Tauchen

Teil 22 von 26

von Kai Hirschmann

Das Leben läuft Unterwasser einfach anders ab. Alles ist ruhiger - und es gibt viel Neues zu entdecken. Es ist wirklich faszinierend, in eine Welt einzutauchen, die so ganz anders ist als alles, was man sonst so kennt.

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Am Anfang steht das Schnorcheln. In vielen Urlaubsländern liegen nur wenige Meter vom Strand entfernt Korallenriffe vor der Küste. Mit Flossen, Taucherbrille und einem Schorchel geht's dann - am besten mit einem einheimischen Tauchlehrer - ab in eine neue Welt. Es warten herrlich bunte Korallen, Fische, Krebse und Unterwasserschnecken darauf, auch von dir entdeckt zu werden. Du kennst sicher einige Fische aus dem Zeichentrickfilm Nemo. Doch am Korallenriff kannst du sie live erleben.

Schnorcheln ist sicher faszinierend, kann aber auch ein bisschen für Nervenkitzel sorgen. Wenn zum Beispiel ein Hai oder - eigentlich viel gefährlicher - ein Schwarm Baracudas auftaucht, dann heißt es Ruhe bewahren. Nur keine hektischen Bewegungen. Am Besten, man macht, was der Tauchlehrer macht. Denn eigentlich stehen Menschen nicht auf dem Speisezettel von irgendwelchen Fischen des Korallenriffs. Dort gibt es genug Nahrung für alle, die nicht so gefährlich ist wie der Mensch.

Das Anfassen und Abbrechen von Korallen ist übrigens streng verboten. Denn zum einen sind einige der Korallen (und auch Fische im Korallenriff) ziemlich giftig, zum anderen brauchen Korallen Jahrzehnte, manchmal sogar Jahrhunderte, um so groß zu werden. Und wenn jeder Tourist sich eine besonders schöne Koralle abbrechen und mit nach Hause nehmen würde, dann gäbe es bald keine Korallenriffe mehr. Daher ist auch das mitbringen von Korallen nach Deutschland streng verboten und kann sogar mit Gefängnis bestraft werden.

Tauchen mit Sauerstoffflasche

Wenn du nach ein paar Schnorchelgängen nicht mehr genug von der Unterwasserwelt bekommen kannst, dann folgt der nächste Schritt: das Tauchen mit Sauerstoffflasche. So kannst du, in Begleitung deiner Eltern und von einem Tauchlehrer, in tiefere Regionen abtauchen und noch viel mehr Fische und Wasserschildkröten sehen.

Aber das Tauchen in größere Tiefen will gelernt sein. Atmen, Schwimmen und ruhig wieder Auftauchen - all das muss vor dem Sprung ins Meer sitzen. Um tauchen zu dürfen, brauchst du daher einen Tauchschein, den du bei speziellen Tauchschulen oder bei der DLRG machen kannst. Dafür fängst du im Schwimmbad oder am See mit kurzen Übungen an - entweder am Urlaubsort oder auch zu Hause. Du merkst schnell, ob dir das wirklich Spaß macht. Wenn ja, dann kannst du auch in deutschen Seen eine interessante Unterwasserwelt beobachten. Und für den nächsten Urlaub bist du dann gut gerüstet.


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