Gruselgeschichte: Die Nacht auf dem Friedhof

von Jasmin, 15 Jahre

Teil 14 von 25

Die Nacht auf dem Friedhof

Meine Geschichte spielt sich in einem kleinen Dorf in Irland ab. Chris und seine Freunde feierten mal wieder Halloween zusammen. Wie jedes Jahr wurde eine Mutprobe gemacht. Beim Flaschen drehen entschied sich das Los für Chris. Er war über glücklich, da er schon immer mal eine Mutprobe machen wollte. Chris´ Freunde gingen für fünf Minuten in einen dunklen Raum um sich etwas auszudenken. Kai erkläre Chris, dass er an diesem Abend noch auf den Friedhof gehen muss, um dort eine ganze Nacht zu übernachten. Chris lachte sich halb tot, weil er sich für den Größten und Mutigsten hielt. Er packte seine sieben Sachen und machte sich auf den Weg zum Friedhof mit seinen Freunden.

Am großen Friedhofstor verabschiedete Chris sich von seinen Kumpels und verschwand im Dunklen. Kai, der Jüngste der Clique, sollte am Tor warten und gucken, ob Chris doch kneift. Irgendwann war Kai eingeschlafen. Chris lief immer noch über den Friedhof, um sich eine Stelle zum Schlafen zu suchen. Nach etwa drei Stunden kam er an der Leichenhalle an. Es war stockdunkel und man hörte nur ganz leise und weit entfernt Vögel in Bäumen rascheln. Doch Chris blieb ganz cool, NOCH. Nachdem er sich es etwas gemütlich gemacht hatte, nickte er langsam ein. Im Halbschlaf hörte er komische Geräusche dachte sich aber weiter erst mal nichts und versuchte, wieder einzuschlafen. Doch wirklich schlafen konnte er nicht mehr, weil er es immer mehr mit der Angst zutun bekam. Diese komischen, nicht gewöhnlichen Geräusche wurden immer lauter, gruseliger und kamen immer näher Richtung Leichenhalle.

Da es Chris zu unheimlich wurde, ging er aus der Leichenhalle heraus, um nachzuschauen, wer da diesen Unfug machte. Doch weit und breit war nichts zu sehen. Ihm kam es nur so vor als würde man ihn die ganze Zeit beobachten. Dann plötzlich ein riesen Knall und ein heftiges Rascheln hinter ihm im Busch. Chris bekam es echt mit der Angst zutun. Er wollte sich nicht umdrehen, aber er musste. Also drehte er sich ganz langsam mit geschlossenen Augen um. Dann öffnete er seine Augen einen ganz kleine Schlitz. Er sah etwas ganz schnell an sich vorbei huschen. Jetzt riss er seine Augen ganz weit auf, weil ihn etwas an der Schulter berührt hatte und sich eiskalt anfühlte. Plötzlich stand etwas Riesiges vor ihm. Mit großen roten Augen und scharfen Zähnen. Chris blieb stehen wie eine Statue. Doch dann schlug ihm das etwas mit einem großen Ast auf den Hinterkopf und Chris fiel ins Koma. Das "Monster" schliff Chris in die Leichenhalle und legte ihn in einen leeren Sarg, nagelte ihn zu und ging wieder dahin zurück, wo es her gekommen war.

Als die Nacht vorbei war, warteten Kai und der Rest der Clique am Tor, doch Chris tauchte nicht auf. Sie machten sich langsam Sorgen, da Chris eigentlich meist ziemlich pünktlich ist. Erst dachte Kai, es handelte sich um einen hinterhältigen Scherz, doch nach zwei Stunden warten hatten alle keine Lust mehr und gingen auf den Friedhof, um Chris zu suchen. Nach einem halben Tag ausführlichen Suchens gaben sie auf und informierten Chris' Eltern, die sich schon große Sorgen machten. Als Chris am Abend noch nicht auftauchte, schalteten sie die Polizei ein. Doch die fanden Chris auch nicht.

Mittlerweile war Chris wieder aus dem Koma erwacht. Mit übelsten Kopfschmerzen nach ein paar Sekunden bemerkte er, dass er in einem verschlossenen Sarg lag und da auch nicht mehr heraus kam. Er wollte schreien, doch es brachte ihm eh nichts. Er trat mit seinen Beinen gegen den Deckel, doch dieser bewegte sich nicht mal einen Millimeter. Nach einer Stunde gab Chris es auf, da es ihm sowieso zwecklos erschien. Am nächsten Tag wurde der Sarg bewegt und aus der Leichenhalle getragen. Doch Chris konnte nicht zuordnen wer oder was ihn da weg trug. Also blieb er ganz still liegen und lauschte. Bald hörte er ein ganz leises Rauschen wie er es von einem Wasserfall kannte. Doch er dachte sich nichts Schlimmes dabei. Plötzlich merkte er, dass er von einer Felskante herunter geworfen wurde. Er fing an zu schreien. Doch nach wenigen Sekunden prallte der Sarg auf die spitzen Felsen auf und zerschellte in 1000 Stücke. Einige Tage später fanden Spaziergänger an diesem Wasserfall die 1000 Stücke des Sarges, darunter auch Chris' Leiche. Sie riefen die Polizei, doch sie konnte den Fall bis heute nicht aufklären. Seit diesem Vorfall verschwindet jedes Jahr ein Jugendlicher am Halloweenabend am gleichen Ort und auf die gleiche brutale Weise.

Klicke auf den Pfeil rechts unten, um zur nächsten Gruselgeschichte zu gelangen. Mit dem Zurück-Pfeil kommst du zur vorherigen Geschichte.

letzte Aktualisierung: 12.09.2010

Hat dir der Artikel gefallen? Unten kannst du eine Bewertung abgeben. Wir freuen uns auf dein Feedback!

57 Bewertungen für diesen Artikel

Teil 14 von 25

Hinweis zum Copyright für Schüler und Lehrer: Die Texte von Helles-Koepfchen.de dürfen für den Schulunterricht (z.B. zur Unterrichtsvorbereitung, als Unterrichtsmaterialien, für Hausaufgaben oder Referate) auch für die ganze Schulklasse kostenlos ausgedruckt und vervielfältigt werden. Einzige Voraussetzung ist eine korrekte Quellenangabe, die wie folgt aussieht: Quelle: Helles-Koepfchen.de, [Link zum Artikel]. Die Druckversionen aller unserer Artikel beinhalten in der Fußzeile bereits die passende Quellenangabe - diese muss auf den Ausdrucken sichtbar sein.