Thema: Evolution oder Gott?

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Na**** (abgemeldet) (24) aus

schrieb :

#1

Hallo, ich finde, dass das ein ziemlich wichtiges und aktuelles Thema ist, über das man auch dementsprechend reden sollte.

 

Es geht darum, ob Gott die Lebewesen erschaffen hat (also so wie es im Islam, Christentum, ... heißt; also durch Schöpfung) oder ob sie sich entwickelt haben (also Evolutionstheorie, so wie es die Wissenschaft sagt).

 

Was denkt ihr? Bitte mit Begründung

 

Also ich bin für die Evolutionstheorie ;)

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an**** (abgemeldet) - Avatar
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an**** (abgemeldet) (21)

schrieb :

#12

Zitat von: Daddelina123

 

 

 

Ich muss dir wiedersprechen: Gerade wegen der Wissenschaft kommt es zu solchen Katastrophen: Atombomben, Waffen, ... 

Klar ist die Wissenschaft sehr wichtig, aber irgendeine fremde Macht muss uns doch unser Leben ermöglicht haben. Diese Macht ist Gott. Durch Zufall ist die Erde bestimmt nicht entstanden, genauso wenig wie alle Lebewesen. Das wären zu viele Zufälle ...

Richtig! ich stimme dir zu!!!

Na**** (abgemeldet) - Avatar
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Na**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#11

Zitat von: Daddelina123

Ich muss dir wiedersprechen: Gerade wegen der Wissenschaft kommt es zu solchen Katastrophen: Atombomben, Waffen, ... 

Klar ist die Wissenschaft sehr wichtig, aber irgendeine fremde Macht muss uns doch unser Leben ermöglicht haben. Diese Macht ist Gott. Durch Zufall ist die Erde bestimmt nicht entstanden, genauso wenig wie alle Lebewesen. Das wären zu viele Zufälle ...

 

Falsch. Entschuldigung, aber man merkt, dass du (nicht nur) den Sinn der (Natur)Wissenschaften nicht verstanden hast.

 

Die Naturwissenschaften beschäftigen sich nur mit dem Verständnis der Welt. Wenn ein paar blutrünstige Menschen die Erkenntnisse der Wissenschaft missbrauchen, dann kann die Wissenschaft nichts dafür. Die Wissenschaft zeigt nur, wie die Natur funktioniert und nicht mehr. Was man aus diesen Erkenntnissen macht, kann der Wissenschaft egal sein. Hätte Albert Einstein etwa nicht die Relativitätstheorie aufstellen sollen, nur weil ein paar Amerikaner damit die Atombombe bauen konnten? Das wäre lächerlich...

 

Nein. Es muss eben KEINE fremde Macht unser Leben ermöglicht haben. Es gibt keinen logischen Grund, das zu denken.

Das Leben auf der Erde ist durch Abiogenese entstanden - dieser Prozess beruhte nur auf sehr kleinen Zufällen (wirklich SEHR kleinen), auf den Maßstab der kompletten Erde bezogen.

 

Bitte fass es nicht falsch auf, aber ich habe den Eindruck, dass Biologie und Astronomie nicht so deine Stärken sind, oder? Sonst würdest du wissen, dass sich die Lebewesen nicht durch Zufall entwickelt haben. Evolution ist das Gegenteil von Zufall. Die natürliche Selektion sorgt dafür, dass die Evolution im Ganzen ein nicht-zufälliger Prozess ist.

Und nein, die Erde ist auch nicht durch Zufall entstanden. Die Gravitation hat dafür gesorgt, dass sich die Erde und alle anderen Planeten und die Sonne und die Galaxien und die Galaxienhaufen und die Galaxiensuperhaufen und die Filamente bilden konnten und können.

 

Wie du siehst, ist nirgendwo Gott nötig, um etwas zu erklären. Das kann die Wissenschaft. Und auch wenn die Wissenschaft etwas NOCH nicht erklären kann, heißt das noch sehr lange nicht, dass Gott dafür zuständig ist... dann wäre er wohl ein sogenannter „Gott der Lücke“.

 

In diesem Sinne... Gott ist unnötig.

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Da**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#10

 

Zitat von: Naos

.

Die Wissenschaft gibt keinen Anlass, für Krieg, Mord, Terror, Fremdenfeindlichkeit, blutige Opferrituale, usw. - die Religionen schon.

 

Ich muss dir wiedersprechen: Gerade wegen der Wissenschaft kommt es zu solchen Katastrophen: Atombomben, Waffen, ... 

Klar ist die Wissenschaft sehr wichtig, aber irgendeine fremde Macht muss uns doch unser Leben ermöglicht haben. Diese Macht ist Gott. Durch Zufall ist die Erde bestimmt nicht entstanden, genauso wenig wie alle Lebewesen. Das wären zu viele Zufälle ...

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Na**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#9

Zitat von: Liv3030

 

 

[Hey Naos, was du geschrieben hast war ausfühlich und sehr, sehr lang... Ich werde mir dein enfohlenes Buch durchlesen und hoffentlich danach wissen was du meinst...]

 

Was ich meinte war, dass es sicherlich Menschen gäbe, die ohne die Bibel, den Koran und die anderen heiligen Schriften nicht wüssten wohin mit sich. Schließlich sagt ihnen die Bibel oder der Koran ja, wo sie herkommen, oder hingehöhren. Es gibt ihnen eine Richtung in die sie sehen können, ohne Angst zu haben. Ohne dieses heilige Buch würden sie sicherlich der Wissenschaft folgen, aber die Wissenschaft ist anders. Bei der Wissenschaft muss man alle möglichkeiten abwägen, durchrechnen und verfolgen. wer will sein Leben im Vorraus durchkauen müssen, obwohl nicht einmal die hälfte aller möglichkeiten eintreten wird?  

 

Naja, angenommen, es hätte den Koran (...) nie gegeben, dann könnte man ihn auch nicht vermissen. Diese Menschen hätten dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen anderen und vor allem besseren „Trost“ gefunden. Und die Tatsache, dass manche Menschen Trost in der Religion finden, heißt noch nicht, dass das auch gut ist.. Manche Menschen finden auch Trost darin, sich Heroin zu spritzen...

Nein. Die Bibel und der Koran lügen ihnen vor, wo sie herkommen. Genau das meinte ich ja..

Gut möglich, dass sie der Wissenschaft folgen würden. Und bei aller Liebe.. das wäre auch besser. Die Wissenschaft gibt keinen Anlass, für Krieg, Mord, Terror, Fremdenfeindlichkeit, blutige Opferrituale, usw. - die Religionen schon.

Lebensplanung mit Wissenschaft? Zwar eine nette Idee, aber ich denke, dass würde niemand so machen ^^ macht auch heute niemand so. Wieso auch...? Ich muss ja keine Wahrscheinlichkeitsberechnung anstellen, ob wohl noch mein Lieblings-Joghurt im Supermarkt ist... Wissenschaft ist auch gar nicht dafür da, dass man seinen Alltag damit „organisiert und plant“. Aber ein Fehler wäre es sicherlich nicht, den Alltag wissenschaftlicher anzugehen...

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Li**** (abgemeldet) (22)

schrieb :

#8

Zitat von: Naos

 

 

Ja, sicher (;

klar kann es mehrere Götter geben. Aber das wäre schon doppelt unwahrscheinlich, dass das so ist: Die Bibel und der Koran (ich beschränke mich erst mal auf die beiden) sind sich unglaublich ähnlich. Sie sind aus einer gemeinsamen Ur-Schrift entstanden, die von den Menschen im Laufe der Zeit in zwei verschiedene Richtungen abgewandelt wurde. Es wäre schon sehr komisch anzunehmen, dass sich diese zwei Götter auch noch abgesprochen hätten, dass sie beide fast identische Bücher offenbaren... Aber was ist mit Zeus und Odin? Oder Isis? Das sind auch Götter. Warum glaubt (fast) niemand an sie?

Es gib schon eine „richtige Antwort“. Das liegt schon an der Frage. Gib es Gott? Da ist nur ein Ja oder ein Nein möglich. Und nichts dazwischen. Entweder existiert er, oder nicht. Wir Menschen kennen diese richtige Antwort nur nicht bis aufs Letzte. Aber wenn man statt logischem Denken noch den gesunden Menschenverstand dazu nimmt, dann sieht man eigentlich schon, dass Religion und Gottesglaube etwas nicht Haltbares sind.

Zum Thema Bibel habe ich die gleiche Meinung. Bis zum Abschnitt „Allerdings hat es aus meiner Sicht auch einen Sinn...“

Ich verstehe deine Ansicht nicht. Für einen Atheisten ist das eine sehr „exotische“ Ansicht. Die Bibel gibt den Menschen keinen (allgemeinen) Sinn im Leben. Sie gaukelt uns nur einen vor. Und du sprichst den entscheidenden und wichtigsten Punkt überhaupt an: „ ... Sinn und eine Geschichte gibt suchen wir nicht weiter nach unserem Ursprung ...“ Genau das ist einer der Hauptgründe, warum ich gegen die Religionen bin. Sie gaukeln einem vor, dass man den Ursprung (der Menschheit, des Universums, ... ) kennt. Wenn man das glaubt, hat man keinen Grund mehr, nach dem wahren Ursprung zu suchen und zu forschen. Das ist der springende Punkt, warum ausnahmslos ALLE Religionen wissenschaftsfeindlich sind. Jede Religion basiert auf einem Dogma und ein Dogma ist per Definition wissenschaftsfeindlich, da es sich nie verändert und nie verändern darf. Wissenschaft verändert sich ständig.

Wenn keiner der Menschen auf der Erde eine Bibel, eine heilige Schrift oder den Koran hätte, dann gäbe es deswegen noch lange keinen Grund zu denken, dass ein Glaube überhaupt notwendig ist. Kein Mensch muss etwas glauben, um ein erfülltes Leben zu haben und glücklich sein zu können. Das geht auch ohne Religion und glaube. Oftmals sind sogar die Atheisten die glücklicheren Menschen, da sie keine Angst für der Hölle und der großen Überwachungskamera im Himmel haben müssen... Atheismus ist (nicht nur für mich) nicht nur das Fehlen von etwas, es ist auch ein Gewinn an Freiheit. Man lernt die Welt mit anderen, besseren Augen zu sehen und man kann ehrlicher über sie staunen, was auch wieder ein Anreiz für Wissenschaft ist.

Ohne die heiligen Schriften würden wir weniger Menschen sein? Nein. Ganz und gar nicht. Die meisten Kriege in der Geschichte waren durch Religion und ergo durch heilige Schriften motiviert. Es würde so viel weniger Leid auf der Welt geben und die Menschen wären schon vor 100 Jahren oder noch mehr auf dem Mars gelandet, würde es die Religionen nicht geben. Das Christentum war der schreckliche Auslöser für das düstere und grausame Mittelalter. Das Mittelalter hat die Menschheit um etliche Jahre in die Vergangenheit zurück geworfen und ist für die schrecklichen Hinrichtungen (...) berüchtigt.

Und dass die heiligen Schriften uns keinen Grund geben, leben zu wollen (bzw. das Leben zu schätzen) sehe ich auch anders. Es ist doch so. Die aller meisten Leute, die an Gott glauben, glauben auch an ein Leben nach dem Tod. Also an ein 2. Leben. Ein (typischer) Atheist glaubt aber an kein Leben nach dem Tod. Für ihn ist dieses Leben hier das einzige, das er hat und jemals haben und gehabt haben wird. Für einen Jenseits-Gläubigen hat dieses Leben hier auf der Erde (meistens) also nur begrenzten oder geringeren Wert, da er ja noch mal eines hat. Für den Atheisten, der weiß, dass er »nur« dieses einzige Leben hat, hat dieses Leben also (meistens) auch einen viel höheren Wert und er will dieses einzige Leben dann umso mehr genießen.

 

Aber das alles wird in einem Buch wirklich prima erklärt, das ich jedem nur empfehle. Wenn du magst, dann kauf dir das Buch „Der Gotteswahn“ von Richard Dawkins. Glaub mir, das ist eine sinnvolle Anschaffung.

 

Hey Naos, was du geschrieben hast war ausfühlich und sehr, sehr lang... Ich werde mir dein enfohlenes Buch durchlesen und hoffentlich danach wissen was du meinst...

Was ich meinte war, dass es sicherlich Menschen gäbe, die ohne die Bibel, den Koran und die anderen heiligen Schriften nicht wüssten wohin mit sich. Schließlich sagt ihnen die Bibel oder der Koran ja, wo sie herkommen, oder hingehöhren. Es gibt ihnen eine Richtung in die sie sehen können, ohne Angst zu haben. Ohne dieses heilige Buch würden sie sicherlich der Wissenschaft folgen, aber die Wissenschaft ist anders. Bei der Wissenschaft muss man alle möglichkeiten abwägen, durchrechnen und verfolgen. wer will sein Leben im Vorraus durchkauen müssen, obwohl nicht einmal die hälfte aller möglichkeiten eintreten wird?  

Na**** (abgemeldet) - Avatar
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Na**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#7

Zitat von: Liv3030

 

 

Sicher?

Ich bin der Ansicht, dass es sehr wohl Götter geben kann.

Wenn der Moslimische Gott sich den Moslem ausgesucht hatt um sein Gott zu werden, und der Christliche Gott sich einen anderen gesucht hat um ihn zum Christen zu machen, kann das sein!

 

Ich persönlich habe gerade meinen Konferunterricht angeborchen und werde nun ein Jahr an genau solchen Fragen knabbern...

was nicht heißt das ich die richtigen Antworten finde, denn eine richtige Antwort gibt es nie.

Ich bin seit ich ein kleines Baby war Christ, was mir total gegen den Strich geht weil ich nicht glaube.

Im Konfiunterricht beispielsweise lesen wir ein paar stellen der Bibel und das klingt alles sehr bösartig und unglaubwürdig. Daraus habe ich mir meine eigene Ansicht entwickelt:

 

Die Bibel ist ein Buch voller Vorschriften und Regeln die man in Geschichten verpackt hat damit mehr Leute sich daran halten ohne zu wissen das sie einer Regel folgen... kurz: Die Bibel sorgt dafür das wir Christen uns nicht überflüssig fühlen. Sie soll uns das Gefühl geben wir wären Teil etwas größerem, sie sagt uns wir seien wichtig. Sie lügt uns an.

Allerdings hat es aus meiner Sicht auch einen Sinn...

denn wenn die Bibel uns einen Sinn und eine Geschichte gibt suchen wir nicht weiter nach unserem Ursprung, sie halten uns sozusagen sicher. Denn ich glaube, wenn keiner der Menschen auf der Erde eine Bibel, eine heilige Schrift oder den Koran hätte wüssten wir nicht was wir glauben können. Und so ganz ohne glauben würden auch nicht mehr so viele Menschen an die Wissenschaft glauben, denn nur eine richtige Sache zu haben würde bald irgendwie falsch sein. Ich glaube, ohne die heiligen Geschichten würden wir viel weniger Menschen sein. Einfach weil es ohne die heiligen Schriften keinen Grund gibt leben zu wollen...

So sehe ich das.

Deshalb glaube ich nicht an Gott.

 

Aber ich kann relativ schlecht erklären.

Es gibt ein Buch, das umschreibt meine Ansicht auf skurile Weise:

Goodspeed, Band 1

 

  

 

Ja, sicher (;

klar kann es mehrere Götter geben. Aber das wäre schon doppelt unwahrscheinlich, dass das so ist: Die Bibel und der Koran (ich beschränke mich erst mal auf die beiden) sind sich unglaublich ähnlich. Sie sind aus einer gemeinsamen Ur-Schrift entstanden, die von den Menschen im Laufe der Zeit in zwei verschiedene Richtungen abgewandelt wurde. Es wäre schon sehr komisch anzunehmen, dass sich diese zwei Götter auch noch abgesprochen hätten, dass sie beide fast identische Bücher offenbaren... Aber was ist mit Zeus und Odin? Oder Isis? Das sind auch Götter. Warum glaubt (fast) niemand an sie?

Es gib schon eine „richtige Antwort“. Das liegt schon an der Frage. Gib es Gott? Da ist nur ein Ja oder ein Nein möglich. Und nichts dazwischen. Entweder existiert er, oder nicht. Wir Menschen kennen diese richtige Antwort nur nicht bis aufs Letzte. Aber wenn man statt logischem Denken noch den gesunden Menschenverstand dazu nimmt, dann sieht man eigentlich schon, dass Religion und Gottesglaube etwas nicht Haltbares sind.

Zum Thema Bibel habe ich die gleiche Meinung. Bis zum Abschnitt „Allerdings hat es aus meiner Sicht auch einen Sinn...“

Ich verstehe deine Ansicht nicht. Für einen Atheisten ist das eine sehr „exotische“ Ansicht. Die Bibel gibt den Menschen keinen (allgemeinen) Sinn im Leben. Sie gaukelt uns nur einen vor. Und du sprichst den entscheidenden und wichtigsten Punkt überhaupt an: „ ... Sinn und eine Geschichte gibt suchen wir nicht weiter nach unserem Ursprung ...“ Genau das ist einer der Hauptgründe, warum ich gegen die Religionen bin. Sie gaukeln einem vor, dass man den Ursprung (der Menschheit, des Universums, ... ) kennt. Wenn man das glaubt, hat man keinen Grund mehr, nach dem wahren Ursprung zu suchen und zu forschen. Das ist der springende Punkt, warum ausnahmslos ALLE Religionen wissenschaftsfeindlich sind. Jede Religion basiert auf einem Dogma und ein Dogma ist per Definition wissenschaftsfeindlich, da es sich nie verändert und nie verändern darf. Wissenschaft verändert sich ständig.

Wenn keiner der Menschen auf der Erde eine Bibel, eine heilige Schrift oder den Koran hätte, dann gäbe es deswegen noch lange keinen Grund zu denken, dass ein Glaube überhaupt notwendig ist. Kein Mensch muss etwas glauben, um ein erfülltes Leben zu haben und glücklich sein zu können. Das geht auch ohne Religion und glaube. Oftmals sind sogar die Atheisten die glücklicheren Menschen, da sie keine Angst für der Hölle und der großen Überwachungskamera im Himmel haben müssen... Atheismus ist (nicht nur für mich) nicht nur das Fehlen von etwas, es ist auch ein Gewinn an Freiheit. Man lernt die Welt mit anderen, besseren Augen zu sehen und man kann ehrlicher über sie staunen, was auch wieder ein Anreiz für Wissenschaft ist.

Ohne die heiligen Schriften würden wir weniger Menschen sein? Nein. Ganz und gar nicht. Die meisten Kriege in der Geschichte waren durch Religion und ergo durch heilige Schriften motiviert. Es würde so viel weniger Leid auf der Welt geben und die Menschen wären schon vor 100 Jahren oder noch mehr auf dem Mars gelandet, würde es die Religionen nicht geben. Das Christentum war der schreckliche Auslöser für das düstere und grausame Mittelalter. Das Mittelalter hat die Menschheit um etliche Jahre in die Vergangenheit zurück geworfen und ist für die schrecklichen Hinrichtungen (...) berüchtigt.

Und dass die heiligen Schriften uns keinen Grund geben, leben zu wollen (bzw. das Leben zu schätzen) sehe ich auch anders. Es ist doch so. Die aller meisten Leute, die an Gott glauben, glauben auch an ein Leben nach dem Tod. Also an ein 2. Leben. Ein (typischer) Atheist glaubt aber an kein Leben nach dem Tod. Für ihn ist dieses Leben hier das einzige, das er hat und jemals haben und gehabt haben wird. Für einen Jenseits-Gläubigen hat dieses Leben hier auf der Erde (meistens) also nur begrenzten oder geringeren Wert, da er ja noch mal eines hat. Für den Atheisten, der weiß, dass er »nur« dieses einzige Leben hat, hat dieses Leben also (meistens) auch einen viel höheren Wert und er will dieses einzige Leben dann umso mehr genießen.

 

Aber das alles wird in einem Buch wirklich prima erklärt, das ich jedem nur empfehle. Wenn du magst, dann kauf dir das Buch „Der Gotteswahn“ von Richard Dawkins. Glaub mir, das ist eine sinnvolle Anschaffung.

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Li**** (abgemeldet) (22)

schrieb :

#6

Zitat von: Naos

 

 

Willkommen im Club ^^ In einem Punkt unterscheidet sich deine Ansicht aber von meiner: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Gott nicht gibt.

 

 

 

^^ An die Evolutionstheorie muss man nicht glauben, da sie bereits bewiesen ist.

Eben, das ist ein ziemliches Problem bzw. ein Hinweis darauf, dass der Glaube von jemandem nicht von Gott inspiriert ist (so wie es die meisten behaupten), sondern man ihn nur während der Kindheit „gelernt“ hat. Ein Christ in den USA sagt er sei Christ, weil Gott es so gewollt häbe, ein Moslem in Paktistan sagt er sei Moslem, weil Gott es so gewollt häbe. Ja was jetzt? Da sieht man einfach, dass ein Glaube nicht von einem Gott gegeben wird, sondern nur von den Eltern etc.

 

Sicher?

Ich bin der Ansicht, dass es sehr wohl Götter geben kann.

Wenn der Moslimische Gott sich den Moslem ausgesucht hatt um sein Gott zu werden, und der Christliche Gott sich einen anderen gesucht hat um ihn zum Christen zu machen, kann das sein!

 

Ich persönlich habe gerade meinen Konferunterricht angeborchen und werde nun ein Jahr an genau solchen Fragen knabbern...

was nicht heißt das ich die richtigen Antworten finde, denn eine richtige Antwort gibt es nie.

Ich bin seit ich ein kleines Baby war Christ, was mir total gegen den Strich geht weil ich nicht glaube.

Im Konfiunterricht beispielsweise lesen wir ein paar stellen der Bibel und das klingt alles sehr bösartig und unglaubwürdig. Daraus habe ich mir meine eigene Ansicht entwickelt:

 

Die Bibel ist ein Buch voller Vorschriften und Regeln die man in Geschichten verpackt hat damit mehr Leute sich daran halten ohne zu wissen das sie einer Regel folgen... kurz: Die Bibel sorgt dafür das wir Christen uns nicht überflüssig fühlen. Sie soll uns das Gefühl geben wir wären Teil etwas größerem, sie sagt uns wir seien wichtig. Sie lügt uns an.

Allerdings hat es aus meiner Sicht auch einen Sinn...

denn wenn die Bibel uns einen Sinn und eine Geschichte gibt suchen wir nicht weiter nach unserem Ursprung, sie halten uns sozusagen sicher. Denn ich glaube, wenn keiner der Menschen auf der Erde eine Bibel, eine heilige Schrift oder den Koran hätte wüssten wir nicht was wir glauben können. Und so ganz ohne glauben würden auch nicht mehr so viele Menschen an die Wissenschaft glauben, denn nur eine richtige Sache zu haben würde bald irgendwie falsch sein. Ich glaube, ohne die heiligen Geschichten würden wir viel weniger Menschen sein. Einfach weil es ohne die heiligen Schriften keinen Grund gibt leben zu wollen...

So sehe ich das.

Deshalb glaube ich nicht an Gott.

 

Aber ich kann relativ schlecht erklären.

Es gibt ein Buch, das umschreibt meine Ansicht auf skurile Weise:

Goodspeed, Band 1

 

  

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La**** (abgemeldet) (23)

schrieb :

#5

Ich glaube, nicht an Gott, also ist für mich die Evolution warscheinlicher. Ich denke, dass das Leben möglicher Weise u.a AUCH von einem Kometen hier her gekommen ist, als der hier eingeschlagen ist.

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TN**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#4

Zitat von: Naos

Hallo, ich finde, dass das ein ziemlich wichtiges und aktuelles Thema ist, über das man auch dementsprechend reden sollte.

 

Es geht darum, ob Gott die Lebewesen erschaffen hat (also so wie es im Islam, Christentum, ... heißt; also durch Schöpfung) oder ob sie sich entwickelt haben (also Evolutionstheorie, so wie es die Wissenschaft sagt).

 

Was denkt ihr? Bitte mit Begründung

 

Also ich bin für die Evolutionstheorie ;)

 

ich denke evulutionstheorie. Ich glaube nicht an gott aber mir macht es nichts aus wenn menschen an gott glauben. SInd ja auch nur Menschen.

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Na**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#3

Zitat von: girlgame333

... ,deswegen bin ich ungläubig ich weiß nicht recht,ob es Gott gibt!

 

Willkommen im Club ^^ In einem Punkt unterscheidet sich deine Ansicht aber von meiner: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Gott nicht gibt.

 

Zitat von: girlgame333

Ich glaube an die Evolutionstheorie,weil

wir dank Wissenschaft sehr viel darüber wissen,

ich glaube nicht an Gott,weil einige behaubten

es gäbe mehrere Götter und jeder Glaube anders ist,da weiß man nicht wo man sich anschließen soll ...

 

^^ An die Evolutionstheorie muss man nicht glauben, da sie bereits bewiesen ist.

Eben, das ist ein ziemliches Problem bzw. ein Hinweis darauf, dass der Glaube von jemandem nicht von Gott inspiriert ist (so wie es die meisten behaupten), sondern man ihn nur während der Kindheit „gelernt“ hat. Ein Christ in den USA sagt er sei Christ, weil Gott es so gewollt häbe, ein Moslem in Paktistan sagt er sei Moslem, weil Gott es so gewollt häbe. Ja was jetzt? Da sieht man einfach, dass ein Glaube nicht von einem Gott gegeben wird, sondern nur von den Eltern etc.

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