Hockey

Teil 9 von 26

von Kai Hirschmann

Feldhockey bekamen die Fernsehzuschauer viele Jahre lang nur selten zu sehen. Ganz im Gegensatz zum beliebten Eishockey. Doch bei den letzten olympischen Spielen gab es in Deutschland einen großen Popularitätsschub für diese "Randsportart". Denn die deutschen Damen holten sensationell den Olympiasieg. Nun haben auch die Vereine immer mehr Zulauf.

Hockey wird von zwei Mannschaften mit je zehn Feldspielern und einem Torwart auf Kunstrasen oder in der Halle gespielt. Der 23 Zentimeter kleine, harte Ball darf von den Spielern nur mit dem Holzschläger gespielt werden. Ein Tor kann nur erzielt werden, wenn ein Spieler den Ball im Schusskreis des Gegner berührt hat. Fouls und das Abdecken des Balls mit dem Körper werden sofort abgepfiffen. Nach zwei mal 35 Minuten steht das Endergebnis fest.

Im Sommer wird Hockey als Feldhockey auf Kunstrasenplätzen draußen gespielt, im Winter als Hallenhockey drinnen.

Hockey - auch auf dem Eis oder Unterwasser

Viel bekannter als Hallenhockey oder Feldhockey ist heute Eishockey. Dabei wurde es erst 1875 von Studenten in Kanada aus dem Feldhockey entwickelt. Beim Eishockey muss ein Puck, also eine eine flache Gummischeibe, mit Schlägern in das gegnerische Eishockeytor geschoben werden.

Eishockey war lange Zeit ein reiner Männersport. Doch seit den Achtziger Jahren finden auch immer mehr Frauen Gefallen an dieser körperbetonten Sportart. Bodychecks - also das Abdrängen von Spielern an die Seitenbande - sind beim Jugend- und Frauen-Eishockey allerdings verboten.

Eine etwas verrückte Abwandlung des Hockeys ist außerdem Unterwasserhockey.

letzte Aktualisierung: 18.11.2011

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