde mir übel. Ich ahnte nicht was in mir vorging, es sah so aus, als wäre ich wirklich zu einem blutsaugendem Monster mutiert… Moment Mal, dachte ich gerade blutsaugendes Monster? Ein Vampir trank Blut, konnte das möglich sein, dass ich mich in einen Vampir verwandelte? Aber warum? Ich konnte mich nicht daran erinnern, dass ich von einem Vampir gebissen wurde. Stopp, Kevin, er hatte mich doch irgendwie gebissen, jedenfalls war meine und seine Lippe voller Blut gewesen, aber meine Lippe hatte geblutet, während an seiner Lippe nur Blut haftete, ich hatte keine Ahnung warum ich plötzlich alles verstand. Als ich ein kleines Mädchen war, übernachtete ich manchmal bei meiner Oma, wenn meine Eltern arbeiten mussten und ich alleine zu Hause gewesen wäre. Eines Abends, es war das letzte Mal das ich bei ihr übernachtete, da war ich ca. 11 Jahre alt, wurde sie mir plötzlich unheimlich. Sie erzählte mir von einer Prophezeiung die in Erfüllung gehen wird, irgendetwas von blutsaugenden und machtsüchtigen Vampiren die im Mittelalter verbannt worden waren und etwas von Blut. Ich konnte mich an den letzten Satz noch so gut erinnern, als hätte sie ihn mir gerade erst zugeflüstert: „Das seltene Blut eines Vampirmenschenmädchens wird sie zurückholen und sie werden kommen, sie werden die Welt erobern und alle Menschen unterwerfen. Gib dich in Acht und bring dich in Sicherheit, bevor es zu spät ist. Du wirst die sein, die sterben wird, damit sie zurückkommen können um sich das zu holen, was ihnen gebührte.“ Als sie das sagte, stand ich auf und lief aus dem Zimmer, ich schmiss mich auf das Bett und kam nicht eher wieder heraus, als meine Eltern mich abholten.
Jetzt war alles klar, ich war das Mädchen, ich hatte Vampirblut in  mir, das erklärte warum Elia mir sein Blut spenden konnte, aber irgendetwas musste anders sein, denn ansonsten hätten sie genauso Elia verspeisen können anstatt mich. Also musste ich doch noch Menschenblut in mir haben. Aber woher wusste meine Oma davon? Ich hätte sie gerne gefragt, doch wie? Sie starb vor einigen Monaten, und genau in der Nacht wo sie starb, begann das mit den Albträumen. Ich war nicht abergläubisch und ich glaubte erst recht nicht an so einen Blödsinn wie Geister, aber so langsam bekam ich echt das Gefühl, dass sie mir mit den Albträumen etwas sagen will, ich kam nur nicht drauf was genau, aber ich würde mich bemühen um das so schnell wie möglich herauszufinden.

 

 

 

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