Die Maus

Teil 17 von 22

von Kai Hirschmann

Die Computermaus ist das wichtigste Eingabegerät neben der Tastatur. Sie hat mindestens zwei Tasten und meistens ein Scrollrad in der Mitte. Sie tastet die Bewegungen auf dem Untergrund ab und überträgt sie auf den Bildschirm. Wenn du die Maus also nach links bewegst, dann wandert auch der Mauszeiger (Cursor) nach links.

Optische Computermäuse tasten die Mausbewegungen mit einem Lichtstrahl statt mit einer Gummikugel ab. (Quelle: Kai Hirschmann)

Die Technik hat sich auch bei Computermäusen weiterentwickelt: alte Mäuse arbeiten mit einem Gummiball im Inneren. Sie müssen regelmäßig geöffnet und von Staub befreit werden, damit sie gut funktionieren. Der Ball rollt am besten auf glatten, aufgerauten Untergründen. Daher gibt es extra Mauspads für diese Mäuse.
Die neuere Mausgeneration arbeitet mit Infrarotlicht. Das funktioniert am besten auf hellen Untergründen wie einem normalen Schreibtisch. Ein Mauspad wird überflüssig. Und die lichtgesteuerten Mäuse arbeiten zudem viel genauer. Das ist vor allem in Spielen und bei der Bildbearbeitung wichtig.

Außerdem braucht die Maus heute nicht unbedingt mehr eine Kabelverbindung zum Computer. Das Mauskabel, das oft im Weg ist, wird bei drahtlosen Mäusen eingespart. Sie übertragen die Bewegungsdaten über Infrarot oder Funk an eine Empfangsstation. Diese Empfangsstation wird dann statt der Maus an den Computer angeschlossen und muss in 'Sichtweite' der Maus auf dem Tisch liegen. Der Nachteil von drahtlosen Mäusen ist, dass sie eigene Batterien brauchen - und daher auch mal ausfallen, wenn du gerade keine neue Batterie zur Hand hast, wenn die alte leer ist.

Unter Windows sind die Tasten unterschiedlich belegt:

Ein Klick auf die rechte Maustaste bewirkt etwas anderes als ein Klick auf die linke - aber nur bei Windows. (Quelle: Logitech)

Linke Maustaste: wenn du hier einfach klickst, dann wird entweder ein Symbol / ein Punkt ausgewählt oder der Cursor wird an eine bestimmte Stelle platziert (zum Beispiel in Word). Im WWW springst du bei einem einfachen Klick auf einen Link auf eine andere Webseite.

Der Doppelklick wird mittlerweile kaum noch gebraucht. Nur wenn due deinen Bildschirm nicht als Webseite anzeigen lässt, dann brauchst du ihn noch. In diesem Fall öffnet ein Programm bei Doppelklick auf das passende Symbol auf dem Bildschirm (Desktop). Wenn du aber die Standardeinstellung bei Windows XP beibehältst, dann reicht auch zum Öffnen eines Programms vom Desktop aus ein einfacher Mausklick.

Wenn du die linke Maustaste gedrückt hätst, dann markierst du bei Mausbewegung alles, wo du vorbeikommst.

Rechte Maustaste: hier wird bei einem Klick das Kontextmenü des Programms geöffnet, in dem du gerade arbeitest. Das bedeutet, dass eine Auswahlliste erscheint - die in jedem Programm - und sogar an verschiedenen Stellen im Programm - anders aussieht. Du kannst dann mit der linken Maustaste per Klick einen Punkt auswählen.

Im Webbrowser, den du gerade geöffnet hast, kannst du zum Beispiel ein Bild auf deinem PC speichern, wenn du mit der rechten Maustaste draufklickst und dann 'Bild speichern' auswählst.
Wenn du mit der rechten Maustaste auf einen Link klickst, kannst du die verlinkte Seite zum Beispiel in einem neuen Fenster öffnen und erstmal weiterlesen, bis sie geladen wurde.
Und wenn du auf die Symbolleiste oben klickst, dann kannst du ihr Aussehen verändern und zum Beispiel Schaltflächen ein- und ausblenden.

Sogar Computermäse können cool sein. Manche leuchten im Dunkeln, andere können Speicherkarten einlesen. (Quelle: Sharkoon )

Scrollrad: Mit dem kleinen Rädchen in der Mitte kannst du auf Webseiten schnell nach oben oder unten springen (scrollen) - ohne die rechte Bildlaufleiste (den Scrollbalken) zu benutzen. In Word blätterst du weiter oder zurück.
Gerade bei langen Texten ist es sehr viel einfacher und genauer, mit dem Scrollrad etwas weiter zu blättern, als mit dem Scrollbalken.

letzte Aktualisierung: 18.08.2009

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