Thema: Wie stellt ihr es euch in einem Kinderheim vor?

(96 Postings)

aus Wuppertal

Vampirgirl 96 - Avatar

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Vampirgirl 96 (22) aus Wuppertal

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schrieb :

#1

Hey!!!

 

Ich hab mitbekommen, dass manche unterschiedliche Ansichten zum Thema Kinderheim haben!

Also: Was denkt ihr darüber? Wie stellt ihr es euch da vor??? Schreibt doch einfach.... ihr könnt eure Vorstellungen hier austauschen!

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aus da wo keiner hinkommt

Kaiwolke - Avatar

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Kaiwolke (13) aus da wo keiner hinkommt

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schrieb :

#96

eigenlich ist es nicht schlimm so ein kinderheim 

ein freund in der schule wohnt in ein kinderheim 

und er findet es nicht schlimm die haben da ein internet raum die haben eine spiel ecke mit einen Dart, Billardtisch , einen Fussball platz 

ich könnte mal fürs wochenende bei meinen freund im Heim schlafen 

und habe da mit im gespielt fande ich nicht schlecht 

aus Herrenberg

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Maddy9 (17) aus Herrenberg

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schrieb :

#95

Ahhhh hilfe

Ich hab mal eins besucht.Es war schrecklich

3 haben danach geheult(ich nicht)

 

Maya88888 (Gast) (16)

schrieb :

#94

Also....

 

Zuerst müsst ihr die verschiedenen Institutionen unterscheiden können.
Es gibt offene, halbgeschlossene, sowie auch offene Kinderheime.
In den Offenen sind Kinder und Jugendliche welche nichts dafür können, dass sie in einem Heim leben. Die Eltern haben sie nicht gut behandelt, sind gestorben, krank oder sind Erziehungsunfähig. Auf jeden Fall kann das betroffene Kind selber nichts dafür.

In einer Halbgeschlossenen oder Geschlossenen ist dies wiederum anders. Die Kinder waren selber in der Vergangenheit gewaltätig oder hatten/haben keinen Anstand. Diese sind, so böse es auch sein mag, selber Schuld, an der Tatsache in einer halbgeschlossenen oder geschlossenem Heim zu sein.

 

In einer Halbgeschlossenen sowie auch in einer Geschlossen werden die Kinder und Jugendlichen zu gewissen Zeiten in ihrem Zimmer eingesperrt. In einer Geschlossenen ist dies, nebst den regulären Esszeiten, den ganzen Tag. In einer Halbgeschlosenne weniger. Sie haben keine Möglichkeit ihre Freunde zu trefffen, weil sie über ihr Verhalten im Klaren werden müssen.

In einem offenen Heim ist dies jedoch vollkommen anderst. Ich möchte nochmals betonen, dass diese Kinder nichts dafür können, nicht im Elternhaus leben zu können, da sie an diesem Ort gefährdet wären. Sie sind also auf die Hilfe anderer Angewiesen und werden gut behandelt.

 

Ich selber lebe in einem solchen Heim.
Wir haben alle ein eigenes Zimmer, lediglich die Jüngsten teilen sich ein Doppelzimmer, aber das gefällt diesen. In der gesamten Institution haben wir 4 Wohngruppen und 2 Jugendgruppen für ältere. Zudem haben wir andere Angebote, welche den Älteren zu mehr Selbstständigkeit vermittelt. Sie werden darauf vorbereitet später gut in das Erwachsenleben starten zu können. Dies beinhalltet 2 WGs mit je 2 Personnen und 6 Einzelwohnungen in der Stadt, wobei sie alleine leben aber zu jeder Zeit eine Ansprechsperson haben.

Wir haben auf jeder Wohngruppe eine Wohnung, wie man sich jede normale Wohnung vorstellen kann. Wir haben einen Eingangsbereich, 6 Einzelzimmer, 1 Doppelzimmer, ein Wohnbereich, ein Essbereich, eine Küche, 2 WCs (Mädchen und Junge getrennt), eine Dusche, ein Badzimmer mit Badewanne, ein Büro für die Sozialpädagogen, eine Küche und 3 Balkone (ein grosses und zwei kleine). Die Wohnung ist kindergerecht eingerichtet. Es ist hell und hat alles was man für den Alltag benötigt. Wir haben einen Fernseher, einen Radio und einen Pc, welches wir benützen können. Wir müssen jeden Abend um halb 7 auf der Wohngruppe zurück sein und können pro Woche 2 Ausgänge beziehen. Einer von Montag bis Freitag bis 11 Uhr, und einer am Freitag oder Samstag bis 1 Uhr. Dies ist aber altersentsprechend bestimmt worden. Unter 14 erhällt man keinen Ausgang und muss um 18.00 zurück sein. Ich selber bin 16 Jahre alt und ich finde es ausreichend. Ich habe nichts zu bemängeln. Uns fählt es an nichts. Die Solzialpädagogen behandeln uns gut und gerecht. Natürlich mag jeder von uns die einen mehr oder weniger, dass ist vollkommen menschlisch, aber wird werden nicht geschlagen oder weiss Gott was. Wir werden wie normale Kinder und Jugendliche behandelt und SIND normale Kinder und Jugendliche. Auf unserem Areal haben wir ausserdem eine grosse Wiese und ein Basketballfeld und Spielplatz für die Jüngeren. Zudem haben wir in den verschiedenen Häussern verteilt ein Freizeitkeller mit Kletterhalle, Billiardtisch, Tischfussall und Pingpongtisch, ein Malatelier, ein Fitnessraum und ein Musikraum. Diese Räume sind für alle zugänglich. In unserer Institution haben wir ausserdem eine grosse Küche welche uns jeden Mittag unter der Woche unser Mittagessen zubereitet. Für das Morgenessen und Abendessen sind wir selber verantwortlich, respektive die Sozialpädagogen kochen für uns. Wir haben ein monatliches Budget welches von Kind zu Kind vriert aber um die 200.- liegt. Von diesem Geld müssen wir unsere Kleider, Schulmaterial und Schulreisen finanzieren. Zudem erhallten wir monatlich unser Sackgeld, welches ebenfalls dem Alter entsprechened geregelt ist. Am Wochenende und in den Ferien darf jedes Kind, wenn es die familiäre Situtation erlaubt, nach Hause gehen. Ansonsten unternehmen besonders die Jüngeren oftmals durch den Tag etwas mit ihrer Familie. Dies ist aber keine Pflicht. Es gibt auch welche, die nicht nach Hause gehen möchten. Dies wird akzeptiert. Niemand wird zu etwas gezwungen, dass er nicht möchte.

Wir gehen in öffentliche Schule und können unseren Freizeitaktivitäten nachgehen. Wenn wir möchten können wir in einen Sportverein oder in den Instrumentenunterricht.

Das Heim kann niemals vollommen das Familienleben zurück bringen. Jeder der in einer guten Familie aufwuchs, kann sich nicht vorstellen, in einem Kinderheim leben zu müssen. Für uns aber ist dies die einzige Möglichkeit ein normales Leben führen zu können, da dies in unserem früheren Elternhaus nicht möglich war. Die Sozialpädagogen können unsere Eltern niemals ersetzen. Es besteht immer eine gewisse Liebe zu den Eltern, egal was sie uns angetan haben. Aber die Arbeiter sind eine wichtige Bezugsperson für uns und sorgen sich für uns. Sie geben auf uns acht und unterstützen uns, wenn wir Hilfe benötigen.

Auch mit den Mitbewohnern verstehen wir uns grössten Teils immer gut. Natürlich haben wir Menschen, welche wir lieber mögen aber auch welche die wir nicht besonders mögen. Aber alles in allem sind wir eine grosse Familie und teilen unsere Geschichte und leben in unserer Gegenwart zusammen und blicken nach vorne. Wir unterstützen und helfen uns gegenseiteig. Die Älter behandeln die Jüngeren gut und sie respektieren uns.

 

Entschuldigt dieser lange Text. Aber ich habe es satt immer diese alten Vorstellugen eins Heims anhören zu müssen. Ihr müsst unter einem offenen, einem halbgeschlossenem und einem geschlossenen Heim unterscheiden können. Das Kinderheim, von dem ihr glaubt es sei ein schrecklicher Ort, mit einem Massenzimmer, unakzeptablem Essen und gewaltätigen Erzieher, existiert nicht!! Lediglich die halbgeschlossenen und geschlossenen Heime, da werden nicht alle gut behandelt, weil man mit diesen nicht anders handeln kann!! Ein "normales" Heim, ist so wie ich es schildere...

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IC**** (abgemeldet) (16)

schrieb :

#93

Es gibt schöne  und schlimme

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Ju**** (abgemeldet) (17)

schrieb :

#92

ich denke, dass es den kindern dort ganz gut geht, weil das ja ausgebildete erzieher sind und weil die kinderheime kontrolliert werden, aber in einer guten (!) familie zu leben ist sicher schöner.

und wahrscheinlich ist es in einem kinderheim nur dann traurig, wenn man schlimme erlebnisse hatte, vielleicht tod der eltern oder dass man vorher misshandelt wurde.

Montycoat (Gast) (11)

schrieb :

#91

 

ich Glaube ganz nett ich weis es nicht ich wohne

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Vampirgirl 96 (22) aus Wuppertal

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schrieb :

#90

Zitat von: Yoko_

Wir hatten in der 5. Klasse einmal einen Besuch im Kinderheim und alle fanden es schrecklich. Fast alle, also eigentlich alle Mädchen und 4 Jungs haben nachher geweint.

 

warum? Was ist da passiert?

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Mi**** (abgemeldet) (19)

schrieb :

#89

Zitat von: #Yenn♥

Meine Eltern drohen mir immer mit dem Kinderheim. Ich finde es schrecklich und stelle mir das Kinderheim so richtig dreckig, gemein und....einfach SCHRECKLICH vor. Die Behörden sollten sich mal darum kümmern das es den Kindern die im Kinderheim wohnen müssen, gut geht , da sie ja schon nicht bei Eltern leben können!

LG Jessy

 

Also ich wohne in einem Kinderheim ... und naja, wenn es dort so schlimm wäre, wüsste ich das:-D

Es ist eigentlich ganz nett hier und mir gefällt es. Ich weiß jetzt aber auch nicht, was ich noch dazu schreiben soll, das könnte ein ganzes Buch werden.

Aber wenn ihr etwas Spezielles wissen wollt, dann fragt mich!

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Ju**** (abgemeldet) (17)

schrieb :

#88

Zitat von: #Yenn♥

Meine Eltern drohen mir immer mit dem Kinderheim.

Im Ernst oder nur zum Spaß???

Zitat von: #Yenn♥

Ich finde es schrecklich und stelle mir das Kinderheim so richtig dreckig, gemein und....einfach SCHRECKLICH vor. Die Behörden sollten sich mal darum kümmern das es den Kindern die im Kinderheim wohnen müssen, gut geht , da sie ja schon nicht bei Eltern leben können!

LG Jessy

Naja, allzu schlecht dürfen Kinderheime auch nicht sein, die werden kontrolliert und die Betreuer dort wollen meistens, dass es den Kindern gut geht.

aus Wxnderland

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#Yenn♥ (17) aus Wxnderland

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schrieb :

#87

Meine Eltern drohen mir immer mit dem Kinderheim. Ich finde es schrecklich und stelle mir das Kinderheim so richtig dreckig, gemein und....einfach SCHRECKLICH vor. Die Behörden sollten sich mal darum kümmern das es den Kindern die im Kinderheim wohnen müssen, gut geht , da sie ja schon nicht bei Eltern leben können!

LG Jessy

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