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Neues aus Computerwelt, Technik und Raumfahrt

Teil 6 von 8

von Kai Hirschmann - 14.12.2004

Über die Fortschritte in der Raumfahrt konnten wir uns freuen. Andere Fortschritte machen uns aber auch Angst. So finden wir seit Januar 2004 genmanipulierte Pflanzen in unseren Geschäften. Und immer gemeinere Computerviren - nun sogar von deutschen Schülern programmiert - nerven uns am PC.

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SpaceShipOne fliegt zu den Sternen


Tourismus im Weltall ist seit 21.06.2004 möglich. Denn an diesem Tag gelang es dem privat finanzierten Raketenflugzeug "SpaceShipOne" eine Umlaufbahn in 100.000 Meter Höhe zu erreichen. Hier liegt die Grenze zwischen der Erdatmosphäre und dem Orbit.

Zunächst wurde das "SpaceShipOne" von dem Trägerflugzeug "White Knight" in gut 14 Kilometer Höhe gebracht. Dann klinkte sich das Raketenflugzeug aus, startete sein Triebwerk und erreichte nach nur 84 Sekunden den Rand des Weltalls. Nachdem der Astronaut Brian Brinnie ein paar Minuten die Schwerelosigkeit genossen hatte, kehrte er im Gleitflug in die kalifornische Mojave-Wüste zurück.

Die Erbauer des Raumschiffes wollen nun ab 2007 "normalen Menschen" den Traum vom Flug ins Weltall ermöglichen. Wenn du also einmal genug "Kleingeld" hast, kannst auch du bald zu den Sternen fliegen. Der Spaß soll 170.000 Euro kosten, inklusive drei Tage Training.

Bilder vom Mars


(Quelle: ESA)

Die europäische Sonde 'Mars Express' erreichte am 25. Dezember 2003 einen Orbit um den Roten Planeten. Dank einer in Deutschland entwickelten Stereokamera wurden dann ab Januar gestochen scharfe Bilder unseres Nachbarplaneten zur Erde gesendet.

Nun können sich die Wissenschaftler ein genaues Bild vom Mars machen. Doch eine große Frage bleibt weiter unbeantwortet: Gibt es im Eis oder in unterirdischen Seen auf dem Mars vielleicht Leben?

Das Helle Köpfchen geht online

Das neue aktuelle Kinderportal ging am 1. November 2004 online. Spannende Beiträge, täglich aktuelle Infos, viele lustige Spiele und Freizeittipps gab es schon vom ersten Tag an - und wird es natürlich auch weiterhin geben.

Das engagierte Team des Hellen Köpfchens hat schon ein halbes Jahr vor dem offiziellen Seitenstart mit der Planung begonnen: Fleißig wurden Texte geschrieben, Grafiken gebastelt und das Layout programmiert. Der Aufwand hat sich gelohnt: Jeden Tag besuchen mehrere hundert Surfer die Seiten des Hellen Köpfchens.

Und das Angebot wächst weiter. Schon bald wird es hier auch ein aktuelles Fernsehprogramm geben, in dem alle guten Kindersendungen aufgelistet sein werden. Außerdem erwarten euch viele neue Spiele.

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Deutscher Schüler entwickelt Computervirus 'Sasser'


Die Computerviren "Sasser" und "Netsky" richteten am Jahresbeginn 2004 große Schäden an. Das Schadensprogramm installierte sich automatisch auf Windows-Computern, sobald diese für wenige Sekunden mit dem Internet verbunden waren. Man musste nicht mal mehr einen E-Mail-Anhang öffnen oder ein Programm herunterladen. Ein befallener Rechner startete dann ständig neu. Arbeiten oder spielen war nicht mehr möglich. Fast täglich tauchten neue Varianten des Virus auf, so dass Virenschutzprogramme kaum mit der Bekämpfung des Schädlings nachkamen.

Betroffen waren Millionen von Internet-Surfern an ihren Heimrechnern, die keine Firewall installiert hatten. Aber auch bei der Post von Taiwan und in einigen Krankenhäusern in Hongkong fielen die Computer aus. Am 7. Mai wurde dann der Programmierer gefasst: ein 17jähiger Schüler aus Rotenburg/Wümme. Er hatte den Virus aus Spaß immer weiter entwickelt und behauptete, nicht weiter über die Folgen nachgedacht zu haben. Nun kann er das im Gefängnis nachholen.


Gen-Gemüse auf unseren Tellern


Seit dem 1. Januar 2004 kannst du auch in Deutschland Gen-Mais und Gen-Tomaten in den Geschäften finden. Das hat die Europäische Union so beschlossen. In anderen Lebensmitteln wie etwa Popcorn, Spaghettisauce, Schokolade oder Käse werden gentechnisch veränderte Pflanzen sogar schon länger verwendet - ohne dass du es mitbekommen hast.

Viele Menschen möchten aber auch weiter nur natürliches Gemüse auf ihren Tellern haben. Ihnen kann geholfen werden. Seit dem 1. April 2004 muss jedes genetisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden. Es gibt aber kein großes Warnschild, sondern einen ziemlich klein gedruckten Hinweis - also Augen auf!

Was haben so viele Menschen eigentlich gegen gentechnisch veränderte Pflanzen?

Noch ist nicht geklärt, ob die neuen Pflanzen vielleicht Allergien auslösen können. Außerdem weiß man nicht, wie sich diese Pflanzen mit ihrer Umwelt vertragen. Was passiert, wenn die Pollen kilometerweit wegfliegen und andere Pflanzen 'infizieren'. Und wie wirken die veränderten Gene etwa auf Bienen? Es muss nicht unbedingt zu schlimmen Folgen kommen, aber ausschließen kann man sie nicht ganz.


Pisa-Studie, zweiter Teil


In der Pisa-Studie belegte Deutschland weiter einen Mittelfeldplatz. Besonders in der Kritik steht nun das deutsche Schulsystem, in dem arme und ausländische Kinder von vorne herein nur schlechte Bildungschancen haben.

Polen hat dagegen gezeigt, was sich in nur vier Jahren alles verbessern lässt.

letzte Aktualisierung: 14.11.2009

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Teil 6 von 8

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