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Das Gesicht - die Summe der einzelnen Teile

Zeichenkurs - Teil 6

Teil 6 von 8

von Sandra Müller

Die vier Sinnesorgane kannst du nun zeichnen. Lerne nun, wie sich Augen, Nase, Mund und Ohren zu einem Gesicht zusammenfügen lassen.

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Vielleicht zeichnest du Menschen aus dem Gedächtnis oder nach deiner Fantasie.

Es bringt aber auch Spaß, mit einem lebenden Modell zu arbeiten. Versuche es doch einfach mal mit deiner Familie und Freunden, in Gruppen oder einzeln – und vergesse auch Selbstporträts nicht.

Form und Proportion

Schritt 1 Schritt 2


(Quelle: Helles Köpfchen)

Eiform
Von vorne gesehen ist der Kopf eiförmig. Du beginnst das Portrait, indem du zuerst einmal ein Ei zeichnest. Eine vertikale Mittellinie hilft dir, die Gesichtszüge symmetrisch anzulegen. Horizontale Hilfslinien sind nützlich, um die Lage der Gesichtszüge auf beiden Seiten der Mittellinie anzudeuten.


(Quelle: Helles Köpfchen)

Kopfform
Die Töne sind bei einem Kopf genauso angeordnet wie bei einem Ei. Von links nach rechts siehst du vier verschiedene Schattierungen, die sanft ineinander übergehen: Licht, Halbton, dort wo die Rundung zurückweicht; Schatten und reflektiertes Licht, dort wo die Schatten heller werden. Das Kinn wirft einen Schlagschatten auf den Hals.

Schritt 3 Schritt 4


(Quelle: Helles Köpfchen)

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Eiformen
Wenn du eine Seitenansicht zeichnen willst, denke dir den Kopf am besten als zwei ineinandergesteckte Eier: ein horizontales und ein vertikales, die beide ein wenig geneigt sind. Wieder von links nach rechts gesehen, findest du auch hier vier verschiedenen Töne: Licht, Halbton, Schatten und reflektiertes Licht. Eine ähnliche Abstufung siehst du auf der rechten Halsseite.


(Quelle: Helles Köpfchen)

Kopfform
Natürlich ist die Form eines richtigen Kopfes sehr viel schwieriger wiederzugeben als eine Eiform und ein Zylinder, aber die Abfolge der Töne ist im Wesentlichen dieselbe.
Wieder erkennst du Licht, Halbton, Schatten und reflektiertes Licht ganz deutlich auf den großen Flächen und Schädel, Wange und Kiefer, noch differenzierter bei Augenhöhlen, Nase und Hals.

Schritt 1 Schritt 2


(Quelle: Helles Köpfchen)

Eiformen
Hier siehst du den Kopf in Halbprofil, also der Mitte zwischen Vorder- und Seitenansicht. Er besteht immer noch aus zwei ineinandergesteckten Eiformen. Das vertikale davon ist klar zu erkennen, aber von dem horizontalen ist jetzt etwas weiniger zu sehen. Die Abstufung der vier Töne bleibt im Wesentlichen gleich.


(Quelle: Helles Köpfchen)

Kopfform
Das Licht kommt von rechts, sodass die Aufeinanderfolge der Töne (Licht, Halbton, Schatten, reflektiertes Licht) von rechts nach links verläuft. Du siehst diese Schattierungen am besten auf der Schattenseite des Gesichts und bei Kinn und Kiefer. Die Nase wirft einen Schatten auf die Oberlippe, das Ohrläppchen und auf den Hals.
Schritt 3 Schritt 4


(Quelle: Helles Köpfchen)

Eiformen
Wenn der Kopf ein wenig geneigt wird oder wenn du etwas von oben darauf schaust, erkennst du zwar immer noch die beiden Eiformen, aber bei den Hilfslinien hat sich doch einiges verändert. Beachte, wie gebogen sie jetzt sind. Aber selbst, wenn sich das Verhältnis der Gesichtszüge zueinander ändert, bleibt die Abfolge der Schattierungen im Wesentlichen gleich.


(Quelle: Helles Köpfchen)

Kopfform
Von links nach rechts kannst du sowohl bei der Eiform als auch bei dem Kopf die vier ineinander übergehenden Töne erkennen: Licht, Halbton, Schatten, reflektiertes Licht und den Schlagschatten auf dem Hals. Diese Tonabstufung siehst du am besten bei Stirn, Wange und Kiefer, außerdem in den Augenhöhlen und bei der Nase.

letzte Aktualisierung: 23.05.2013

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Teil 6 von 8

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