Thema: Evolution oder Gott?

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Na**** (abgemeldet) (24) aus

schrieb :

#1

Hallo, ich finde, dass das ein ziemlich wichtiges und aktuelles Thema ist, über das man auch dementsprechend reden sollte.

 

Es geht darum, ob Gott die Lebewesen erschaffen hat (also so wie es im Islam, Christentum, ... heißt; also durch Schöpfung) oder ob sie sich entwickelt haben (also Evolutionstheorie, so wie es die Wissenschaft sagt).

 

Was denkt ihr? Bitte mit Begründung

 

Also ich bin für die Evolutionstheorie ;)

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Na**** (abgemeldet) - Avatar
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Na**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#22

Zitat von: Minoo

Müssen  denn entweder Gott oder die Evolutionstheorie richtig sein???? ich glaube an beides.  Warum gibt es den Urknall? Niemand kann einwandfrei erklären, woher der plötzlich ausgelöst wurde. ich glaube nicht, dass gott jetzt für alles verantwortlich ist, sondern, dass er quasi den stein zum rollen gebracht hat...

Die schöpfergeschichte wurde jedenfalls von den israeliten im exil geschrieben, die ist also auch nicht wahr. Ich erkläre jetzt also nicht die bibel zur wortwörtlichen Wahrheit, aber ich sage auch nicht "entweder, oder", nur weil ich hinter der evolutionstheorie stehe. darüber habe ich schon schön mit einer strenggläubigen mitschülerin diskutiert...

 

Den Beitrag hab ich glatt übersehen...

 

Wieso Schöpfung ODER Evolution? Ganz einfach. Weil der Schöpfungsgedanke der Evolution grundsätzlich widerspricht. Die Schöpfungsanhänger glauben, dass alle Lebewesen so geschaffen worden sind wie sie heute sind. Aber eigentlich haben sie sich aus anderen Lebewesen entwickelt. Also das Gegenteil von Schöpfung.

 

Woher der Urknall? Weiß man noch nicht und genau deshalb muss man daran forschen. Man darf auf keinen Fall sagen, dass Gott den Urknall ausgelöst hat, sonst ist man wissenschaftsfeindlich und man will die Wahrheit niemals kennenlernen. Früher glaubten die Leute auch, dass Gott Blitze vom Himmel schleudert.. heute wissen wir es besser.. wieso sollte es in Zukunft mit dem Urknall anders sein?

 

 

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Li**** (abgemeldet) (22)

schrieb :

#21

Zitat von: Minoo

Müssen  denn entweder Gott oder die Evolutionstheorie richtig sein???? ich glaube an beides.  Warum gibt es den Urknall? Niemand kann einwandfrei erklären, woher der plötzlich ausgelöst wurde. ich glaube nicht, dass gott jetzt für alles verantwortlich ist, sondern, dass er quasi den stein zum rollen gebracht hat...

Die schöpfergeschichte wurde jedenfalls von den israeliten im exil geschrieben, die ist also auch nicht wahr. Ich erkläre jetzt also nicht die bibel zur wortwörtlichen Wahrheit, aber ich sage auch nicht "entweder, oder", nur weil ich hinter der evolutionstheorie stehe. darüber habe ich schon schön mit einer strenggläubigen mitschülerin diskutiert...

Du hast recht, und ich glaube das genau das der Gedanke ist, an dem sowohl wissenschaftler als auch gläubige knabbern...

Oder, Naos?

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Na**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#20

Zitat von: Minoo

Richtig. ABER: Woher kommen diese Moleküle?! Es gibt bestimmt ein Antwort darauf, aber dann kann man wieder fragen:Und warum gibt es diesen Vorgang ... Irgentwo hat alles angefangen. Das ist Gott (oder die Götter, was auch immer). Es (die Gottheit, ist ja geschlechtslos) ist die Antwort an der Stelle, wo man i-wann keine Antwort mehr finden kann.

Natürlich sitzt da jetzt niemand auf einer Wolke und manipuliert hier alles, das wäre subjektiv. Und götliche Mächte sind nunmal meiner Meinung nach objektiv und entscheiden sich nicht für eine Seite. Aber der Glaube an eine religion hält Viele davon ab, zu stehlen, zu lügen, ... Auch wenn das nicht alle brauchen, der Gedanke, dass das, was ganz am Anfang war, hier seine Finger im Spiel hat, ist relativ nützlich. Denkt mal an die Todkranken, die sonst vielleicht durchdrehen würden. Oder an Menschen mit i-welchen anderen Problemen, die durch den Glauben Kraft finden, nicht einfach aufzugeben.

 

So. Ich lese bei dir eindeutige Wissenschaftsfeindlichkeit. Nämlich in Das ist Gott (oder die Götter, was auch immer). Man kommt bei dieser Regression zwangsläufig auf den Urknall zurück. Im Moment wissen wir noch nicht, weshalb es den Urknall gegeben hat. Du sagst jetzt, dass das Gott war. Hättest du einige Jahrhunderte früher gelebt, hättest du gesagt, dass es Gott ist, der die Sonne aufgehen lässt. Das heißt, dass man Gott in keinem Fall als Erklärung für etwas verwenden soll, denn sonst hat man keinen Grund mehr, Wissenschaft zu betreiben. Nur weil wir im Moment etwas nicht wissen, heißt das nicht, dass wir auch in Zukunft so sein wird... Gott ist keine Erklärung und das darf er auch niemals sein. Sonst wäre man wissenschaftsfeindlich.

Ethische unreligiöse Grundwerte halten einen auch davon ab, zu lügen und zu stehlen. Religion hat in vielen Fällen aber auch noch ganz andere Auswirkungen.. ich sag nur Terrorismus und Kreuzzüge. Das hat man NUR der Religion zu verdanken. Religion richtet mehr Schaden an als sie beseitigt.

Und Angst vor dem Tod zu haben, heißt nur, dass man das Leben nicht schätzt. Dazu zitiere ich Richard Dawkins, Der entzauberte Regenbogen:

 

„Wir alle müssen sterben, das heißt, wir haben Glück gehabt. Die meisten Menschen sterben nie, weil sie nie geboren werden. Die Männer und Frauen, die es rein
theoretisch an meiner Statt geben könnte und die in Wirklichkeit nie das Licht der Welt erblicken werden, sind zahlreicher als die Sandkörner in der Sahara. Und unter
diesen ungeborenen Geistwesen sind mit Sicherheit größere Dichter als Keats, größere Wissenschaftler als Newton. Das wissen wir, weil die Menge an Menschen, die
aus unserer DNA entstehen könnten, bei weitem größer ist als die Menge der tatsächlichen Menschen. Und entgegen dieser gewaltigen Wahrscheinlichkeit gibt es
gerade Sie und mich in all unserer Gewöhnlichkeit.

 

Wenn man SO über das Thema Tod nachdenkt, ist das viel stärkender und beruhigender, als Angst zu haben, in die Hölle kommen zu müssen, etc. Wenn ein sterbenskranker Mensch dieses Zitat lesen und verstehen würde, hätte er vor dem Tod noch wengier Angst, als wenn er religiös wäre. (Es ist bekannt, dass religiöse Menschen sogar viel öfter Angst vor dem Tod haben, als Atheisten.)

Ich kann Herrn Dawkins nur aus tiefstem Herzen zustimmen.

Minoo (Gast) (14)

schrieb :

#19

Zitat von: Naos

 

 

zu 1.: Völlige Zustimmung.

zu 2.: Absolut richtig. Das Leben ist von alleine entstanden. Man findet sogar im tiefsten Weltraum(!) sehr komplexe organsiche Moleküle. Also die Grundbausteine des Lebens. Und in einem sehr bekannten Experiment hat man die Bedingungen auf der Ur-Erde nachgestellt und es sind ebenfalls sehr komplexe Organsiche Moleküle entstanden. Auf einer größeren Fläche und mit mehr Zeit wäre daraus einfachstes Leben entstanden. Und diese Bedingungen waren auf der Ur-Erde vorhanden.

Also wie du schon gesagt hast: Uns muss überhaupt niemand erschaffen haben. Das ist naturwissenschaftlich ganz klar.

zu 3.: Naja Mutationen sind schon Zufälle - zufällige Veränderungen in der DNS von Lebewesen. Diese Zufälle können positive und negative Folgen haben. Aber NUR die positiven Folgen überleben. Im Großen und Ganzen ist die Evolution an sich also dadurch nicht mehr zufällig.

 

Richtig. ABER: Woher kommen diese Moleküle?! Es gibt bestimmt ein Antwort darauf, aber dann kann man wieder fragen:Und warum gibt es diesen Vorgang ... Irgentwo hat alles angefangen. Das ist Gott (oder die Götter, was auch immer). Es (die Gottheit, ist ja geschlechtslos) ist die Antwort an der Stelle, wo man i-wann keine Antwort mehr finden kann.

Natürlich sitzt da jetzt niemand auf einer Wolke und manipuliert hier alles, das wäre subjektiv. Und götliche Mächte sind nunmal meiner Meinung nach objektiv und entscheiden sich nicht für eine Seite. Aber der Glaube an eine religion hält Viele davon ab, zu stehlen, zu lügen, ... Auch wenn das nicht alle brauchen, der Gedanke, dass das, was ganz am Anfang war, hier seine Finger im Spiel hat, ist relativ nützlich. Denkt mal an die Todkranken, die sonst vielleicht durchdrehen würden. Oder an Menschen mit i-welchen anderen Problemen, die durch den Glauben Kraft finden, nicht einfach aufzugeben.

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Na**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#18

Zitat von: Little witch

ich muss dir meiner meinung nach vollkommen mit jeder faser des körpers widersprechen.(sorry)

1.: katastrophen passieren nur, wenn man die wissenschaft einsetzt, bevor sie "ausgereift" ist oder man sie falsch verwendet.

2.:

muss uns doch unser Leben ermöglicht haben.

warum muss???

3.:

es waren keine zufälle, denke ich zumindest

 

zu 1.: Völlige Zustimmung.

zu 2.: Absolut richtig. Das Leben ist von alleine entstanden. Man findet sogar im tiefsten Weltraum(!) sehr komplexe organsiche Moleküle. Also die Grundbausteine des Lebens. Und in einem sehr bekannten Experiment hat man die Bedingungen auf der Ur-Erde nachgestellt und es sind ebenfalls sehr komplexe Organsiche Moleküle entstanden. Auf einer größeren Fläche und mit mehr Zeit wäre daraus einfachstes Leben entstanden. Und diese Bedingungen waren auf der Ur-Erde vorhanden.

Also wie du schon gesagt hast: Uns muss überhaupt niemand erschaffen haben. Das ist naturwissenschaftlich ganz klar.

zu 3.: Naja Mutationen sind schon Zufälle - zufällige Veränderungen in der DNS von Lebewesen. Diese Zufälle können positive und negative Folgen haben. Aber NUR die positiven Folgen überleben. Im Großen und Ganzen ist die Evolution an sich also dadurch nicht mehr zufällig.

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schrieb :

#17

Zitat von: Daddelina123

 

 

 

Ich muss dir wiedersprechen: Gerade wegen der Wissenschaft kommt es zu solchen Katastrophen: Atombomben, Waffen, ...

Klar ist die Wissenschaft sehr wichtig, aber irgendeine fremde Macht muss uns doch unser Leben ermöglicht haben. Diese Macht ist Gott. Durch Zufall ist die Erde bestimmt nicht entstanden, genauso wenig wie alle Lebewesen. Das wären zu viele Zufälle ...

 

ich muss dir meiner meinung nach vollkommen mit jeder faser des körpers widersprechen.(sorry)

1.: katastrophen passieren nur, wenn man die wissenschaft einsetzt, bevor sie "ausgereift" ist oder man sie falsch verwendet.

2.:

muss uns doch unser Leben ermöglicht haben.

warum muss???

3.:

es waren keine zufälle, denke ich zumindest

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schrieb :

#16

ich könnte nie einer schöofungstheorie zustimmen!!!

dafür müssten mir eienige fragen meines erachtens logisch beantwortet werden:

1:

wo ist dieser schöpfer??!!

2:

wie hat er ads gemacht??!!(bitte logisch mit argumenten!!)

3:

was ist dann damit dass es eine schwangerschaft gibt??!!

 

 

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Na**** (abgemeldet) (24)

schrieb :

#15

Zitat von: minoo

Ähmm... Doch, Mutation ist Zufall. Durch diesen Zufall werden einige Tiere oder Pflanzen   stärker, schneller,(...)(oder eben auch nicht), wodurch wiederum einige, welche diesen Vorteil nicht haben,  eventuell aussortiert werden... In dem fall glaube ich wirklich nur an Zufall. Höhstens in wenigen aussnahmen könnte da gott oder so was gemacht haben...

 

Mutationen beruhen auf Zufällen. Na und? Da die natürliche Selektion nur positive Mutationen begünstigt, ist die Evolution an sich also kein zufälliger Prozess mehr. q.e.d.

minoo (Gast) (14)

schrieb :

#14

Zitat von: Naos

 

 

Falsch. Entschuldigung, aber man merkt, dass du (nicht nur) den Sinn der (Natur)Wissenschaften nicht verstanden hast.

 

Die Naturwissenschaften beschäftigen sich nur mit dem Verständnis der Welt. Wenn ein paar blutrünstige Menschen die Erkenntnisse der Wissenschaft missbrauchen, dann kann die Wissenschaft nichts dafür. Die Wissenschaft zeigt nur, wie die Natur funktioniert und nicht mehr. Was man aus diesen Erkenntnissen macht, kann der Wissenschaft egal sein. Hätte Albert Einstein etwa nicht die Relativitätstheorie aufstellen sollen, nur weil ein paar Amerikaner damit die Atombombe bauen konnten? Das wäre lächerlich...

 

Nein. Es muss eben KEINE fremde Macht unser Leben ermöglicht haben. Es gibt keinen logischen Grund, das zu denken.

Das Leben auf der Erde ist durch Abiogenese entstanden - dieser Prozess beruhte nur auf sehr kleinen Zufällen (wirklich SEHR kleinen), auf den Maßstab der kompletten Erde bezogen.

 

Bitte fass es nicht falsch auf, aber ich habe den Eindruck, dass Biologie und Astronomie nicht so deine Stärken sind, oder? Sonst würdest du wissen, dass sich die Lebewesen nicht durch Zufall entwickelt haben. Evolution ist das Gegenteil von Zufall. Die natürliche Selektion sorgt dafür, dass die Evolution im Ganzen ein nicht-zufälliger Prozess ist.

Und nein, die Erde ist auch nicht durch Zufall entstanden. Die Gravitation hat dafür gesorgt, dass sich die Erde und alle anderen Planeten und die Sonne und die Galaxien und die Galaxienhaufen und die Galaxiensuperhaufen und die Filamente bilden konnten und können.

 

Wie du siehst, ist nirgendwo Gott nötig, um etwas zu erklären. Das kann die Wissenschaft. Und auch wenn die Wissenschaft etwas NOCH nicht erklären kann, heißt das noch sehr lange nicht, dass Gott dafür zuständig ist... dann wäre er wohl ein sogenannter „Gott der Lücke“.

 

In diesem Sinne... Gott ist unnötig.

 

Ähmm... Doch, Mutation ist Zufall. Durch diesen Zufall werden einige Tiere oder Pflanzen   stärker, schneller,(...)(oder eben auch nicht), wodurch wiederum einige, welche diesen Vorteil nicht haben,  eventuell aussortiert werden... In dem fall glaube ich wirklich nur an Zufall. Höhstens in wenigen aussnahmen könnte da gott oder so was gemacht haben...

Minoo (Gast) (14)

schrieb :

#13

Müssen  denn entweder Gott oder die Evolutionstheorie richtig sein???? ich glaube an beides.  Warum gibt es den Urknall? Niemand kann einwandfrei erklären, woher der plötzlich ausgelöst wurde. ich glaube nicht, dass gott jetzt für alles verantwortlich ist, sondern, dass er quasi den stein zum rollen gebracht hat...

Die schöpfergeschichte wurde jedenfalls von den israeliten im exil geschrieben, die ist also auch nicht wahr. Ich erkläre jetzt also nicht die bibel zur wortwörtlichen Wahrheit, aber ich sage auch nicht "entweder, oder", nur weil ich hinter der evolutionstheorie stehe. darüber habe ich schon schön mit einer strenggläubigen mitschülerin diskutiert...

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