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Graureiher

Eine Erfolgsgeschichte des Artenschutzes

Teil 16 von 73

Der Graureiher stand in den 1970er Jahren in Deutschland kurz vor dem Aussterben. Doch strenge Schutzregelungen haben ihn gerettet. Heute ist in Deutschland wieder überall anzutreffen - sagar in Parks der Großstädte.

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Graureiher (Quelle: Graureiher)

Lange Zeit wurde Jagd auf den Graureiher gemacht. Manche Leute glaubten, er würde ihnen die Fische aus den Fischteichen leerfischen. Und Angler glaubten, dass es Fische anlocken würde, wenn man die Angelrute mit Reiherfett einschmieren würde. Beides ist mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Bis er in den 1970er Jahren unter Artenschutz gestellt wurde, war der Graureiher in Deutschland zur bedrohten Art geworden.

Stadtbewohner

Heute ist der Graureiher die am weitesten verbreiteste Reiherart in Mitteleuropa. Immer häufiger ist er auch in Städten anzutreffen. Hier nutzt er das gute Nahrungsangebot der fischreichen Gewässer in Parks aber auch das Futterangebot in Zoos lockt ihn an.

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Graureiher leben in allen milderen Regionen Europas und Asiens und im gesamten südlichen Afrika. In Norddeutschland leben Graureiher mittlerweile wieder in großen Kolonien mit mehr als hundert Brutpaaren. Einige Graureiher ziehen im Winter nach Süden, anderen bleiben hier. Sie benötigen allerdings offene Gewässer, um auch im Winter zu überleben. Bei strengem Frost kommen viele Reiher um. Ansonsten können Reiher bis zu 25 Jahre alt werden.

Blitzschneller Fischjäger

Der Graureiher ist ein erfolgreicher Fischjäger. Und dabei lässt er es alles erstmal ganz ruhig angehen. Unbeweglich steht er in Ufernähe im Wasser - bis er plötzlich blitzschnell zusticht.

Er erbeutet kleinere Fische, Frösche, Molche, Schlangen und Wasserinsekten. Aber auch Wasserratten und Feldmäuse gehören in größerer Zahl zu seiner Beute. Gelegentlich lässt er auch Eier und Jungvögel mitgehen.

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letzte Aktualisierung: 15.08.2009

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