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Leise Töne, spannende Spiele und ganz großes Kino

Unterhaltung im Jahr 2004

Teil 3 von 8

21.12.2004

Wir blicken heute auf die ganze Welt des Entertainments, die im Jahr 2004 geboten wurde. Was war an Musik angesagt? Was lief im Kino? Und welche Spiele waren echt cool?

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Wir schauen für euch noch mal zurück und sind gespannt auf eure Reaktionen.
Vielleicht hast du ja andere Tipps auf Lager. Dann schreib' uns.

Filme des Jahres


Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Warner Bros. (Quelle: Warner Bros.)

Harry Potter

Den Anfang des Filmes „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ kennen wir noch alle ..

„Als Harry am nächsten Morgen zum Frühstück hinunterging, saßen die drei Dursleys schon am Küchentisch. Sie starrten auf die Mattscheibe eines brandneuen Fernsehers, eines Willkommen-in-den-Ferien-Geschenks für Dudley, der sich fortwährend lauthals über den langen Weg zwischen dem Kühlschrank und dem Fernseher im Wohnzimmer beschwert hatte. Dudley hatte den größten Teil des Sommers in der Küche verbracht, die kleinen Schweinchenaugen geradezu auf die Mattscheibe geklebt und mit wabbelndem fünflagigem Kinn ununterbrochen kauend.“


Shrek2, Dreamworks (Quelle: Dreamworks)

Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück

Seit einigen Jahren versucht das „Dreamworks'-Studio von Steven Spielberg nun schon, dem Platzhirsch Disney im Bereich Zeichentrick und Computeranimation den Rang abzulaufen. Und da „Shrek' nicht nur originell sondern auch noch durchgehend witzig ist, war er zu Recht ein riesiger Kassenerfolg.

„Zurück von der Hochzeitsreise wartet allerhand Ungemach auf Prinzessin Fiona und ihren Göttergatten Shrek. Fionas Eltern, ihrerseits King und Queen des Königreiches Far, Far Away, sind vom neuen Schwiegersohn alles andere als erbaut. Erstens, weil er ein großer, grüner Oger ist, und zweitens, weil man die Tochter bereits einige Monde zuvor Prince Charming versprochen hat, der nun auf sein Recht pocht. Ein gestiefelter Kater soll das Problem lösen. Doch der Auftragskiller entpuppt sich nicht eben als große Leuchte.“


Die Unglaublichen, Pixar (Quelle: Pixar)

Die Unglaublichen

„Wir sind eine ganz normale Familie ... wenn nicht, tja, wenn da nicht unsere geheimen Superkräfte wären. Eigentlich dürfen wir die gar nicht anwenden, aber natürlich konnte sich mein Dad mal wieder nicht zurückhalten. Und so schlitterten wir geradewegs in ein absolutes Super-Abenteuer! Eine geheime Regierungsagentin beauftragte meinen Dad, einen gefährlichen Kampfroboter unschädlich zu machen ... Doch irgendetwas war an dieser Agentin nicht ganz geheuer. Arbeitete sie wirklich für die Regierung? Dad nahm den Auftrag ohne zu zögern an ... und schon waren wir mittendrin in einer Super-Verschwörung! “

Dass der Film ein Megaerfolg ist, hängt zum großen Teil an den Machern von Pixar. Die bisherigen Filme Pixars waren durch die Bank ein Inbegriff für durchschlagenden Erfolg - egal ob „Toy Story“ „Das große Krabbeln“ „Toy Story2“ „Die Monster AG“ oder zuletzt „Findet Nemo“.

Spiele des Jahres

Spieleabende mit der Familie oder Freunden werden immer beliebter. Damit die Spielerunde nicht langweilig wird, willst auch du sicher ab und zu ein neues Spiel spielen. Es gibt aber jedes Jahr so viele neue Spiele - da blickt doch keiner mehr durch. Orientierungshilfe verspricht das „Spiel des Jahres'.

(Quelle: Days Of Wonder)

Auch dieses Jahr standen wieder einige Spiele zur Auswahl, darunter: „Raya“, „Sankt Petersburg“, „Dicke Luft in der Gruft“, „Einfach Genial“. Gewonnen hat aber „Zug um Zug':
Das ist ein Strategiespiel für zwei bis fünf Spieler ab 8 Jahren. Das Spielbrett zeigt den Nordamerikanischen Kontinent. Auf diesem sind 36 Städte eingezeichnet, welche alle mit Eisenbahnlinien verbunden sind. Das Ziel des Spiels besteht darin, möglichst viele Städte zu bereisen. Das ist nicht immer einfach, denn die Mitspieler verbauen so manchen Weg. Eine Partie dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Das Spiel macht Spaß und ist sehr empfehlenswert.

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(Quelle: Schmidt Spiele GmbH)

Außerdem wurde noch ein „Kinderspiel des Jahres 2004“ gewählt: „Geistertreppe“.

Das ist ein Verwechslungsspiel für zwei bis vier Spieler ab 4 Jahren, das aber auch noch älteren viel Spaß macht. Das Ziel des Spiels besteht darin, als erster bei dem „alten Gespenst“ anzukommen. Scheint einfach, stellt sich allerdings während des Spiels aufgrund von einigen Hindernissen als ganz schön verwirrend heraus. Denn nach und nach verschwinden alle farbigen Figuren auf dem Spielbrett unter Geisterkostümen. Wo war da noch mal die eigene Spielfigur? Die Spieldauer des Spiels beträgt zwischen 10 und 15 Minuten.
Die Geistertreppe sorgt für Spannung und fesselt die ganze Familie – empfehlenswert!!

Weitere gute Kinderspiele waren: „Macius: Achtung, fertig, los!“, „Mare Polare“, „Schatz der Drachen“ und „Schnelle Welle“.


Das Musikjahr 2004

(Quelle: Polydor)

„Ma-ia-hii - Ma-ia-huu - Ma-ia-hoo - Ma-ia-haa”

Der größte Hit des Jahres 'Dragostea din tei' kam von O-Zone. Über zwei Monate hielt sich der Sommerhit auf Platz 1 der Hitparaden. Der Song war lange Zeit sogar zweimal in den Top 10, denn auch Haidutschi trällerten fröhlich „Ma-ia-hii...“. Noch schlimmer war der völlig stumpfsinnige „Holzmichel“ von den Randfichten, der mit schlechter Volksmusik in die Hitparaden einzog. Wen kümmert der sinnlose Text, wenn man doch so schön mitsingen kann?

Viele! Denn nicht alles, was Erfolg hatte, war so schlecht. Es gab auch Künstler wie Rosenstolz und Annet Louisan, die mit guten Texten und ruhiger Musik ihre Fans begeisterten.

(Quelle: Rare (Warner Music))

Im Gedächtnis bleiben wird sicher auch das gefühlvolle „Can't Wait Until Tonight“ von Max, dem Sänger mit den geschlossenen Augen. Max Mutzke gewann bei Stefan Raab den Nachwuchswettbewerb 'Stefan sucht den Super Grand Prix Star' (SsdSGPS) und anschließend die deutsche Vorausscheidung zum europäischen Schlagerwettbewerb. In Istanbul belegte er zwar nur den achten Platz, stürmte dafür aber die Hitparaden in Deutschland und Österreich. Die Sieger der vielen anderen Casting-Shows wie etwa „Overground“ oder „Alexander“ hatten dagegen nur noch wenig Erfolg. Musik von der Stange à la Dieter Bohlen, die immer gleich klingt, ist – hoffentlich – nicht mehr angesagt.

Ein Trend war, dass deutschsprachige Songs angesagt bleiben. Im Februar riefen Oomph! „Augen auf, ich komme!“, im Sommer kam „Die perfekte Welle“ von Juli und im Herbst meldeten sich die Fantastischen Vier mit „Troy“ zurück. All diese Songs brauchten keine Radioquote, um gespielt zu werden - sie sind einfach gut. Auch Ben, Wir sind Helden und die Söhne Mannheims waren mit deutschen Titeln erfolgreich und räumten bei den Musikpreisen mächtig ab.

Natürlich gab es Hits in jeder Musikrichtung - von Soul über Hip-Hop bis zu Punkrock und New Metal. Musik ist und bleibt Geschmackssache.

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letzte Aktualisierung: 13.11.2009

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